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NATURHEILZENTRUM T.C. HOLLMANN
EBV, CFS Schwerpunktzentrum Diagnostik - Therapie - Forschung. Seit 1980 in Wuppertal, Heilpraktiker
Varizella Zoster Virus (VZV)
- VZV verursacht nicht nur Gürtelrose und Windpocken -


VARIZELLA ZOSTER VIRUS (VZV)

 

Varizella Zoster Virus (VZV)
Das VZV ist das 3. Virus aus der Gruppe jener 8 Herpesviren, die Krankheiten bei Menschen und anderen Wirbeltieren verursachen können. Dieses DNA-Virus ist Verursacher der Windpocken und Gürtelrose.
In unserer sorgfältigen Diagnostik finden wir häufig eine aktive / latente Belastung mit dem VZV als Ursache mancher Störung.

Die Varizellen gehören zu den ansteckendsten Infekten, die wir kennen. Die deutsche Bezeichnung Windpocken (sozusagen vom Wind dahergeweht) drückt dies sehr schön aus. Eintrittspforten für das Virus sind der Nasenrachenraum und die Konjunktiven. Es folgt eine Vermehrungsphase in den Lymphknoten und nach einer Inkubationszeit von 2-3 Wochen gelangt das Virus über das Blut in die Haut und Schleimhäute, wo es das typische Hauterscheinungsbild (Enanthem = Ausschlag im Beeich Schleimhaut) und Exanthem = Hautausschlag) verursacht.
Nach Abheilung der Varizellen verbleibt das Virus in den sensorischen Nervenknotenpunkten neben der Wirbelsäule (paravertebralen Ganglien bzw. in den Ganglien der Hirnnerven) und tritt in eine Latenzphase ein, die vor allem von der T-zellvermittelten Immunität bestimmt wird. Bei einem Nachlassen dieser Immunität (z.B. bei Immunsuppression, HIV, Leukämien, .....) kommt es zu Rezidiven: Die reaktivierten Viren wandern entlang der betroffenen Nervenbahnen in die von diesen versorgten Hautareale. Klinisch besteht in dieser Phase eine fast immer einseitige Nervenentzündung und es kommt zu Schmerzen entlang der Nervenbahn und in der von dieser versorgten Haut. Zwei bis drei Tage danach erscheinen erst die charakteristischen Bläschen. Oft geht der Ausbruch dieser klassischen Form des Herpes zoster mit Abgeschlagenheit und Müdigkeit einher.

Atypische Formen können so aussehen,
"Zoster sine herpete" zu deutsch: Gürtelrose ohne Hauterscheinung, wie er eher nebenbei in der Literatur beschrieben wird:
teilweise starke, teils schießende, teils drückende Schmerzen z.B. einseitig im Bein / Fuß. Seit Bestehen dieser Schmerzen tritt immer wieder Muskelfibrillieren (kleine Muskelzuckungen) auf und einzelne wechselnde Hautbezirke können richtig schmerzhaft sein.
Die Antikörperbestimmung und vor allem mein spezieller LTT Test können den Zusammenhang herstellen.

"Wir haben ein neues Virus, das möglicherweise CFS in der untersuchten Gruppe verursacht, identifiziert und wir sind dabei es zu isolieren."
Dies ist die Aussage von Judy Mikovits, Forschungsdirektorin vom  Whittemore Peterson Institute für neurologische Erkrankungen in Reno, Nevada, USA, das mehrere 1.000 Proben aus aller Welt in der CFS-Forschung vergleicht. Auf der Suche nach der Ursache von CFS stößt man dort offensichtlich gerade auf einen Zusammenhang mit dem VZV. Das VZV tritt nicht selten in der Folge von Immunschwächen im Zusammenhang mit anderen Viren als Reaktivierung in Form von Gürtelrose (nicht immer sichtbar!) auf, d.h. es wird wieder "aufgeweckt.".

Als Primärinfektion manifestiert es sich als Windpocken und tritt meist im Kindesalter auf. Die Infektion erfolgt durch Aerosole. Das Virus wird über den Respirationstrakt in die Blutbahn aufgenommen, von wo es in die Haut gelangt und entsprechende Hautveränderungen macht. Die Inkubationszeit liegt zwischen 14-21 Tagen. In der Regel verlaufen die Windpocken blande ab.
Bei Reaktivierung des VZV tritt dann die Herpes-Zoster Infektion auf. Die Reaktivierungsphase erfolgt von einer sensiblen Nervenwurzel eines Spinal- oder Trigeminusganglions aus. Das Zoster-Prodom (Vorspann) kann bis 5 Tage vor den Bläschen auftreten. Unwohlsein und ein Dermatom (Hautareal) bezogener Schmerz sind häufig. Im betroffenen Nervenversorgungsgebiet breiten sich dann schmerzende und juckende Hautrötungen und gruppierte Bläschen aus, die erst nach Abtrocknung die Infektiosität verlieren. Da häufig das Gebiet am Rumpf – meist einseitig - betroffen ist , wird die Infektion auch Gürtelrose genannt. In ca 15% kann der Augen- oder Ohrbereich betroffen sein, so dass es zu einem Herpes Zoster ophtalmicus (Auge) oder Herpes- Zoster oticus (Ohr) kommen kann. In jedem Fall sollte eine gute therapeutische Abschottung des befallenen Gebietes erfolgen, da bei Kontakt mit dem Bläscheninhalt auch andere Regionen betroffen werden können. Auch in diesem Fall gilt, dass bei guter Immunkompetenz benachbarte Dermatome nicht befallen werden. Liegt diese nicht vor, besteht die Gefahr der Generalisierung der Zosterinfektion.
Bekanntermaßen nimmt bei einer Herpes-Zoster Infektion mit fortschreitendem Alter auch die Schmerzintensität zu , die bis zu einem Monat nach Abklingen des Ausschlages weiter bestehen kann.Bleibt der Schmerz mehr als 3 Monate liegt die sog. "Post-Zoster-Neuralgie" vor. In dem vorher befallenen Dermatom können neben neuropathischen  (Nerven-) Schmerzen auch Dys- oder Parästhesien (Mißempfundungen) bestehen. Die Post-Zoster Neuralgie stellt sowohl für den Patienten als auch für den Therapeuten eine große Herausforderung in puncto Schmerzlinderung oder -beseitigung dar
 

Diagnose:
- mittels Antikörperbestimmung, aber mit der sensiblen Methode der Imunfluoreszenz (IF)
- LTT Test  (bevorzugt)

Therapie:
-
Antibiotika wirken wie bei allen Virusinfektionen gar nicht.
- Die Kinderkrankheit Windpocken behandeln Heilpraktiker nicht.
- Wir bevorzugen Immunstimulation der zellulären Abwehr mit meinen speziellen Immunstimulantien:
- Es geht darum, die natürlichen Killerzellen weit über die 21% Grenze zu aktivieren.
- Dazu habe ich einige Forschung betrieben, auch veröffentlicht, und kann die erfolgversprechendsten Immunmodulatoren mit frischem Patientenblut auf objektive Wirksamkeit testen.
- Weiter kann die zelluläre Immunabwehr (Th1 wirksame Immunstimulantien) stimuliert werden (Th1 - Th2 Immunbalance)
- Interferon Gamma - und Th1-basierte Immunstrategien können immerhin theoretisch intrazelluläre Erreger erreichen!
   Auch dazu habe ich viel Forschung betrieben und einige Tausend (!) Zytokinmessungen durchführen lassen.
- Außerdem kommt häufig ein pflanzliches Malaria Medikament zum Einsatz,
- genauso wie die Mikroimmuntherapie.
- Entgiftungsmaßnahmen sind vom Patienten intensiv durchzuführen, da Toxine ausgeschieden werden müssen

Links:
- LTT Test
- Herpes-Simplex Virus
- Methylquecksilber
- http://de.wikipedia.org/wiki/Varizella-Zoster-Virus



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Verschiedene meiner Ausführungen zur Krankheitsentstehung und den von mir angebotenen Behandlungsmethoden und deren Wirkungen sind teilweise wissenschaftlich nicht belegt und von der Schulmedizin (noch) nicht anerkannt. Siehe auch Disclaimer. Das kann sich ändern, wie z.B. bei der Akupunktur, welche von der Komplementärmedizin zur Kassenleistung avancierte. Ungefähr 50.000 Ärzte für Naturheilverfahren und etwa 20.000 Heilpraktiker praktizieren mit ähnlichen Verfahren wie wir nach dem Motto: "Wer heilt hat Recht!"
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