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Wir sind stolz, nach den HON Code Kriterien
zertifiziert zu sein ("Medizinische Information, der Sie trauen
können!"). Verschiedene meiner
Ausführungen zur Krankheitsentstehung und den von mir angebotenen
Behandlungsmethoden und deren Wirkungen sind teilweise wissenschaftlich nicht
belegt und von der Schulmedizin (noch) nicht anerkannt.
Siehe auch
Disclaimer.
Das kann sich ändern, wie z.B. bei der Akupunktur, welche von der
Komplementärmedizin zur Kassenleistung avancierte.
Ungefähr
50.000 Ärzte für Naturheilverfahren und etwa 20.000 Heilpraktiker
praktizieren mit ähnlichen Verfahren wie wir nach dem Motto: "Wer heilt hat Recht!"
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Wasser und Trinkmenge
- wichtige
Infos zur idealen Flüssigkeitsmenge -

Vorsicht Falschtrinker
Merkwürdig, welcher Mangel an selbstverständlichen Dingen inmitten unseres
Alltags voller Überfluss herrscht. Mangel an Ruhe, an Fitness und gesunder
Ernährung. Mangel herrscht oft auch beim Trinken. Dabei ist die Frage richtiger
Flüssigkeitszufuhr in der warmen Jahreszeit entscheidend fürs Wohlfühlen und den
Trainingserfolg.
Flüssigkeitsmenge:
1,5 bis 2 Liter sind notwendig, selbst wenn Sie nicht körperlich trainieren. Für
jede Tasse Kaffee sollten Sie ein Glas Mineralwasser zusätzlich trinken. Milch
gilt als Nahrungsmittel, zählt also nicht in der täglichen Trinkbilanz. Anders
liegt der Fall, wenn Sie sportlich aktiv sind: Dann sollten Sie sich vor und
nach Ihrem Training unbekleidet wiegen. Die Differenz Ihres Körpergewichtes ist
die Menge, die Sie zusätzlich zu der geforderten Menge von 1,5 - 2 Litern
trinken müssen. Faustformel: pro Kilogramm Gewichtsverlust ein Liter mehr
Flüssigkeit.
Wann sollten Sie trinken?
Wenn Sie Durst haben, ist es eigentlich schon zu spät. Dann sind Sie bereits
über die rote Ampel gefahren - Durst ist ein Alarmsignal. Wer das übersieht,
trinkt falsch. Meine Empfehlung: Bei Ausdauertraining wie etwa einer Radtour
stündlich ein Glas kohlensäurearmes Mineralwasser (ca.250ml) trinken.
Flüssigkeitsmenge langsam steigern!
Ihre Magen-Darmrezeptoren müssen sich erst an die erhöhte Flüssigkeitszufuhr
gewöhnen, andernfalls kann sich Unwohlsein einstellen. Nehmen Sie sich ruhig
drei Wochen Zeit, Ihr Trinkverhalten zu verbessern.
Was sollten Sie trinken?
Möglichst Mineralwasser mit erhöhtem Hydrogencarbonatanteil (auf dem Etikett
vermerkt). Gerolsteiner beispielsweise. Frisch gepresste Fruchtsäfte enthalten
reichlich Kalium und können mit Mineralwasser (1:4) gemischt werden. Auch
Kräuter- und Früchtetees leisten gute Dienste.
Ausreichendes Trinkverhalten optimiert die Herzfrequenz und somit die
Leistungsfähigkeit. Flüssigkeitszufuhr transportiert die Körperwärme besser ab
und erspart dem Herz unnötige Schwerarbeit.
Der Mensch besteht zu 50-70% aus Wasser je nach Lebensalter.
Zur Aufrechterhaltung eines minimalen Stoffwechsels benötigt der Körper 2 Liter
freie Flüssigkeit pro Tag. Zusätzlich werden noch mit der Nahrung 1 Liter
Flüssigkeit aufgenommen. Dies ist jedoch die Menge, die ein normal
funktionierender Körper benötigt. Bei Krankheiten, insbesondere bei
Stoffwechselstörung, Verschlackung, "Vergiftung" und immer wenn wir das
Bedürfnis verspüren, dass unser Körper irgend etwas ausscheiden sollte, reicht
diese Menge bei weitem nicht aus.
In unserem Körper befindet es sich
teils im Blut, in der Lymphe, im Zwischenzellgewebe und in den Zellen. Durch
unser Trinkverhalten beeinflussen wir die Zufuhr von Mineralstoffen aber mehr
noch die Entgiftungsfunktion unseres Organismus. Denn so, wie Wasser chemisch
gebundene oder physikalisch gelöste Stoffe zuführen hilft, so kann es auch
Schadstoffe und nicht mehr verwendbare Endprodukte des Stoffwechsels ausscheiden
helfen. Wasser dient dem Ausgleich oder, wie man in der Fachsprache sagt, der
Homöostase. Das gilt für innen (Körper) wie außen (freie Natur).
Warum trinken die meisten Menschen zu wenig?
Unser Durstgefühl hat sich verstellt, viele der angebotenen Flüssigkeiten sind
entweder zu süß, zu salzig, oder sonst wie zusammengesetzt, dass unser Körper
nicht große Mengen davon trinken mag. Die beste Flüssigkeit um unseren Körper
gesund zu erhalten ist Wasser.
Warum ist Wasser so lebensnotwendig?
Wassermangel
führt rasch zu schwerwiegenden Schäden. Das Blut wird dickflüssig, Gehirn, Leber
und Muskulatur reagieren auf Wasserverluste besonders empfindlich.
Unser Körper braucht ausreichend Wasser, um die Nährstoffe die wir aufgenommen
haben, zu den einzelnen Zellen zu transportieren, wo sie verwertet werden.
Eine ungenügende Wasserversorgung führt zur Beeinträchtigung der körperlichen
Leistungsfähigkeit und kann Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und trockenen
Mund hervorrufen.
Zweitens benötigen wir dringend Wasser für die Abfallentsorgung der
Stoffwechselprodukte, die unser Körper nicht mehr benötigt. Dies geschieht
hauptsächlich über die Niere und führt wie im Falle der Nierenerkrankung, zur
Vergiftung des Körpers. Flüssigkeitsdefizite können auch
die Entstehung verschiedener Erkrankungen der Harnwege begünstigen – z.B.
Nierensteine oder Blasenkrebs
Drittens benötigen wir Wasser um unsere Körpertemperatur auf 37° zu halten. Bei
vermehrter Muskelarbeit wo Wärme anfällt, wird durch den Schweiß, der auf der
Haut einen Kältefilm bildet, die überschüssige Energie abführt, wodurch die
Körpertemperatur konstant bleiben kann. In diesem Zusammenhang sehen wir auch,
dass über das Schwitzen ein nicht unerheblicher Flüssigkeitsverlust im Körper
entstehen kann.
Welche Anzeichen können für einen Flüssigkeitsmangel sprechen?
- Wenig oder dunkler Urin
- Schwindel
- Schwächegefühl, Müdigkeit
- innere Unruhe, Verwirrtheit, Konzentrationsstörungen
- Verstopfung
- Niedriger Blutdruck, vegetative Dystonie
- Rheumatische Erkrankungen
- sehr oft Fieber, insbesondere bei älteren Menschen
- Tränensäcke, trockene Haut (Pergamentpapier).
- erhöhte Laborwerte, z.B. Harnstoff, Kreatinin
Insbesondere Kinder und alte Menschen sind gefährdet durch zuwenig Flüssigkeit.
Bei Kindern ist es besonders augenfällig. Untersuchungen zeigen, dass vor allem
1 - 3 jährige Kinder zu wenig Flüssigkeit erhalten, möglicherweise auch in
Verbindung mit dem "Trockenwerden".
Kinder benötigen eine Gesamtwasserzufuhr von 1 ½ Litern. Trinkverhalten scheint
erlernt zu sein, weswegen es ganz wichtig ist, dass Kinder ausreichend Wasser zu
trinken bekommen.
Bei den älteren Menschen sinkt der Gesamtwasseranteil des Körpers.
Durch dieses fehlende Reservoir machen sich die Folgen des Flüssigkeitsmangels
viel gravierender bemerkbar als bei jüngeren Menschen. Deswegen ist es mit
fortgeschrittenem Alter noch wichtiger für ausreichende Wasserzufuhr zu sorgen.
Neben den oben erwähnten Erkrankungen kommen noch eine vermehrte Neigung zu
Nierensteinen, Blasenentzündungen, aber auch Eindickungen des Blutes hinzu, was
die Fließeigenschaften verschlechtert und zu Durchblutungsstörungen des Gehirns
bis zu Schlaganfall führen kann.
Viele Menschen wissen nicht, dass Kaffee und Alkohol entwässern und somit für
die Flüssigkeitsbilanz fehlen. Deshalb muss zu jeder Tasse Kaffee die gleiche
Menge Wasser getrunken werden, um auf einen Gleichstand zu kommen.
Die beste Möglichkeit um zu einer positiven Flüssigkeitsbilanz zu kommen ist
normales Wasser.
Am besten geeignet ist Quellwasser oder gutes Leitungswasser. Die zweitbeste
Möglichkeit sind Mineralwässer oder Tee. Beim Tee ist jedoch wichtig, dass er
nicht zu stark gemacht wird, weil er dann eine Abneigung hervorruft. Am
günstigsten ist ein Teelöffel voll, entweder Kräutertee oder grünen Tee auf
einen Liter Wasser, nicht zu lange ziehen zu lassen. Eine Minute genügt.
Wenn Sie zu den Menschen gehören, die zu wenig Flüssigkeit zu sich nehmen, ist
es ratsam sich einen Trinkplan zu machen, entweder indem Sie eine Kanne Wasser
immer in greifbarer Nähe haben, oder eine Kanne mit Tee um regelmäßig
Flüssigkeit zu sich zu nehmen.
Nur wenn ausreichend Getränke zur Verfügung stehen, wird auch ausreichend
getrunken.
Wichtig ist zwischen dem Frühstück und dem Mittagessen noch mal einen halben
Liter zu trinken, zum Mittagessen wieder zwischen 0,4 und einem halben Liter, am
Nachmittag wieder einen halben Liter und am Abend ebenfalls.
Zur Trinkwasserqualität
in Wuppertal (2004)
(54kb)
Die chemische und biologische Qualität
scheint also recht gut zu sein.
Über das Datenblatt hinausgehende Untersuchungen werden von den Stadtwerken
aktuell so kommentiert: Wasserqualitaet
Das Trinkwasser ist sogar basisch mit einem pH-Wert von 7,8 bis 8,2. Fügen
Sie dem Wasser bitte keine Kohlensäure zu (Sodastreamer und ähnliche Verfahren.
Kohlensäure ist ein Stoffwechselprodukt, was der Körper ausscheiden muß. Die
basische Grundversorgung würden Sie damit zunichte machen. Weitaus interessanter
wäre Sauerstoffzufuhr innerhalb eines Verwirbelungsverfahrens wie mit dem
Levaquell Gerät.
Die bio-physikalische Qualität allerdings kann wesentlich verbessert werden. Das ist
aber naturgemäß nicht Sache der Stadtwerke, sondern kann nur am Ende der Leitung
erfolgen. Stichwort: levitiertes Wasser, Wasserverbesserung, Wasserbelebung,
Energetisierung und Einfluß von Informationen feinstofflicher Art.
Buchtipp:
ganz besonders gut ist:
"Gutes Wasser - Das Wesen und Wirken des Wassers"
von Josef Zerluth und Michael Gienger, Verlag Neue Erde, ISBN 3-89060-071-9,
www.neueerde.de
"Die Heilkraft des Wassers"
von Masaru Emoto und Jürgen Fliege,
Hier finden Sie u.A. die wunderschönen Kristallfotographien
Koha Verlag, ISBN 3-936862-48-6,
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Peter Ferreira
Der mittlerweile schon legendäre Vortrag auf 4 Audio-CD´s
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(Landkaufhaus Mayer) gibt es auch für etwa 10 Euro die Halbedelsteine: Quarz,
Rosenquarz und Amethyst zur Wasserbelebung.
Nebenwirkungen bei
Entschlackungen
Entschlackungsmaßnahmen und die Stärkung des Immunsystems liegen heute im Trend.
Es ist an sich logisch, wird jedoch immer wieder übersehen, dass jeder
Abtransport von Schadstoffen und Schlacken nur über die Ausscheidungen
funktionieren kann. Priorität hat hierbei die Ausscheidung über Urin und Darm.
Dazu kommt die Ausscheidung über Haut und Schleimhaut, sowie die Ausscheidung
über Tränenflüssigkeit und Nasensekret. Ausscheidungen über Erbrechen oder
Abhusten sind in einer Nebenrolle noch zu erwähnen.
Voraussetzung für eine Ausscheidung ist ausreichend ausscheidungsrelevante
Flüssigkeit, eine für die Ausscheidungsfunktion erforderliche Menge von Salz und
ein Säure-Basen-Haushalt im nichtbasischem Bereich. Fehlen diese
Voraussetzungen, ist eine Ausleitung der Schadstoffe nicht möglich. Typische
Folge davon ist dann eine Überfrachtung des Lymphsystems mit einem Anschwellen
der Lymphbereiche, eine Ablagerung von Flüssigkeit im Gewebe, insbesondere in
den Gelenken, ein Gefühl des Aufgedunsenseins und der Schlappheit und der
Einschränkung der Bewegungsfähigkeit. Darüber hinaus können sich
Hautunreinheiten bilden.
Selbst der oftmals als Allergie fehldiagnostizierte ''Heuschnupfen'' ist ja
meist nichts anderes als der Versuch des Körpers, durch das Nasensekret die als
unverträglich erkannten Blütenpollen auszuscheiden. Und wenn es einen
Flüssigkeits- oder Salzmangel gibt oder sich der Körper im basischen Bereich
befindet, kann er eben nicht genug Nasensekret zur Ausscheidung bereitstellen
und es kommt zum ''trockenen Schnupfen'' und zu dem Alarmschrei ''Allergie''. Im
Normalfall wäre das mal ein paar Stunden tränende Augen und ''volle Nase'' und
der Spuk wäre vorbei. Wäre, ist er aber nicht, weil man nun ''um den Schnupfen
wegzubekommen'' die Nase trockenlegt und die Flüssigkeitszufuhr einschränkt...
Ähnlich ist es mit dem ''Durchfall'', der ja für den Körper die Funktion hat,
Ungeeignetes per Expreß zu entsorgen. Wenn Schadstoffe gelöst sind, müssen sie
raus und das geht am Schnellsten über den Darm via Durchfall. Notwendig hierzu
Flüssigkeit und Salz. Und zwar Flüssigkeit, die im Darm präsent ist. Wer klares
Wasser trinkt und auf Ballaststoffe schwört, bekommt Flüssigkeit in den Darm
höchstens über den Blutkreislauf. Und das ist viel zuwenig.
Ebenso ist es mit den ''Blähungen''. Im Normaldarmhaushalt werden viele Stoffe
vergärt. Hier bildet sich dann Alkohol, der weitere Lösungs- und
Aufbereitungsaufgaben übernimmt. Und Gase, die alles schön locker und
durchgängig halten. Durch die vielen Konservierungsstoffe funktioniert die
normale Gärung nicht. Und Alkohol ? Bitte kein Tropfen !! Und Kohlensäure ? Ist
ja soooo schädlich, führt zu Säureablagerungen und außerdem könnten ja Blähungen
auftreten ! Wie bitte soll der Darm jetzt noch funktionieren ?
Hier tritt ein Phänomen auf, das in der Zeit der Selbstmedikation und
Selbstbestimmung des Patienten eine immer größer werdende Problemrolle spielt:
Nämlich, dass das subjektive Gefühl des Wohlseins und der Beschwerden nicht mehr
mit den tatsächlichen Verhältnissen übereinstimmt. Bei der weit verbreiteten
Austrocknung (Dehydrierung) fühlt sich der (kranke) dehydrierte Patient in der
Regel wohler als derjenige mit einem geordneten Flüssigkeitshaushalt. Dabei muss
man natürlich auch bedenken, das bei Ausleitungsverfahren die Anforderungen an
den Flüssigkeitshaushalt und das Ausscheidungsvermögen besonders hoch sind; und
zwar umso höher je mehr Schadstoffe auszuleiten sind. Da sich aber Schadstoffe
in Mengen ansammeln und nicht ausgeleitet werden, liegt zu einem wesentlichen
Teil daran, das vorher schon die Schadstoffentsorgung nicht ausreichend
funktioniert hat. Hier entsteht ein Teufelskreis, den es bei akuten Problemen
erstmals zu durchbrechen gilt.
Standard der Schulmedizin war es bisher bei einem Bluthochdruck (Hypertonie)
eine salzarme Diät zu verordnen, da das im Körper vorhandene Salz ein Symptom
des Bluthochdrucks ist. Jetzt erkennt man, dass die Ursache eine Dehydrierung
ist (besonders gefährlich, wenn der Körper das Gefühl für Durst verliert) und
die Speicherung von Salz eine Schutzfunktion des Körpers darstellt.
- Bluthochdruck (essentielle Hypertonie) - wenn sich die Gesamtmenge der
Flüssigkeit im Körper verringert, müssen die Hauptgefäße ihren Durchmesser
vermindern, sonst würde die vorhandene Flüssigkeitsmenge nicht ausreichen, die
dafür vorgesehen Räume zu füllen. (Einfluss auf die Blutzirkulation)
- selektiver Verschluss der Kapillaren im Körper (Salz regelt die Menge Wasser,
die außerhalb der Zellen festgehalten wird.) - bei Wasserknappheit kommen einige
Zellen normal aus, andere erhalten eine rationierte Menge, damit sie
notwendigerweise funktionieren können. Das Blut behält aber normalerweise seine
übliche Zusammensetzung (notwendig für die Versorgung lebenswichtiger Organe).
Damit wird die Dehydrierung an anderen Körperstellen nicht berücksichtigt. -
Alle Bluttests können normale Ergebnisse zeigen, dennoch können die kleinen
Kapillaren in Herz und Gehirn verschlossen sein. - Dadurch können bei
lang anhaltender Austrocknung Schäden in den Zellen entstehen.
Verliert man das Gefühl für Durst, kann man eine weiter fortschreitende
Dehydrierung nicht erkennen und ein Verschluss weiterer Kapillaren ist die
Folge, damit der Körper den Rest der Blutgefäße füllen kann....
Wenn wir nicht genug trinken, hat der Körper nur eine Möglichkeit das vorhandene
Wasser zu behalten, indem er Salz zurückhält. Nur wenn Salz zurückgehalten wird,
bleibt Wasser im Körper zur Verfügung. Also ist "Salzbindung" im Körper die
letzte Möglichkeit etwas Wasser zurückzuhalten. Der Mechanismus Salz im Körper
zurückzuhalten ist sozusagen eine Überreaktion des Körpers. Wenn man die
Wasseraufnahme allmählich steigert und mehr Urin produzieren kann, kann die
Ödemflüssigkeit, die voller Schlacken steckt, ausgespült werden und nach und
nach kann sich das Herz erholen.
Nach einer amerikanischen Studie sind 75% aller Amerikaner chronisch dehydriert,
die deutschen Zahlen dürften ähnlich liegen. Selbst geringe Dehydrierung
verlangsamt den Stoffwechsel schon um 3%; Wassermangel ist der Auslöser Nummer
Eins für Tagesmüdigkeit.
An laufende Studien zeigen, dass eine Dehydrierungstherapie Rücken- und
Gelenkbeschwerden bei bis zu 80% der Leidenden lindern. Schon 2%
Flüssigkeitsverlust des Körpers können ein gestörtes Kurzzeitgedächtnis,
Schwierigkeiten bei den Grundrechenarten und Probleme bei der Fokussierung eines
Bildschirms oder einer gedruckten Seite auslösen.
Bei Ausschluss einer Dehydrierung reduziert sich das Risiko von Dickdarmkrebs um
45%, das Risiko für Brustkrebs um 79%, und man hat ein um 50% geringeres Risiko,
Blasenkrebs zu bekommen.
Dabei muss man sich zunächst darüber im Klaren sein, dass es sich bei der
Dehydrierung um eine gefährliche Krankheit handelt, die jedoch subjektiv vom
Patienten nicht als solche empfunden wird. Der Patient fühlt sich wohl und
vielfach werden die Symptome sogar als positiv eingeschätzt. Andere Symptome
wiederum werden nicht mit der Dehydrierung in Zusammenhang gebracht.
Es erhebt sich daher zunächst die Frage, wie man eine Dehydrierung erkennt. Eine
Dehydrierung liegt dann vor, wenn die Ziele des menschlichen
Flüssigkeitshaushaltes nicht mehr erreicht werden können. Das Erkennen wird
dadurch erleichtert, dass der menschliche Flüssigkeitshaushalt abgestuft
funktioniert:
1. Zunächst wird vom Körper versucht, den Blutkreislauf insofern stabil zu
halten, als das erforderliche Volumen an Flüssigkeit im Kreislauf gehalten wird.
2. Im weiteren Verlauf dient die Flüssigkeit als Transportmittel, um die
Versorgung der Körperzellen sicherzustellen.
3. Hierfür nicht benötigte Flüssigkeit wird ausgeschieden, wobei mit der
Ausscheidung Schadstoffe transportiert werden
Probleme treten meist bei den nach gelagerten Punkten 2 und 3 auf, insbesondere
bei der Ausscheidung, da diese auf den unterschiedlichsten Ebenen erfolgt und
bei nicht ausreichender Versorgung mit Flüssigkeit zunächst hier
Problemstellungen auftreten. Da beispielsweise auch die Tränenflüssigkeit eine
Ausscheidung darstellt und die Versorgung des Auges über Kapillargefäße erfolgt,
merken Augenärzte oft sehr frühzeitig die Folgen einer Dehydrierung. Nur ist der
Augenarzt eben kein Dehydrierungstherapeut und so verhallten seine Appelle ''Sie
müssen mehr trinken...'' meist unbeachtet.
Ein Kennzeichen der Dehydrierung ist, dass das natürliche Durstgefühl verloren
gegangen ist, ein zweites, das gegen eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr eine
gewisse Abneigung besteht und das dritte, das Gewohnheiten entstanden sind,
ungeeignete Getränke zuzuführen. Insbesondere die Ausscheidungen werden oft als
lästig empfunden, so das ganz absichtlich gegengesteuert wird. Vor einer
längeren Reise wird wenig getrunken, um nicht so oft auf die Toilette zu müssen
und das Schwitzen wird so weit als möglich unterdrückt.
Dazu kommt, das auch im medizinischen Bereich sehr wenig über die Wirkung der
Getränke auf den Flüssigkeitshaushalt bekannt ist und hier bezüglich der
einzelnen Getränke nicht ausreichend differenziert wird. Das beginnt schon
damit, das über den normalen Flüssigkeitsbedarf eines Menschen unterschiedliche
Vorstellungen herrschen. ''Normal ist eine Flüssigkeitsaufnahme zwischen einem
halben Liter und drei Liter Wasser...'' heißt es in einem medizinischen
Lehrbuch.
Damit ist wenig anzufangen. Als Faustregel kann aber gelten, das eine
zusätzliche Flüssigkeitsaufnahme von eineinhalb bis zwei Liter täglich die
Gefahr einer Dehydrierung ausschließt und geeignet ist, alle Funktionen,
einschließlich der notwendigen Ausspülung von Schadstoffen durch die
Ausscheidung sicherzustellen.
Ob beispielsweise bei Tee das Mitführen von Inhaltsstoffen im Blutkreislauf
erwünscht ist, ist eine andere Frage und muss im Einzelfall entschieden werden.
Da es aber wie so oft auf die Dosis ankommt, ist es in der Regel nicht
empfehlenswert, große Mengen von Tee-Inhaltsstoffen über den Blutkreislauf
zuzuführen. Wie auch bei Kaffee kann das sehr leicht zu einem Nullsummenspiel
werden, indem beispielsweise bei den hierzulande üblichen Zubereitungen die
Blutgefäße erweitert werden, so dass der Flüssigkeitsbedarf zur Stabilisierung
des Kreislaufes nicht gedeckt wird, sondern eher steigt. Das Glas Wasser im
Wiener Kaffeehaus oder in der italienischen Espressobar hat also durchaus
logische Überlegungen.
War schon die Kohlensäure ein Reizthema, wird es beim Alkohol sicher emotional.
Wir haben schon Heilpraxen, wo homöopathische Tropfen wegen einer
grundsätzlichen Ablehnung des Alkohols mit destilliertem Wasser verordnet und
Auszüge von Bachblüten ebenfalls alkoholfrei hergestellt werden (das man mit
Wasser keine Essenz herstellen kann, sei nur am Rande erwähnt, aber es ist eben
ohne Alkohol!). Aber jedem sei sein Vorurteil gegönnt, nicht nur der
Schulmedizin ihre heiligen Kühe.
Fakt ist, dass die Dehydrierung als Zivilisationskrankheit bei uns in Westeuropa
in dem gleichen Maße zugenommen hat, wie der breite Konsum von Wein und Bier
abnahm. Die alten Traditionen des Haustrunks von Wein über Obstwein bis zum Bier
gibt es kaum noch und in den Gebieten, wo dies üblich ist, gibt es auch keine
Probleme der Dehydrierung. Das geht so weit, das in den französischen
Weinbaugebieten Herz- und Kreislauferkrankungen so gut wie unbekannt sind. Was
zu der schulmedizinisch falschen aber typischen Schlussfolgerung geführt hat,
das im Rotwein ein diesbezüglicher Wirkstoff enthalten sein muss, den es nun
auch in Tablettenform gibt. Das es aber nicht der Rotwein oder dessen Wirkstoff
ist, sondern die Flüssigkeit in einer für den Körper optimalen Zusammensetzung
(sieht man vom bösen Feind Alkohol ab), merkt kaum jemand.
Tatsächlich gibt es bei Wein und Bier keine Abneigungssperre; der ph-Wert des
Magens wird nicht wesentlich beeinflusst, die Magensäureproduktion nicht
gestört. Der Körper teilt die Flüssigkeit schön fein in Darm- und
Blutkreislaufversorgung auf, lässt genügend für die Zellversorgung und die
Ausscheidungsfunktionen über und das Ausscheiden von Schadstoffen wird
unterstützt. Insofern sollte ein mit Mineralwasser verdünnter Wein oder aber
auch Bier (unter Umständen alkoholfrei) zu jeder Dehydrierungs-Therapie gehören,
wenn nicht wirkliche kompakte Gründe gegen die Alkoholzufuhr bestehen. Die
Ansicht ''schon ein Tropfen kann die Sucht auslösen'' wird der Problematik bei
nicht Alkoholgefährdeten nicht gerecht. Natürlich ist auch Alkohol in geringen
Mengen bei der Teilnahme im Straßenverkehr oder bei der Bedienung von Maschinen
nicht unbedenklich. Auch die Alkoholfahne muss dabei berücksichtigt werden, sie
ist einfach in vielen Berufen nicht mehr möglich.
Industrielle Erfrischungsgetränke eignen sich meist in der erforderlichen Menge
aufgrund ihres hohen Zuckergehalts nur bedingt zu einer Dehydrierungstherapie.
Die in den Light-Getränken enthaltenen Süßstoffe werden oft nicht vertragen und
lösen vielfach Allergien aus. Werden sie vertragen, sind sie eine gute
Alternative, insbesondere Cola-Light, da darin Bestandteile enthalten sind, die
der Magensäure und dem Gallensaft ähneln und daher besonders verträglich sind.
Abschließend soll eine Gefahr nicht unerwähnt bleiben, die bei
Erfrischungsgetränken latent vorhanden ist: Die Gefahr einer bakteriellen
Vergiftung oder Infektion. Insbesondere stille Mineralwasser in Großflaschen
sind - einmal geöffnet - sehr schnell unter Bakterienbefall. In etwa 30% der
Fälle sind bereits Originalflaschen beim Kauf verdorben. Bei einer Kühlung kann
sich die Gefahr noch verschärfen, da dann auch bei einem fortgeschrittenen
Verderb ein fauliger Geschmack kaum wahrzunehmen ist.
Bei kohlensäurehaltigen Getränken (Mineralwasser oder Erfrischungsgetränke) ist
die Gefahr weniger groß, wenn darauf geachtet wird, dass die Flasche beim Öffnen
zischt und das Getränk perlt. Aber auch hier kann es binnen weniger Stunden zu
einem gefährlichen Bakterienbefall kommen.
Getränke Dispenser für den Hausgebrauch sollen nicht verwendet werden, hier ist
die Keimbelastung besonders hoch. Ebenfalls sollte man in Gaststätten keine
Getränke aus den sog. Postmix-Zubereitern (Cola, Fanta, Sprite) trinken,
da diese Geräte alle bakterienverseucht sind. Wenn, dann bitte auf der
Portionsflasche bestehen. Die Unsitte, aus der Zwei-Liter-PET-Flasche für 99 Cent
10 Portionen Cola zu 2,80 Euro auszuschenken, sollte ebenfalls nicht unterstützt
werden. Postmix-Zubereitungen und Großflaschen-Ausschank enthalten auch meist
nicht die erforderliche Kohlensäure-Durchdringung, so dass die Verträglichkeit
herabgesetzt ist.
Für Mineralwasser-Verkauf in Gaststätten gibt es die gesetzliche Bestimmung, das
dieses nur in der Originalflasche verkauft werden darf, die am Tisch zu öffnen
ist. Halten tun sich daran viele nicht, wobei auch zu sagen ist, das diese
Bestimmung nur für Mineralwasser gilt, nicht aber für das sog.
''Tafelwasser'' (z.B. Bonaqua von Coca-Cola).
Pers. Anmerkung:
In der täglichen Praxis ist eine Dehydrierung leicht zu diagnostizieren. Ist der
Urin nicht wasserhell, liegt eine Dehydrierung mit größter Wahrscheinlichkeit
vor. Zu therapieren ist sie weniger einfach. Ein paar Tage größere Mengen von
Flüssigkeit zu trinken, reicht nicht aus. Eine
Faustregel besagt, dass mindestens einmal am Tag
der Urin hellgelb, wässrig aussehen sollte. Hier ist der Vergleich mit
einem im Sommer ausgetrockneten Boden angebracht, wo ein Platzregen keine
Durchfeuchtung bringt. Eine besondere Rolle spielt hier Salz, das für den Körper
den Wasserhaushalt reguliert. Es muss für den Körper in ausreichender Menge zur
Verfügung stehen, wobei es bei der Ausscheidungstherapie regelmäßig zu
supplementieren sein wird.
www.CFS-Center.de
: Das chron. Erschöpfungssyndrom könnte auch Ihr Thema sein!
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