NATURHEILZENTRUM HOLLMANN / BREIDENBACH
EBV, CFS Schwerpunktzentrum Diagnostik - Therapie - Forschung. Seit 1980 in Wuppertal vertreten.
Schilddrüsenunterfunktion
Haben auch Sie eine Schilddrüsenunterfunktion?


Hypothyreose
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Allgemein

Eine Schilddrüsenunterfunktion, auch Hypothyreose genannt, liegt vor, wenn die Schilddrüse weniger Hormone produziert als der Körper benötig. Meistens entsteht eine Schilddrüsenunterfunktion im Erwachsenenalter, vor allem bei Frauen zwischen 40 und 50 Jahren. Allerdings können auch schon Säuglinge daran erkranken. Eine Schilddrüsenunterfunktion ist nicht heilbar, lässt sich aber gut behandeln.

Ursachen
Ursache einer angeborenen Schilddrüsenunterfunktion kann das Fehlen der Schilddrüse oder eine Störung der Schilddrüsenhormonproduktion sein, aber auch eine Veränderung des Gewebes welches die Funktion beeinflusst. Auch kann das Kind von der Mutter schon vor der Geburt geschädigt werden, wenn diese unter Jodmangel leidet oder während der Schwangerschaft mit Radiojod behandelt wird.
Bei Erwachsenen (vor allem Frauen) ist meistens eine chronische Entzündung die Ursache, ihr Körper beginnt Antikörper zu produzieren, gegen die fälschlicherweise als Fremdkörper eingestufte Schilddrüse. Diese Antikörper zerstören langsam aber stetig das Gewebe der Schilddrüse. Eine Erkrankung der Hirnregionen, welche die Hormonproduktion regulieren (Hirnanhangdrüse und Hypothalamus) können ebenfalls eine Schilddrüsenunterfunktion auslösen. Schließlich könnte auch eine medizinische Behandlung Ursache dafür sein, dass sich eine Schilddrüsenunterfunktion entwickelt, wenn man Teile des Organs entfernt oder als Folge einer Radiojodtherapie wegen einer Schilddrüsenüberfunktion.
Einer Schilddrüsenunterfunktion kann durch eine gute Ernährung sowie ausreichender Versorgung mit Jod vorgebeugt werden.

Diagnose
Eine angeborene Schilddrüsenunterfunktion kann durch ein Screening an Neugeborenen festgestellt werden.
Bei Erwachsenen werden häufig Blutuntersuchungen durchgeführt, welche das Vorkommen des Hormons TSH messen, ist dieser Wert zu hoch oder gerade noch im Normbereich liegt eine Schilddrüsenunterfunktion vor. Im Blut kann außerdem das Hormon analysiert oder Antikörpernachgewiesen werden, was Rückschlüsse auf eine Schilddrüsenunterfunktion liefern kann.
Des Weiteren kann man eine Ultraschalluntersuchung vornehmen und eine Funktionsüberprüfung der Schilddrüse. Auch das Entnehmen und Untersuchen einer Gewebeprobe kann eine Unterfunktion nachweisen.

Da eine Schilddrüsenunterfunktion schleichend verläuft sind die Symptome am Anfang schwer zu erkennen, der Patient hat oft geringe Beschwerde. Er ist Kälteempfindlich und hat eine geistig sowie körperlich eingeschränkte Leistungsfähigkeit. Weitere Symptome sind häufige und stetige Müdigkeit, Antriebslosigkeit und verlangsamte Reflexe. Das Körpergewicht sowie der Blutfettwert steigt und die Haut ist kühl, trocken und wirkt blass. Arme, Beine und Gesicht wirken häufig aufgeschwemmt, da das Unterhautbindegwebe anschwillt. Patienten leiden auch unter einer Gedächtnisschwäche und depressiven Stimmungen. Sie weisen oft sprödes und ausfallendes Haar sowie brüchige Nägel auf. Auch an der Stimme und Sprache bemerkt man eine Schilddrüsenunterfunktion, Betroffene haben meist eine tiefe Stimme und eine langsame und undeutliche Sprache.

Therapie
Wenn ein Patient an einer Schilddrüsenunterfunktion leidet ist das Ziel der Behandlung den Hormonmangel auszugleichen. Dazu muss der Betroffene synthetisch hergestellte Thyroxin (T4) Tabletten einnehmen, da dieser Stoff dem Hormon TSH gleicht. Die richtige Dosis wird langsam ermittelt, damit keine Schilddrüsenüberfunktion oder Herzrhythmusstörungen auftreten. Der Arzt beginnt mit einer niedrigen Dosis, welche stetig erhöht wird, bis die Blutwerte normal sind. Wenn die richtige Dosis ermittelt ist und bei kontinuierlicher Einnahme haben Betroffene keine weiteren Beeinträchtigungen.

Der naturheilkundliche Ansatz liegt in der Analyse und Erkennung von Krankheit und Ursachen, denn Falsche Ernährung, Jodverwertungsmangel, körperliche, hormonelle Umstellungen, Allergien, bakterielle Herde, Ekzeme, Immunverschiebungen, erbliche Disposition, Umweltbedingungen tragen zur Entstehung einer Schilddrüsenunterfunktion bei. Durch Bekämpfung der Ursachen ist oft auch eine Linderung der Beschwerden und eine Verringerung der Medikamenten Dosis möglich.

Unser Angebot
Wir führen umfassende Blutuntersuchungen durch.
Wir arbeiten mit natürlichem Gesamtextrakt mit allen 4 Schilddrüsenhormonen (T1,T2,T3 und T4)
Wir ermitteln die Ursachen der Autoimmunkrankheit Hashimoto
Wir stimulieren schwache Schilddrüsenfunktion mit speziellen Mikronährstoffen
Wir verbessern die Konversion von T4 in das aktive T3 Hormon. 
Wir können klären, ob eine Nebennierenschwäche die Schilddrüsenhormontherapie stört.
Wir bieten den ausgefeilten Neurostress Fragebogen an, mit dem eine Diagnose erleichtert wird.

Nebennierenschwäche im Vergleich zur Schilddrüsenunterfunktion

Zum Artikel "Hypothyreose Schilddrüsenunterfunktion"

Nebennieren-Schwäche

 

 



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Leser-Kommentare
22.05.2016
23:05:55
von johann
ich bitte um zusendung des neurostress fragebogens. danke
Heilpraktiker
in Wuppertal auf jameda
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Verschiedene meiner Ausführungen zur Krankheitsentstehung und den von mir angebotenen Behandlungsmethoden und deren Wirkungen sind teilweise wissenschaftlich nicht belegt und von der Schulmedizin (noch) nicht anerkannt. Siehe auch Disclaimer. Das kann sich ändern, wie z.B. bei der Akupunktur, welche von der Komplementärmedizin zur Kassenleistung avancierte. Ungefähr 50.000 Ärzte für Naturheilverfahren und etwa 20.000 Heilpraktiker praktizieren mit ähnlichen Verfahren wie wir nach dem Motto: "Wer heilt hat Recht!"
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