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Wir sind stolz, nach den HON Code Kriterien zertifiziert zu sein ("Medizinische Information, der Sie trauen können!"). Verschiedene meiner Ausführungen zur Krankheitsentstehung und den von mir angebotenen Behandlungsmethoden und deren Wirkungen sind teilweise wissenschaftlich nicht belegt und von der Schulmedizin (noch) nicht anerkannt. Siehe auch Disclaimer. Das kann sich ändern, wie z.B. bei der Akupunktur, welche von der Komplementärmedizin zur Kassenleistung avancierte. Ungefähr 50.000 Ärzte für Naturheilverfahren und etwa 20.000 Heilpraktiker praktizieren mit ähnlichen Verfahren wie wir nach dem Motto: "Wer heilt hat Recht!" |
Phytotherapie
- Heilpflanzen mit
gesichertem Wirkstoffgehalt -

Foto: Thorsten Hollmann
Allgemeines:
Phytotherapie nennt man die Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten und körperlichen Störungen durch Pflanzen, Pflanzenteile und deren Zubereitungen; Phytopharmaka bilden als Vielstoffgemische eine wirksame Einheit und müssen den Anforderungen des Arzneimittelgesetzes hinsichtlich Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit genügen. Sie besitzen ein breites therapeutisches und pharmakologisches Wirkprofil, haben meist eine große therap. Breite und sind oft nebenwirkungsärmer als synthetisch hergestellte Arzneimittel. Zubereitungen aus der Frischpflanze (Preßsäfte, Öldestillate, Urtinkturen) spielen in der Praxis nur noch eine untergeordnete Rolle. Drogenzubereitungen aus getrockneten Pflanzen und
Pflanzenteilen sind insbesondere als Arzneitees in der Selbstmedikation sehr
beliebt.
Für die Zulassung als Arzneimittel müssen Phytopharmaka dieselben Kriterien erfüllen wie synthetische Pharmaka. Dazu müssen nachgewiesen werden:
1. pharmazeutische Qualität:
- genaue botanische und phytochemische Charakterisierung des Ausgangsmaterials
- Definition des Extraktionsmittels und -prozesses
- Normierung (Einstellen eines Gehalts wirksamkeitsbestimmender Inhaltsstoffe, sofern bekannt) oder Standardisierung des Extraktes bzw. Angabe des Droge-Extrakt-Verhältnisses
2. Wirksamkeit und Unbedenklichkeit durch toxikologische, pharmakologische und klinische Prüfungen sowie zusätzlich die Bewertung von Erkenntnismaterial aus der traditionellen Anwendung.
Beispiele für pflanzliche Arzneimittel mit guter therapeutischer Wirksamkeit:
- Taraxacum - Löwenzahn als stärkender
Bitterstoff bei Verdauungsproblemen. Die Pusteblume als Sinnbild der
Leichtigkeit um zu einem unbestimmten Ziel zu gelangen.
- Ginkgo biloba Extrakt aus Blättern bei organisch bedingte Hirnleistungsstörungen
- Johanniskraut
Extrakt aus Blüten und Blättern gegen leichte und mittelschwere depressive Episoden
- Schöllkraut gegen Gallenbeschwerden
- Echinacea (Sonnenhut): Abwehrsystem, s. Foto
- Knoblauchpräparate zur Unterstützung diätetischer Maßnahmen bei erhöhten Blutfettwerten, zur Vorbeugung altersbedingter Gefäßveränderungen
- Mariendistel Extrakt aus Früchten bei toxische Lebererkrankungen, zur unterstützenden Behandlung bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen und Leberzirrhose
- Roßkastanie Extrakt aus Samen bei Beschwerden bei Erkrankungen der Beinvenen (chronische Veneninsuffizienz)
- Senna Extrakt aus Blättern oder Früchten bei Verstopfung (Aber bitte nur selten einnehmen!)
- Weißdorn Extrakt aus Blüten und Blättern nachlassende Leistungsfähigkeit des Herzens entsprechend Stadium II NYHA
Liebe Leser:
Nachfolgend finden Sie wichtige Infos im Zusammenhang mit dem Thema
Phytotherapie.
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Bezügl. der nachfolgenden Veröffentlichungen: |
Dissertationen und wichtige wissenschaftliche Arbeiten:
Eine randomisierte, kontrollierte klinische Studie zur
Wirksamkeit und Verträglichkeit eines standardisierten Weidenrindenextraktes in
der Behandlung von Cox- und Gonarthrosen
Zur Erlangung des Grades eines Doktors der
Naturwissenschaften der Fakultät für Chemie und Pharmazie der
Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Dekan: Prof. Dr. med. Hansgeorg Probst,
Erster Berichterstatter: Prof. Dr. rer. nat. Lutz Heide
Zweiter Berichterstatter: Prof. Dr. med. Christoph H. Gleiter
Phytotherapie
Dissertation
- Vorgelegt von Claudia Biegert, Tag der
mündlichen Prüfung: 26. November 2003 (Pdf. Dokument)
Phytotherapie - Phytopharmaka
an der Hochschule - wo liegt die Zukunft?
Veranstaltung der Kooperation Phytopharmaka GbR,
Bonn in Zusammenarbeit mit dem Zentralinstitut Arzneimittelforschung GmbH,
Sinzig
Phytotherapie
Volltext
- Hans D. Reuter, Köln (Pdf. Dokument)
www.CFS-Center.de : Das chron. Erschöpfungssyndrom könnte auch Ihr Thema sein!
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Autor dieser Seite ist T.C. Hollmann - Last Update 191210
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