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NATURHEILZENTRUM T.C. HOLLMANN
EBV, CFS Schwerpunktzentrum Diagnostik - Therapie - Forschung. Seit 1980 in Wuppertal, Heilpraktiker
Zink
- Immunmineral-


Zink

Fast die Hälfte aller Deutschen nimmt zu wenig Zink zu sich. Der Hauptgrund dafür liegt in der modernen Ernährung, die häufig sehr zinkarm ist. Der mittlere Zinkbedarf beträgt beim gesunden Erwachsenen ca. 15mg täglich. Eine regelmäßige, ausreichende Zinkzufuhr ist für den Organismus wichtig, weil Zink die körpereigenen Abwehrkräfte stärkt. Zink aktiviert insbesondere die Abwehrzellen, die Viren und Bakterien bekämpfen. Der Körper ist bei ausreichender Zinkversorgung widerstandsfähiger (Infektanfälligkeit) und leistungsfähiger (Sport, Alter, Wachstum) und regeneriert schneller (Wundheilung, Haarwachstum, Entzündungen, Infektionen).
Hunger, starker Alkoholgenuss, starkes Schwitzen wie in der Sauna und Stress führen zu Zinkmangelerscheinungen. Diese können sich in weiß gefleckten Fingernägeln und frühzeitigem Ergrauen der Haare zeigen. Mittlerweile ist von verschiedenen Forschern auch die Rolle von Zinkmangel bei vorzeitiger Alterung und fehlender Traumerinnerung sowie Depressionen, Halluzinationen und Schizophrenie hervorgehoben worden. Zink schützt den Körper vor oxidativen Prozessen und ist für das Immunsystem wichtig. Zink ist essentiell für das Wachstum. Es ist Bestandteil oder Aktivator von ca. 100 verschiedener Enzyme des Intermediärstoffwechsels und spielt eine Rolle bei der Insulinspeicherung (Erhöhung der Glukosetoleranz), bei der Proteinsynthese und im Immunsystem. Zink beeinflusst Sexualhormone und ist wichtig bei der Wundheilung. Zink gehört zu den Spurenelementen, an denen es uns auf Grund der intensiv bewirtschafteten Böden oft mangelt.

Zink: Neben Selen entfalten auch andere Spurenelemente eine tumorprotektive bzw. antitumorale Wirkung. Zink ist ein Bestandteil von mehr als 100 Enzymen. Zink beeinflusst das Verhältnis verschiedener T-Zell-Populationen zueinander, es erhöht die Stimulierbarkeit von Lymphozyten und aktiviert Makrophagen. Ein Ausgleich der oftmals bei Krebspatienten auftretenden Zinkdefizite mit bis zu 20 mg täglich wird empfohlen

Lassen auch Sie sich bei uns auf Zinkmangel mit der geeigneten Methode untersuchen:
- Vollblut: optimal geeignete Routinemethode s. Indivital Profil über 29 Elemente im Vollblut.
- Alkalische Phosphatase: Aktivitätszunahme korreliert mit Zn-Mangel
- HMA (Haar-Mineral-Analyse) nur langfristige Mängel zeigen sich hier
- Zink im Serum

Auf einen möglichen Zinkmangel kann man bei folgenden Symptomen untersuchen ,
es tritt erhöhter Zinkbedarf auf bei:
- Haarausfall
- Akne vulgaris
- Lebererkrankungen
- Wundheilung
- Bindehautreizung
- Wachstumstörung
- Diabetes mellitus
- Grippale Infekte
- Kryptopyrrolurie
- Diarrhoe
- Morbus Crohn
- Leberzirrhose
- Dialyse
- zelluläre und humorale Immunabwehr,
- Potenz-
- Fertilitätsstörung
- Prostata
- Ausschwemmung von Schwermetallen:
- Blei
- Kupfererhöhung (Antagonist)
- Mb.Wilson
- Schwangerschaft
- Laktation (Stillen)
- Leistungssport
- Post-OP
- Katabolie
- Dermatologische Erkrankungen (z.B.
- Akrodermatitis enterohepatica,
- Geruchs- und
- Geschmacksstörungen
- Schlafstörungen
- Schizophrenie
- präsenile Demenz
- Mangel an Verdauungsfermenten ( a-Amylase )
- Ulkus ventrikuli
- Vegeative Dystonie
- Vitamin-A Mangel
- Nagelwachstumsschäden
- Zahnschäden
- Insulin-Produktionsstörung
- Fruchtbarkeitsstörungen Spermien und Prostata weisen von allen Geweben die höchste Zink-Konzentration auf

Ursachen für einen Zinkmangel können sein:
- Resorptionsstörungen: Phytinsäure aus Pflanzen, Casein; Calzium; phosphat;
- Schwermetallbelastungen
- Fast Food; Vegetarismus Erkrankungen: Diabetes, Leber, Niere, Sichelzellenanämie,
- Pharmaka: Antacida, Contrazeptiva, Chelatbildner, Diuretika, Lipidsenker, Kortikoide,
- Durch Zink-Verluste: Schwitzen, Blutverluste, Wundsektretion
- Einseitige Ernährung (Diäten, "Junk food"), Mangelernährung, Vegetarismus.
- Regelmäßiger Alkoholkonsum (Zink ist wichtig für die Alkoholentgiftung).
- Leberzirrhose.
- Magen-, Darmerkrankungen (Tumore, Entzündungen), Darmoperationen.
- Schwermetallbelastung.
- Diabetes.
- Einnahme bestimmter Medikamente (z.B. Abführmittel, Antibabypille).
- Erhöhte Calciumzufuhr (z.B. bei Osteoporose).
- erblich bedingte Störung des Zinkstoffwechsels.

Therapeutika:
Nach anerkannter wissenschaftlicher Meinung werden organische Zinkverbindungen wie z.B. Zinkgluconat, -aspartat, -histidin oder -orotat besser resorbiert und sind deshalb besser bioverfügbar als anorganische Salze wie z.B. Zinksulfat, -oxid oder -carbonat. Allerdings hat gerade Zinksulfat eine lange und erfolgreiche Tradition in der Zinktherapie. Besonders in löslicher Form, z.B. als Brausetablette wie Zinkbrause Verla 25 mg, wird auch diese Zinkverbindung recht gut aufgenommen. Zinkcarbonat und -oxid werden dagegen schlechter beurteilt. Wissenschaftlich nicht haltbar ist die immer wieder propagierte Überlegenheit von Zinkhistidin. Es gibt keinerlei Hinweise, das Zinkhistidin besser wäre als andere organischen Zinkverbindungen. Die Meinungen hierüber entstammen lediglich einer breit angelegten Marketingkampagne. Häufig und erfolgreich eingesetzt, auch international, wird die Verbindung Zinkgluconat

Zink ist enthalten in:
- Fleisch
- Innereien
- Käse
Beachte: Zink ist hauptsächlich in tierischen Nahrungsmitteln enthalten. Das enthaltene Zink kann nur zu einem Drittel auch tatsächlich vom Körper aufgenommen werden.

Zinkgehalt in mg/100gr Nahrungsmittel:
- Austern 149 (!);
- Weizenkleie 8,3;
- Kalbsleber 6,6;
- Rinderleber 5,1;
- Rindfleisch 4,2;
- Lammkotelett 4,5;
- Camembert 3,0;
- Eigelb 3,0; ;
- Vollweizen 3,1;
- Mandeln 2,6;
- Haselnüsse 2,5
- Lebensrnittel  Zink Mikrogramm / 100gr

Getränke:
- Vollbier, hell  20
- Dessertweine  270
- Rotwein, leichte Qualität  180
- Rotwein, schwere Qualität  130
- Weißwein, mittlere Qualität  230

Verschiedenes:
- Bierhefe 8000
- Cashew-Keme  4800
- Erdnuß 3070
- geröstet  3380
- Haselnuß 1870
- Kakaopulver, mind. 20% Fett 3500
- Kaffee, Extrakt-Pulver  500
- Kokosnuß  500 ;
- Mandel, süß  2100
- Marzipan  1500
- Paranuß 4000
- Salz-jodiertes 1500
- Speisesalz 2500
- Meersalz 18
- Steinsalz 11
- Schokolade, milchfrei  2000
- Milchschokolade  200
- Tee (Schwarzer Tee)  3020
- Walnuß  2700
 
Wechselwirkungen / Interaktionen mit anderen Schwermetallen
Spezifische Interaktionen bestehen zwischen Kupfer und Zink, und hohe Zinkzufuhren sind in der Lage, den Kupferstoffwechsel negativ zu beeinflussen.
 

Liebe Leser:
Nachfolgend finden Sie wichtige Infos im Zusammenhang mit dem Thema Zink/
Immunmineral.
Wir aktualisieren ständig und gliedern die Recherchen in 2 Bereiche:

- Pressemitteilungen
- Dissertationen und wichtige wissenschaftliche Arbeiten

Bezügl. der nachfolgenden Veröffentlichungen:
Es werden Forschungsergebnisse oder Verfahren oder Methoden vorgestellt, die ich persönlich für hochinteressant halte. Ob die Ergebnisse in einigen oder mehreren Publikationen wissenschaftlich hinreichend gesichert sind, ist nicht gesagt. Die Schulmedizin verlangt hierfür randomisierte, multizentrische, placebokontrollierte klinische Studien und Veröffentlichungen in den führenden Fachzeitschriften.  Ich möchte Ihnen aber auch gerne schon lange vor dieser oftmals nicht zu bewältigenden Hürde interessante neue Ergebnisse zeigen. 


Pressemitteilungen:

In kalter Jahreszeit Abwehrkräfte stärken und Infekten vorbeugen – Zink und Vitamin C ein erfolgreiches Duo
Zink Immunmineral
Artikel - OpenPR, 19.01.09

Spurenelement spielt wichtige Rolle
Zink Immunmineral Artikel - Medizinische Universität Innsbruck, 29.02.08
 

Das Immunsystem hat ein gutes Gedächtnis
Zink Immunmineral Artikel - Bionity, 29.01.08
 

Zinkmangel
Zink Immunmineral Artikel - Medical Tribune, 29.11.07
 

Zink vermutlich an Entstehung von AMD beteiligt
Zink Immunmineral Artikel - NetTribune, 08.09.07
 

Stress: Wenn die Haare ausfallen
Zink Immunmineral Artikel - Pharmazeutische Zeitung, 18.06.07
 

Das Vitalstoffduo Kupfer und Zink macht das Gehirn aktiv und fördert die Gedächtnisleistung
Zink Immunmineral Artikel - NetTribune, 04.05.07
 


Dissertationen und wissenschaftliche Arbeiten:


Apoptosehemmung durch Zink im Myokardinfarkt
Von der Medizinischen Fakultät der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen zur Erlangung des akademischen Grades einer Doktorin der Medizin genehmigte Dissertation
Berichter: Herr Privatdozent, Dr. med. Ernst Rüdiger Schwarz, Herr Universitätsprofessor Dr. med. Rüdiger Autschbach
Zink Immunmineral Dissertation - Vorgelegt von Tanja Brinkmann geb. Tussing aus Geldern, Publikationsdatum: 29.05.2008 (Pdf. Dokument)

Die Regulation der Zink-Transporter und ihr Einfluss auf die intrazelluläre Zinkhomöostase in Leukocyten
Von der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften der RWTH Aachen University zur Erlangung des akademischen Grades einer Doktorin der Naturwissenschaften genehmigte Dissertation
Berichter: Universitätsprofessor Dr. rer. nat. Lothar Rink, Universitätsprofessor Dr. rer. nat. Fritz Kreuzaler
Zink Immunmineral Dissertation - Vorgelegt von Diplom-Biologin Silke Overbeck aus Bocholt,  Tag der mündlichen Prüfung: 09.05.2008 (Pdf. Dokument)
 

Zinkstoffwechsel - Chemie, Physiologie, Pharmakologie und klinische Bedeutung
Zink Immunmineral Volltext - Journal für Mineralstoffwechsel 2008; 15 (3): 129-131 (Pdf. Dokument)





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Verschiedene meiner Ausführungen zur Krankheitsentstehung und den von mir angebotenen Behandlungsmethoden und deren Wirkungen sind teilweise wissenschaftlich nicht belegt und von der Schulmedizin (noch) nicht anerkannt. Siehe auch Disclaimer. Das kann sich ändern, wie z.B. bei der Akupunktur, welche von der Komplementärmedizin zur Kassenleistung avancierte. Ungefähr 50.000 Ärzte für Naturheilverfahren und etwa 20.000 Heilpraktiker praktizieren mit ähnlichen Verfahren wie wir nach dem Motto: "Wer heilt hat Recht!"
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