|
|
Nahrungsmittel-Unverträglichkeit
"Lasst die Nahrung
eure Heilmittel sein!"
(Hippokrates; 460-375 v. Chr.)
| - Allergie - Kreuzallergie - Histaminose - Pseudoallergie - Histaminintoleranz - Lactoseunverträglichkeit - Fructoseunverträglichkeit - Glutenunverträglichkeit - (atypische) Zöliakie - Salizylatintoleranz - - GFCF Diät |
![]() |
Vorweg:
In der Presse erscheint gebetsmühlenartig immer wieder die Stellungnahme der
deutschen Gesellschaft für Allergie und dem Ärzteverband Deutscher Allergologen,
das Nahrungstests Unsinn seien. Damit Sie sich selbst ein objektives Bild machen
können, finden Sie hier unsere Pro-Argumente:
- Präscreen Kombi - Allergietest mit je 3 Pools:
Für unter 30 Euro können wir feststellen, ob Sie überhaupt an
einer Nahrungsallergie leiden und ob es eher IgG oder IgG4
Antikörper sind, die Ihnen das Leben schwer machen.
Im Positivfall
kann man dann detailliert entweder 88 oder 280 Lebensmittel untersuchen lassen:
- Allergoscreen Basic - 88 NM = Typ 3 Allergie
- Allergoscreen Plus - 280 NM = Typ 3 Allergie
Klassische Allergietests, im schulmedizinischen Sinne, bieten wir
natürlich ebenso an:
- Allergie Fastcheck - IgE Nahrungstest =
Typ 1 Allergie, 12 der wichtigsten nahrungsmittel plus 12 inhalative Allergene
- First Look - IgE Nahrungs- und inhalative Allergene Typ 1, 14 Pools mit 65
Allergenen. Davon 15 Nahrungsmittel
- Top 25 Nahrungsallergietest: Die 25
größten Schurken im LTT Test (Lymphozyten-Transformationstest) = Typ 4 Allergie
- Pollenassoziierte Kreuzreaktionen auf Nahrungsallergene, ggf sogar mit
IgE / RAST Ausdifferenzierung. Beispiel: Birke und grüner Apfel
Neben den Allergien gibt es auch pseudoallergische Reaktionen unter den
Begriffen:
-
Laktose
Intoleranz Wir bieten die Nachweistests an (bis auf den Atemtest),
sowie die Beratung
- Fructose
Intoleranz Wir bieten den neuen Nachweistest an, sowie die Beratung
- Gluten
Intoleranz Wir bieten den neuen LTT Nachweistest an,
Antikörperbestimmungen, IgG /Igg4, IgE Tests.
Lesen Sie hier über das bunte
Beschwerdebild der Gluten-Intoleranz
- Histamin
Intoleranz Diagnose und Therapie bei uns. Stuhldiagnostik auf Histamin, DAO
Bestimmung
- GFCF Diät:
suchterzeugende Exorphine aus der Nahrung streichen
Verwandte Themen:
- Nitrostress
- Allergie
- Darmsanierung
- Stuhlanalyse
- Stoffwechsel und Psyche
Jeder dieser Nahrungstest wirkt auf einer anderen
Ebene
Während die IgG-Diagnostik prinzipiell auf die Abklärung von Lebensmittelintoleranzen ('sekundäre Allergien') abzielt (lgG1-3 vermittelte Typ
III-Reaktionen: verzögerte bzw. Spätreaktionen durch Immunkomplexbildung mit Antigenen, die ins Gewebe eindringen und Entzündungen starten), liegt der lgG4-Diagnostik eine allergenspezifische Reaktion zugrunde, die sich hinsichtlich ihrer Allergenspezifität mit der von IgGE-Antikörpem (AK) (Typ)-Soforttypreaktion: ebenfalls Histaminfreisetzung aus Mastzellen durch lgG4) messen kann. Da lgG4-AK IgE-AK zu blockieren vermögen, treten allergische Beschwerden entweder bei hohem lgG4- oder IgE-Titer gegenüber einem bestimmten Allergen auf. Dennoch ist es eben aufgrund der 'überlappenden' Beschwerdebilder schwierig, zwischen einer IgG- (Gesamt) und lgG4-vermittelten Reaktion zu differenzieren.
Der Hauptnachteil der IgG-Diagnostik besteht sicherlich darin, dass die gebildeten IgGs mehrere Jahre im Serum erhalten bleiben, d.h. dass die in den nachgewiesenen Immunkomplexen enthaltenen IgGs nicht zwingend neu gebildet worden sind!
Somit machen Kontrolltests erst nach 3-4 Jahren Sinn.
Hingegen bietet der AMNT (Aktivierter Monozyten-Neutrophilen-Test) die Möglichkeit, das 'aktuelle' Entzündlichkeitspotential von Lebensmittelbestandteilen nach Inkubation mit EDTA-Vollblut zu messen. Dieses komplexe, zellbiologische Verfahren, welches ausschliesslich Intoleranzreaktionen der neutrophilen Granulozyten sowie Monozyten sensitiv erfasst, zeigt somit unspezifische Reaktionen, nicht jedoch spezifische Abwehrreaktionen des Immunsystems gegen potentiell allergene Substanzen, an. Lymphozytäre (IgE-vermittelte) Reaktionen sowie Reaktionen der Basophilen (Histaminausschüttung) werden hiermit nicht erfasst (ebenso keine enzymatischen Unverträglichkeiten (z.B. Laktoseintoleranz)).
Im Gegensatz zu den gemessenen Unverträglichkeitsreaktionen der Neutrophilen und Monozyten (AMNT) und die durch B-Lymphozyten hervorgerufenen Reaktionen (humorale Immunantwort: IgG-lgE-Diagnostik) wird beim LTT
"Top-25" (Lymphozyten-Transformations-Test) die T-zelluläre Immunantwort (Typ IV-Reaktionen des verzögerten Typs (24 - 72 h) - allergische Reaktion, bei der Immunglobuline keine Rolle spielen, sondern nach Allergenanlagerung an Körperzellen erfolgt eine Erkennung und Bekämpfung durch T-Lymphozyten) spezifisch getestet. Prinzipiell wird mit diesem System eine Sensibilisierung der Zellen durch Antigenkontakt (Präsentation durch Antigen-präsentierende Zellen (Monozyten, dendritische Zellen, B-Zellen) für T-Zellen mit 'Gedächtnisfunktion1) gemessen, d.h. eine rasche Vermehrung / erhöhte Transformationsrate gilt als Indikator für das Potential eines Antigens (Verbrauch an radioaktiv markiertem Thymidin als DNA-Baustein als Messgrösse bei DNA-Verdopplung).
Zur Relevanz der Bestimmung von spezifischem IgE und spezifischem IgG/IgG4 in der Aufdeckung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind eine häufige Ursache von chronischen gastrointestinalen Symptomenkomplexen und können darüber hinaus auch zu einem weiten Spektrum anderer klinischer Manifestationen führen oder diese verstärken. Da eine Diagnose mittels Eliminierung und Wiedereinbringen von verdächtigen Nahrungsmitteln mühsam ist, ist es wünschenswert, einen serologischen Test zur Verfügung zu haben, der verlässlich solche Hypersensitivitäten aufzuzeigen vermag. Für die Interpretation solcher Laborbefunde sollte man sich ins Gedächtnis rufen, dass sich nach Aufnahme eines Nahrungsmittels sowohl allergische Sofortreaktionen, die durch IgE vermittelt werden, als auch verzögerte Reaktionen, die nicht IgE-mediiert sind, entwickeln können. In der Allergologie herrscht allerdings die Meinung vor, dass nur der Nachweis von spezifischem IgE als Kriterium einer allergischen Reaktion gelten kann, obwohl in diesem Bereich regelmäßig Publikationen erscheinen, die Nahrungsmittelhypersensitivitäten zum einen in IgE-vermittelte und zum anderen in nicht-IgE-vermittelte Reaktionen unterteilen. In einer neueren randomisierten Studie an Patienten mit Reizdarmsyndrom konnte jedoch aufgezeigt werden, dass sich mit einer Eliminationsdiät, die sich nach den im spezifischen IgG-Test positiven Befunden ausrichtete, eine erhebliche Besserung des Krankheitsbildes erzielen ließ. Diese und andere Untersuchungen zeigen auf, dass die Bildung von IgG und insbesondere der Subklasse IgG4 keinesfalls nur Ausdruck einer normalen oder gar protektiven Immunantwort ist. Unter Berücksichtigung des modernen und allgemein gültigen Th1/Th2-Paradigmas versuchen wir deshalb, das Prinzip der Allergie neu zu definieren. Dieses Konzept geht davon aus, das am Anfang einer Überempfindlichkeitsreaktion eine Verschiebung der Th1/Th2-Balance in Richtung Th2 erfolgt, und das aktivierte Th2-Zellen dann mittels IL-4 und anderen Zytokinen B-Lymphozyten stimulieren und sie zu einem Immunglobulinklassen-Switch zu IgE und IgG4 veranlassen. Auch weiß man, das gerade die chronische Stimulation mit einem Allergen die Produktion von IgG4 hervorruft. Dementsprechend können wir mit unserem Modell leicht die verschiedenen allergischen Hypersensitivitäten definieren und darüber hinaus plausibel machen, wie mitunter ein allergisches Syndrom sogar in eine Autoimmunopathie übergeht.
Quelle:
EHK 2007; 56: 400-406, DOI: 10.1055/s-2007-968120
Ulrich Müller, Wolfgang Bayer
http://www.thieme-connect.de/ejournals/abstract/ehk/doi/10.1055/s-2007-96812
Liebe Leser:
Nachfolgend finden Sie wichtige Infos im Zusammenhang mit dem Thema
Nahrungsmittelunverträglichkeit.
Wir aktualisieren ständig
und gliedern die Recherchen in 2 Bereiche:
- Pressemitteilungen
- Dissertationen und wichtige wissenschaftliche Arbeiten
Pressemitteilungen:
Für Pressemitteilungen und Links gilt es unseren Disclaimer zu beachten. Inhalte der verlinkten Seiten spiegeln nicht unbedingt unsere Meinung wieder, sondern dienen der freien Meinungsbildung und einer möglichen Diskussion.
Nahrungsmittelunverträglichkeiten:
Das Histaminintoleranzsyndrom
Nahrungsmittelunverträglichkeit
Artikel
- JournalMed, 04.11.09
Lebensmittel-Intoleranz steigt in Europa - Experte: "Darm kommt mit
Lebensgewohnheiten nicht zurecht"
Nahrungsmittelunverträglichkeit
Artikel
-
Pressetext, 22.10.09
Zöliakie:
Immunsystem verursacht Osteoporose
Nahrungsmittelunverträglichkeit
Artikel
-
JournalMed, 16.10.09
Diagnose Zöliakie: Ein neues, ganz anderes Leben
Nahrungsmittelunverträglichkeit Artikel - Aachener Nachrichten, 12.10.09
Laktose-Intoleranz Wenn Milch krank
macht
Nahrungsmittelunverträglichkeit
Artikel
- Bild-Ratgeber-Gesund-fit, 05.08.09
Prävention der Zöliakie und frühkindliche Ernährung
Nahrungsmittelunverträglichkeit
Artikel
- Dt. Gesellschaft für
Ernährung e.V., 01.07.08
Zöliakie: Getreideunverträglichkeit gefährdet
kindliche Entwicklung
Nahrungsmittelunverträglichkeit
Artikel
- JournalMed, 19.06.08
Lebensmittel-Allergien: Wie ich sie erkenne, wie
ich sie behandeln muss
Nahrungsmittelunverträglichkeit
Artikel
- Bild, 26.05.08
Gluten-Unverträglichkeit noch immer zu wenig bekannt
Nahrungsmittelunverträglichkeit
Artikel
- JournalMed, 19.05.08
Dissertationen und wichtige wissenschaftliche Arbeiten:
Histamin ist auch in der
Brennnessel
Nahrungsmittelunverträglichkeit
Volltext
-
Dr. rer. nat.
Susanne Pedersen, CoMed 01/09 (Pdf. Dokument)
Nahrungsmittel als
Provokationsfaktoren des atopischen Ekzems
Margitta Worm,
Allergie-Centrum-Charité, Klinik für Dermatologie und Allergologie, Charité –
Universitätsmedizin Berlin
Nahrungsmittelunverträglichkeit
Volltext
-
Ärztekammer-BW,17.12.08 (Pdf. Dokument)
Relevanz der Bestimmung
von spezifischem IgG4 (sIgG4) in der rationalen Diagnostik der
Nahrungsmittelunverträglichkeiten Vergleichende Untersuchungen zu sIgG und sIgG4
Nahrungsmittelunverträglichkeit
Volltext
-
Labor Dr. Bayer, Allergie-Info 03/2008 (Pdf. Dokument)
Einfluss unterschiedlicher Laktobazillus-Arten auf
die experimentelle Vaginalkandidose durch C.albicans
Zum Erwerb des Doktorgrades der Zahnheilkunde an
der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität zu München
Berichterstatter: Prof. Dr. med. H. C. Korting, Mitberichterstatter: Prof. Dr.
E.R. WeissenBacher, Priv. Doz. Dr. F. Ebel. Mitbetreuung durch promovierte
Mitarbeiterin: Dr. med. K. Merk, Dekan: Prof. Dr. med. Reinhardt
Nahrungsmittelunverträglichkeit
Dissertation
- Vorgelegt von Wolf-Georg Schulz aus
Managua/Nicaragua, Tag der mündlichen Prüfung: 20.02.2008 (Pdf. Dokument)
Osteoporose und Laktoseintoleranz
Obermayer-Pietsch B.
Nahrungsmittelunverträglichkeit
Volltext
- Journal für Mineralstoffwechsel 15 (1), 22-25
, 2008; (Pdf. Dokument)
Histaminose und Serotoninmangel: Häufige Auslöser für
Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien
Nahrungsmittelunverträglichkeit
Artikel
- Suite
101, Brigitte van Hattem, 30.12.2007
Laktoseintoleranz bei Morbus Crohn und Colitis
ulcerosa unter Berücksichtigung der ethnischen Herkunft
Zur Erlangung des Doktorgrades der Medizin einer
Hohen medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität- Bochum. Prof. Dr. med.
Andreas Tromm, Dienstort: Evangelisches Krankenhaus Hattingen, Klinik für Innere
Medizin
Dekan: Prof. Dr. med. G. Muhr, Referent: Prof. Dr. med. Andreas Tromm,
Korreferent: Priv. Doz. Dr. med. Stephan Schneider
Nahrungsmittelunverträglichkeit
Dissertation
- Vorgelegt von Ilknur Demirci aus Trabzon/Türkei,
Tag der mündlichen Prüfung: 29.11. 2007 (Pdf. Dokument)
Update Nahrungsmittelallergien
Nahrungsmittelunverträglichkeit
Volltext
- Brunello Wüthrich,
Pipette Schweiz Nr.2/März 2007 (Pdf. Dokument)
Biogene Amine – Ernährung bei
Histamin-Intoleranz
Nahrungsmittelunverträglichkeit
Volltext- von Andreas Steneberg, UMWELT &
GESUNDHEIT 2/2007 (Pdf. Dokument)
Salicylatintoleranz - Histaminintoleranz
Dr. med. B. Giera, Prof. Dr. med. M. Raithel,
Prof. Dr. med. E. G. Hahn
Nahrungsmittelunverträglichkeit
Volltext
- Universitätsklinikum Erlangen (Pdf. Dokument)
www.CFS-Center.de : Das chron. Erschöpfungssyndrom könnte auch Ihr Thema sein!
Zurück
zur Startseite
Themen
Kontakt /
Informatives
Impressum/Disclaimer
![]()
Autor dieser Seite ist T.C. Hollmann - Last Update 190810
Unser Bestreben ist es, Betroffenen optimale Informationen zu geben.
Empfehlen Sie www.naturheilpraxis-hollmann.de
bitte weiter und verlinken uns auf Ihrer Homepage.
Sollten wir versehentlich Urheberrechte gestreift haben, bitten wir um eine
freundliche Nachricht zwecks
umgehender Änderung.
Sie suchen den aktuellen Acrobat pdf-FileReader?
![]()