NATURHEILZENTRUM HOLLMANN / BREIDENBACH
EBV, CFS Schwerpunktzentrum Diagnostik - Therapie - Forschung. Seit 1980 in Wuppertal vertreten.
Schwerpunktzentrum für CFS, Epstein-Barr-Virus, Borreliose
Gesunde Menschen tragen mindestens fünf Viren in sich

HHV6 Viruspartikel
Eppstein-Barrvirus


Laut ihrer in "BioMed Central Biology" veröffentlichten Studie postulieren US Forscher, dass Gesunde im Schnitt fünf Viren mit sich tragen. Da jedoch nicht der gesamte Körper untersucht worden war, dürfte die tatsächliche Anzahl noch höher sein.
An der Untersuchung der Washington University (St. Louis, Missouri) nahmen 102 gesunde Erwachsene im Alter von 18 bis 40 Jahren teil. Die Forscher nahmen - teilweise mehrfach – Proben an bis zu fünf Körperstellen (Nase, Haut, Mund, Stuhl und der Vagina).
92 Prozent der Probanden waren zumindest von einem Virus besiedelt, einige sogar von zehn bis 15. Im Durchschnitt fanden sich pro Teilnehmer fünf Viren.
Unter den am häufigsten entdeckten Erregern waren sexuell nicht übertragbare Herpesviren (Herpesvirus HHV6 oder HHV7 bei 98 Prozent der Proben aus dem Mundraum). Papillomaviren waren in 75 Prozent der Haut- und in 50 Prozent der Nasenproben vorhanden, 38 Prozent der Frauen wiesen - teilweise gefährliche - Stränge der Papillomaviren in der Vagina auf. Auf allen Körperstellen wurden sehr häufig die für Erkältungen und Lungenentzündungen verantwortlichen Adenoviren entdeckt.
Unklar ist, ob das Vorhandensein der Viren einen nützlichen oder schädlichen Effekt für das Immunsystem hat. Teilweise dürfte es sich auch um latente Infektionen handeln, die vor langer Zeit erworben wurden. "Es ist wichtig zu wissen, welche Viren bei einer Person vorhanden sind ohne ein Problem zu verursachen, und welche Erreger für ernsthafte Erkrankungen, die behandelt werden müssen, verantwortlich sind", betonte Ko-Autor Gregory Storch. Quelle: APA, Sep 22, 2014

Kommentar T.C. Hollmann, 
Schwerpunktzentrum für Infektiologie und Immunologie, nicht nur bei CFS 
In unserem Schwerpunktzentrum für CFS, Epstein-Barr-Virus, Borreliose und chronisch erschöpfte Menschen nutzen wir die Möglichkeit, anhand von speziellen immunologischen Tests herauszufinden, wie stark die Belastung des einzelnen Erkrankten an Viren, Bakterien und Pilzen sowie Parasiten ist. Die kassenmedizinisch mögliche Antikörperbestimmung hilft überhaupt nicht weiter, denn sie kann die Frage nicht beantworten, ob es sich um eine abgelaufene oder fortbestehende Infektion handelt. Aus diesem Grunde fängt unsere Diagnostik da an, wo die normale ärztliche Leistung aufhört. Dadurch sind wir in der Lage, genau die Frage obiger Forscher zu beantworten: ab wann ist es krankmachend?
Diejenigen Patienten, die schwer erschöpft sind und schon lange krank sind, haben allesamt nicht nur eine Multiinfektion, sondern eine schwer reaktivierte Multiinfektion teilweise mit 5 verschiedenen Erregern, oder sogar noch mehr. Für uns ist es normaler medizinischer Alltag, damit wissenschaftlich exakt umzugehen und erfolgreich zu therapieren, zumindest in den meisten Fällen. Die Kontrolltermine liegen einmal im Vierteljahr, das ist auch bei Patienten aus dem Einzugsgebiet Europa relativ leicht umzusetzen. Die Therapie erfolgt überwiegend mit oralen Mitteln.





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Leser-Kommentare
18.01.2017
12:43:10
von kamokira@web.de
Mit großem Interesse lese ich Ihre Seiten, habe mich jetzt auch für Ihre Nachrichten angemeldet. Ich habe auch eine Multiinfektion mit verschiedenen Viren, Bakterien, Pilzen. Zum Glück habe ich in Berlin die Ärztin Frau Dr.Holz gefunden, die mich mit den MIT und BiG Mitteln therapiert. Ich bin 72 Jahre alt und habe eine jahrzehntelange Odyssee der Therapien und des Leidens hinter mir. Im Sommer 16 kam noch eine Borreliose zu den EBV und Herpes Viren dazu, die Borreliose konnte nicht im Blut nachgewiesen wurde, obwohl ich eine Wanderröte hatte und erhebliche Nervenschmerzen im linken Bein, sodass ich nicht mehr laufen konnte für etwa 3 Wochen. Es gibt doch sicher auch MIT für/gegen die Borreliose!? Leider hatte meine Ärztin kein Serum Proteinprofil anfertigen lassen, was ich nachholen werde. Nun beunruhigt mich Ihre Aussage , dass Typ-1-Interferone depressive Zustände verursachen können. Diese sind doch auch in den MIT Mitteln enthalten, wenn auch homöopathisch. Ich nehme die Mittel seit 2 1/2 Monaten und bemerke seit einiger Zeit starke depressive Verstimmungen und Antriebslosigkeit. Körperlich geht es mir inzwischen besser. Ich wohne nun leider in Berlin, sodass eine Konsultation in Wuppertal für mich nicht infrage kommt. Vielleicht können Sie mir aber mitteilen, welche Therapie gegen die Depressiven Zustände möglich ist? Ich bedanke mich für Ihr Interesse und grüße Sie Karin Kuhr-Schraag
Heilpraktiker
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