|
|
Wir sind stolz, nach den HON Code Kriterien zertifiziert zu sein ("Medizinische Information, der Sie trauen können!"). Verschiedene meiner Ausführungen zur Krankheitsentstehung und den von mir angebotenen Behandlungsmethoden und deren Wirkungen sind teilweise wissenschaftlich nicht belegt und von der Schulmedizin (noch) nicht anerkannt. Siehe auch Disclaimer. Das kann sich ändern, wie z.B. bei der Akupunktur, welche von der Komplementärmedizin zur Kassenleistung avancierte. Ungefähr 50.000 Ärzte für Naturheilverfahren und etwa 20.000 Heilpraktiker praktizieren mit ähnlichen Verfahren wie wir nach dem Motto: "Wer heilt hat Recht!" |
Nickel
- Nickelallergie
-
- Nickelgehalt in Lebensmitteln -

|
Nickelgehalt: |
µgr
/100gr 12.3 |
Anmerkung: Man kann natürlich nur das Schlimmste meiden.

Prinzip:
Nickelhaltige Gefässe, Küchengeräte oder -einrichtungen sollten nicht verwendet werden. Nahrungsmittel mit einem hohen Nickelgehalt meiden.
Nickelhaltige Gebrauchsgegenstände:
Stahlgeschirr aus Chrom-Nickel-Stahl, Chromangan Aluminium, Neusilber (10 % Nickelanteil), unbeschichtete Konservendosen (Säuren fördern die Freisetzung von Nickel)
Alternativen:
Geschirr aus Glas, Holz, Plastik, unglasiertem Ton (Römertopf), Porzellan, Teflon oder Email.
Zu beachten:
Zigaretten enthalten je Kilogramm 2 - 5,4 mg Nickel. Davon gehen 20 % in den Rauch über.
Nachweismethoden / Laborwert:
- Indivital Vollblutanalyse
- LTT-MCS Umweltallergene:-
Test der Reaktion eigener Lymphozyten auf Nickel.
- Die Allergiediagnostik erfolgt mittels Epikutantest
- Urin auf Nickel vor und nach Chelatinfusion
Therapie:
- Homöopathie
Beim Nachweis einer echten Belastung bedient sich die Homöopathie dem
Prinzip der Isopathie und gibt: Niccolum metallicum D6, D12, D30, es kann
symptomatisch ergänzt werden um: Cyclamen D6, Iris versiculor D4, D6, Paris
quadrifolium D4,
D6 und entweder Ignatia D12, D30 oder Nux vomica D6, D12,
D30.
- Wir bevorzugen allerdings die Chelattherapie zur
Ausleitung von Nickel.
Wissenschaftliches:
Die tägliche orale Nickelaufnahme ist sehr unterschiedlich und schwankt
zwischen geringfügigen Mengen und 900 Mikrogramm.
Die meisten chemischen Formen des Nickels in der Nahrung sind jedoch
unlöslich, nicht bioverfügbar und tatsächlich wird nur wenig resorbiert. Von
dem resorbierten Nickel werden bis zu 90% über den Urin ausgeschieden, die
restlichen Mengen über Schweiß und Galle/Stuhl. Die Verabreichung von
D-Penicillamin und DMPS kann sequestriertes Nickel mobilisieren und die
Urinkonzentration erhöhen. Neben Nahrungsmitteln liefern Zigaretten
bioverfügbares Nickel (vermutlich Nickelcarbonyl): Eine Zigarette kann 2 bis
6 Mikrogramm Nickel enthalten und bis zu 20% davon werden durch den Rauch
inhaliert. Unter normalen Umständen wird Nickel nach einer Exposition rasch
(fast vollständig innerhalb von 5 Tagen) ausgeschieden.
Inhaliertes Nickel, besonders Nickelcarbonyl ist ein Atemwegskarzinogen, das
Plattenepithelkarzinome auslösen kann. Nickel verteilt sich typischerweise
in Knochen, Lunge, Leber, Nieren, Darmschleimhaut und Haut. Nickel kann
Kupfer und Zink an Anbindungsstellen für Enzymaktivatoren verdrängen und
dadurch enzymatische Prozesse beschleunigen oder verlangsamen. Daraus
ergeben sich metabolische und immunologische Funktionsstörungen.
In niedriger Konzentration kann Nickel die Häm-Oxigenaseaktivität
induzieren; in hoher Konzentration hemmt es diese Aktivität, was zu einer
Störung im Hämstoffwechsel führt. Eine vorübergehende Reduktion des
zellulären Glutathions, gefolgt von einem abnormal hohen Rebound, tritt bei
der Anwesenheit von Nickel auf. Die Metallothioneinsynthese wird in den
Leberzellen induziert und die Arginase- und Carboxylase-Aktivität gestört.
Sowohl Nickelsulfid als auch –sulfat können die Immunsystemfunktion
beeinträchtigen, indem sie die natürlichen Killerzellen und die
CD4-Lymphozytenpopulationen im Blut schwächen. Nickelsalze können in
niedrigen Konzentrationen die natürliche Oxidanzienkaskade hemmen; die
Wasserstoffperoxidproduktion wird vermindert und dadurch das antimikrobielle
Verteidigungssystem der Leukozyten geschwächt. Nickel gilt als ein
Hauptverursacher von Kontaktdermatitis und es kann Körpergewebe so
sensibilisieren, dass hyperallergische Reaktionen auftreten.
Hautkontakt, inhaliertes oder oral aufgenommenes Nickel können zu
Nickelüberempfindlichkeit und –dermatitis beitragen.
Typischerweise stammt der Großteil des resorbierten Nickels aus der Nahrung,
wie zum Beispiel aus gehärteten Ölen, Kakao und Schokolade. Zigarettenrauch,
Rauchfahnen aus Kraftwerken, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden,
Abgase von Dieselmotoren und einige Kraftfahrzeugkatalysatoren enthalten
aerogenes bioverfügbares Nickel. Nickel-Cadmium-Batterien, minderwertige
Materialien für Zahnbehandlungen, Modeschmuck und mit Nickel beschichtete
Metall- und Haushaltswaren sind weitere Quellen, die bei einer
Nickeldermatitis von Bedeutung sein können. Auch bei der Verhüttung und
Veredelung von Metallerzen und bei der Elektroplattierung wird Nickel in die
Umwelt abgegeben.
Nickel ist den meisten Patienten und Therapeuten im Zusammenhang mit
Allergie bekannt. Wenn also der Patient von einer Nickelallergie spricht,
sollte demnach eine Untersuchung auf 1. IgE (allgemein) und 2. Nickel im
Serum veranlaßt werden. In vielen Fällen handelt es sich dann nicht um eine
Allergie sondern um eine Überempfindlichkeit. Der Unterschied liegt in der
Belastung durch die Menge des Intoxikationsstoffs.
Nickel Im Jahre 1920 wurde dieses Element in tierischen Geweben nachgewiesen
und nachdem es Forschern kaum gelang Nickel-Mangelerscheinungen in Tieren
hervorzurufen (Ni kommt praktisch überall vor; in der Luft, Pflanzen und
Tieren), wurde Nickel als lebensnotwendiges Spurenelement bezeichnet. Obwohl
weitaus unbekannt ist, auf welchem Wege Nickel den menschlichen Organismus
beeinflusst, weiss man heute, dass Nickel verschiedene Enzymsysteme
aktiviert. Nachdem es in hohen Konzentrationen in DNA und RNA vorkommt, wird
angenommen, dass es zur Stabilisierung der Nukleinsäuren benötigt wird.
Tierversuche zeigen jedoch, dass Nickel, sobald es sich außerhalb des
Darmtrakts befindet, den hypoglykämisehen Effekt des Insulins verstärkt.
Außerdem verändern hohe Dosen den Lipidstoffwechsel. Experimente mit Hasen
verdeutlichten, das Nickelinjektionen Blutfette (Plasmalipide) erhöhen.
Menschliche Studien zeigen, dass Nickel Adrenalin beeinflusst (es wirkt als
Antidot) und beeinflusst möglicherweise Hormon-, Lipid- und
Membranstoffwechsel. Nickel kommt im menschlichen Schweiß, sowie Speichel
vor und ist im menschlichen Serum enthalten. Hohe Werte finden sich
gelegentlich bei Herzinfarkt und werden oft bei Patienten, die Schlaganfall
oder extreme Verbrennungen erlitten, sowie bei Gebärmutter Krebs
vorgefunden. Ausgesprochen niedrige Werte sind typisch für Leberzirrhose
oder chronische Nierenstörung und wurden mit Unfruchtbarkeit in Verbindung
gebracht. Obwohl Nickel als ein lebensnotwendiges Spurenelement angesehen
wird, ist es hier der Gruppe der Schwermetalle eingegliedert, denn Dank der
schädlichen Umwelteinflüsse (Luftverschmutzung, Auspuffgase) ist der
menschliche Organismus ständig zu hohen Nickelkonzentrationen ausgesetzt und
eine Nickelüberbelastung kann heute schon in einem Grossteil der Bevölkerung
vorgefunden werden. Dies trifft insbesondere auf Menschen in
Industriegebieten und Raucher zu. Nickel ist besonders gefährlich in
Verbindung mit Kohlenmonoxyd (Umweltverschmutzung). Nickelkarbonyl ist
tödlich. Nickelkarbonyl ist ein Krebserzeuger (Karzinogen), das in Tabak und
Zigarettenrauch vorgefunden wird. Studien zeigen, dass die Menge Nickel, die
Lungenkrebs in Ratten hervorruft, umgerechnet dem einjährigen Verbrauch von
täglich 15 Zigaretten entspricht.
Nickel besitzt bei Hautkontakt ein hohes Sensibilisierungspotential, so dass
Nickelallergien in der Bevölkerung sehr häufig sind. Es handelt sich um eine
Kontaktallergie, deren Ursache meist im privaten Bereich liegt als Folge von
Hautkontakt mit z.B. Modeschmuck, Knöpfen, Armbanduhren oder Geldmünzen.
Durch orale Aufnahme löslicher Nickelverbindungen können sich
Kontaktdermatitiden nickelsensibilisierter Personen verschlechtern. Akute
Vergiftungen durch Nickel und seine Verbindungen sind praktisch
ausschließlich durch Nickeltetracarbonyl aufgetreten, im Vordergrund standen
schwere Schäden der Atemwege mit Lungenödem. Nach langjähriger inhalativer
Exposition am Arbeitsplatz gegenüber Nickel und Nickelverbindungen sind
Karzinome vor allem der Nasen- und Nasennebenhöhlen sowie des
Bronchialtraktes beobachtet worden.
Literatur:
- Umweltbundesblatt
- Nickel und Multiple
Sklerose
Links:
- LTT Test
- Epstein-Barr Virus
- HHV-6 (Humanes Herpes Virus 6)
- Aspergillus-fumigatus Schimmelpilz
- Varizella-zoster-Virus
- Herpes-Simplex Virus
- Methylquecksilber
- Streptokokken Bakterien, bzw
Herderkrankungen;
Zahnherde, Tonsillitis)
- Tetatoxoid (Tetanus-Impfung /Impfschaden)
- Candida Hefepilz
- Gluten-Intoleranz
- Borreliose
- Chlamydia-pneumoniae
- Labordiagnostik (Spezialtests)
- Mikroimmuntherapie
- Immundiagnostik
Liebe Leser:
Nachfolgend finden Sie wichtige Infos im Zusammenhang mit dem Thema Nickel.
|
Bezügl. der nachfolgenden Veröffentlichungen: |
Dissertationen und wichtige wissenschaftliche Arbeiten:
Immunhistologie von Nickel-Epikutantestreaktionen im Vergleich zu
Proben aus Gewebe um revidierte unzementierte
Chrom-Kobalt-Molybdän-Hüftendoprothesen
Zum Erwerb des Doktorgrades der Humanmedizin an der Medizinischen
Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität zu München. Aus der Klinik und
Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der
Ludwig-Maximilians-Universität München ehem. komm. Direktor: Prof. Dr. med.
Dr. h.c. mult. G. Plewig jetziger Direktor: Prof. Dr. med. Dr. h.c. Th.
Ruzicka. Berichterstatter: Prof. Dr. med. P. Thomas, Mitberichterstatter:
Prof. Dr. D. Nowak, Mitbetreuung durch den promovierten Mitarbeiter: Dekan:
Prof. Dr. med. D. Reinhardt
Nickel
Dissertation
- Vorgelegt von Anja Schöberl aus Ingolstadt, Datum der
mündlichen Prüfung: 31. Januar 2008 (Pdf. Dokument)
www.CFS-Center.de : Das chron. Erschöpfungssyndrom könnte auch Ihr Thema sein!
Zurück
zur Startseite
Themen
Kontakt /
Informatives
Impressum/Disclaimer
![]()
Autor dieser Seite ist T.C. Hollmann - Last Update 191210
Unser Bestreben ist es, Betroffenen optimale Informationen zu geben.
Empfehlen Sie www.naturheilpraxis-hollmann.de
bitte weiter und verlinken uns auf Ihrer Homepage.
Sollten wir versehentlich Urheberrechte gestreift haben, bitten wir um eine
freundliche Nachricht zwecks
umgehender Änderung.
Sie suchen den aktuellen Acrobat pdf-FileReader?
![]()