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Wir sind stolz, nach den HON Code Kriterien zertifiziert zu sein ("Medizinische Information, der Sie trauen können!"). Verschiedene meiner Ausführungen zur Krankheitsentstehung und den von mir angebotenen Behandlungsmethoden und deren Wirkungen sind teilweise wissenschaftlich nicht belegt und von der Schulmedizin (noch) nicht anerkannt. Siehe auch Disclaimer. Das kann sich ändern, wie z.B. bei der Akupunktur, welche von der Komplementärmedizin zur Kassenleistung avancierte. Ungefähr 50.000 Ärzte für Naturheilverfahren und etwa 20.000 Heilpraktiker praktizieren mit ähnlichen Verfahren wie wir nach dem Motto: "Wer heilt hat Recht!" |
Natürliche Killerzellen: Der Funktionstest
Natürliche Killerzellen (NK- Zellen) sind neben T-Zellen und
B-Zellen die dritte Lymphozytenpopulation des Blutes. Ihre wichtigste
Funktion im Rahmen der zellulären Immunabwehr ist die
Abtötung virusinfizierter Zellen und die immunologische Überwachung (Immunsurveillance) gegenüber gealterten
und entarteten Zellen. Damit gehören sie zu
dem natürlichen unspezifischen Immunabwehrsystem gegen Virusinfektionen und Tumorzellen (first line of defence).
NK-Zellen sind insbesondere dann sehr effektiv, wenn sie durch
verschiedene Botenstoffe (Zytokine der T-Helferzellen und der Makrophagen)
voraktiviert sind. Wichtig sind dabei besonders Interleukin-12 (IL-12), IL-2
und Interferon-gamma. Daraus folgt, dass die NK-Zellfunktion nicht unabhängig
von der Funktion anderer Immunzellen gesehen werden kann.
Der "Tumor Killing Test":
der NK Zytotoxicitätstest besteht in unserer immunspezialisierten
Schwerpunktpraxis aus 2 Teilen:
1- Analyse der Leistungsfähigkeit in %
2- Medikamententest: 6 potentielle Killerzell-Stimulatoren werden am frischen
Patientenblut im Labor auf optimale Wirkung untersucht
Wie können NK-Zellen ihre
Zielzellen auflösen?
NK-Zellen binden unter Mitwirkung zahlreicher
Klebemoleküle
auf tumor- oder virusinfizierten Zellen. Daraufhin werden aus ihren Granula
Perforine und Granzyme freigesetzt, die eine Porenbildung in der Zellwand der
Zielzelle induzieren. Durch diese Perforationen kommt es zum Ladungs- und
Wasserausgleich mit dem extrazellulären Milieu und damit zum Zelluntergang. Die
attackierte Zelle schwillt an und platzt.
Wann treten Funktionsdefekte der
NK-Zellen auf?
Die NK-Zellaktivität ist bei Tumorpatienten oft vermindert.
Durch notwendige belastende Behandlungen (chirurgische Behandlung, Bestrahlung,
Chemotherapie) nimmt sie weiter ab. Die Verbesserung der NK-Zell-Zytotoxizität
durch immunstimulierende Maßnahmen stellt eine wichtige Maßnahme der
Immunrestauration dar. Eine meist erworbene (angeborene Störungen sind sehr
selten) verminderte Funktion der NK-Zellen kann auch eine Ursache für chronisch
wiederkehrende Virusinfektionen sein. Insbesondere Reaktivierungen latenter
Virusinfektionen (Cytomegalievirus, Epstein-Barr-Virus und andere Herpes-Viren)
sind zu nennen.
Wie wird die NK-Zellfunktion untersucht?
Die isolierte
Bestimmung der NK-Zellzahl im Blut durch Immunphänotypisierung
(zellulärer Immunstatus) ist der erste Schritt, aber nicht ausreichend um die FUNKTION dieser wichtigen
Abwehrbarriere zu beurteilen. Meist dient der (quantitative) zelluläre
Immunstatus als Einstiegsuntersuchung einer Immundefektdiagnostik oder eines Therapiemonitoring bei Tumorpatienten. Eine normale NK-Zellzahl garantiert nicht
die effektive Funktion dieser Zellen.
Andererseits können auch mäßig
erniedrigte NK-Zellen durch körpereigene (oder auch therapiebedingte)
Voraktivierung eine sehr effektive Funktion haben. Die Untersuchung der
NK-Zellfunktion erfolgt mit dem NK-Zell-Zytotoxizitätstest. Durch Paralleluntersuchung standardisierter Kontrollansätze kann somit der
prozentuale Anteil an K562-Tumorzellen bestimmt werden, der von den NK-Zellen
des Patienten zerstört wurde. Diese spontane NK-Zell-Lyse stellt die aktuelle
NK-Zellfunktion des Patienten dar (siehe Befundbeispiel).

Was sagt die Interleukin-2 stimulierte
NK-Zell-Zytotoxizität aus?
Parallel zur Untersuchung der spontanen
Lyseaktivität werden in einem zweiten Ansatz die NK-Zellen des Patienten
zusätzlich mit dem Zytokin Interleukin 2 (IL-2) stimuliert. Die prozentuale
Steigerung der Lysekapazität drückt die Aktivierbarkeit der NK-Zellen aus. Das
Ergebnis gibt Aufschluss darüber, welche Erfolgsaussichten eine therapeutische
Immunstimulation im individuellen Fall hätte. In den Fällen, wo auch mit dem
Stimulator IL-2 keine nennenswerte Steigerung im Test möglich ist, sollte eine
weiterführende Diagnostik mit der Bestimmung der NK-Zellzahl (zellulärer
Immunstatus) und/oder dem LTT-Immunfunktion (Funktion der Helferzellen)
erfolgen.
Befundbeispiel: 46-jähriger Patient mit metastasierendem
Kolon-Karzinom vor geplanter Mistelbehandlung
Anmerkung: Der Normalwert
der Grafik ist inzwischen von > 14% auf > 21% angehoben worden.
Das bedeutet, dass etwa jede 5. Krebszelle vernichtet wird, wenn man als Patient
den Wert von 20% erreicht.
Ich persönlich möchte aber, dass Ihre Killerzellen möglichst 100% aller
Krebszellen vernichten.
Deshalb suche ich nach wirksamen NK-Immunstimulantien mit Hilfe meiner
NK-Funktionstests.
Optimale Immunstimulantien sind nachweislich in der Lage, den "Normalwert" von
21% deutlich zu übertreffen.
40-60-80% sind dabei keine Seltenheit.
Literatur-Tipp
Roden MM, Lee KH, Panelli MC, Marincola FM. A
novel cytolysis assay using fluorescent labeling and quantitative fluorescent
scanning technology.
J Immunol Methods. 1999 Jun 24;226(1-2):29-41
Interferon lockt Killerzellen zum Krebs
Warum Abwehrzellen in Tumore einwandern
Natürliche Killerzellen sind Bestandteil der körpereigenen Abwehr gegen Krebs.
Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum haben nun aufgeklärt,
welche Faktoren die Abwehrzellen dazu veranlassen, in Tumore einzuwandern.
Ergebnis: Mit dem Immunbotenstoff gamma-Interferon lassen sie sich gezielt ins
Krebsgewebe dirigieren. Die Forscher berichten über ihre Ergebnisse in der
aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Cancer Research“.
Natürliche Killerzellen, kurz NK-Zellen – sind eine wichtige Komponente des
angeborenen Immunsystems. Im Gegensatz zu den T-Zellen, die spezifische
Zielstrukturen erkennen müssen um aktiv zu werden, sind NK-Zellen jederzeit
einsatzbereit: Sie töten gezielt solche Körperzellen ab, die ihren molekularen
Identitätsnachweis, das MHC-Klasse I-Molekül, verloren haben. Dies passiert etwa
im Verlauf einer Virusinfektion oder bei der Entartung zu Krebs.
NK-Zellen als natürliche Waffe gegen Krebs
NK-Zellen gelten daher als wichtiger Verteidigungsmechanismus des Körpers gegen
Krebs. Zahlreiche Untersuchungen haben bereits bestätigt, das Krebspatienten,
in deren Tumoren sich reichlich NK-Zellen fanden, eine besonders gute Prognose
haben. Dr. Adelheid Cerwenka und ihr Team im Deutschen Krebsforschungszentrum
prüften nun an Mäusen, welche Faktoren dafür verantwortlich sind, das NK-Zellen
in einen Tumor gelangen.
Die Forscher zeigten, dass der Immunbotenstoff
gamma-Interferon eine entscheidende Rolle spielt: Mäuse überleben eine
Transplantation von Lymph- oder Hautkrebszellen im Durchschnitt 25 Tage. Werden
die Krebszellen jedoch auf Mäuse übertragen und dabei gleichzeitig das
gamma-Interferon ausgeschaltet, so sterben die Tiere früher, ihre Tumoren
enthalten weniger NK-Zellen.
Bildung eines Signalmoleküls angeregt
Die Immunologen konnten auch aufklären, dass der Immunbotenstoff nur indirekt
auf die NK-Zellen wirkt: Offenbar regt das gamma-Interferon im Tumor die Bildung
eines weiteren Signalmoleküls an. Diese Substanz mit dem Namen CXCL10 lockt
gezielt solche NK-Zellen, die den dazu passenden Rezeptor auf ihrer Oberfläche
ausbilden, ins Krebsgewebe. Je mehr Signalmolekül im Tumor entsteht, desto mehr
NK-Zellen wandern ins Krebsgewebe und umso länger überleben die Mäuse.
Für die Mediziner besonders interessant ist, das sich der Effekt auch von außen
beeinflussen lässt. So werden NK-Zellen auch dann angelockt, wenn den Mäusen
biotechnologisch hergestelltes gamma-Interferon oder CXCL10 in die Geschwulst
gespritzt wird. „Das macht das Ergebnis so spannend“, freut sich Cerwenka. „Denn
so können wir möglicherweise Tumortherapien unterstützen, indem wir dem Krebs
gezielt die Natürlichen Killerzellen auf den Hals hetzen.“
(idw - Deutsches Krebsforschungszentrum, 17.10.2008 - DLO)
Liebe Leser:
Nachfolgend finden Sie wichtige Infos im Zusammenhang mit dem Thema
NK-Zellen.
Wir aktualisieren ständig
und gliedern die Recherchen in 2 Bereiche:
- Pressemitteilungen
- Dissertationen und wichtige wissenschaftliche Arbeiten
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Bezügl. der nachfolgenden Veröffentlichungen: |
Pressemitteilungen
Natürliche Killerzellen
vergessen ihre Feinde nicht: Paradigmenwechsel in der Immunologie
NK-Zellen
Artikel
-
Neue Zürcher Zeitung, 14.01.09
Immunsytem:
Abwehrzellen besitzen innere Uhr
NK-Zellen
Artikel
-
NetDoktor,
04.12.09
Hengstberger Symposium zu Natürlichen Killerzellen
vom 6.-9. Dezember 2006 an der Universität Heidelberg
NK-Zellen
Artikel
- Journal Onkologie, 05.12.06
Dissertationen und
wichtige wissenschaftliche Arbeiten:
Natürliche Killerzellen -
Grundlagen, Diagnostik, Therapie
Heilpraktiker Thorsten Hollmann,
Fachzeitschrift: "OM &
Ernährung, Ausgabe 126, 05/2009
Die Zellen und Organe des Immunsystems
NK-Zellen
Volltext
-
Wincolin.de, Uni, Immunologie (Pdf. Dokument)
Onkologie: „Sport ist so wichtig wie ein Krebsmedikament“
NK-Zellen
Volltext
-
Deutsches Ärzteblatt, Jg. 106 ,Heft 10, 06. März
2009
Beeinflussung der akuten
belastungsinduzierten Immunreaktion durch aktive Erholung
Zur Erlangung des Grades eines Doktors
der Medizin der Medizinischen Fakultät der UNIVERSITÄT DES SAARLANDES. Aus dem
Bereich Klinische Medizin der Medizinischen Fakultät der Universität des
Saarlandes, Saarbrücken
NK-Zellen
Dissertation
- Vorgelegt von Joachim Franzmann,
geboren am 20.07.1974 in Birkenfeld, Veröffentlichung 23.11.2008 (Pdf. Dokument)
Wie Krebszellen das
zelluläre Immunsystem für ihre Zwecke nutzen!
NK-Zellen
Volltext
- Heinz-Jürgen Bach,
Ärztezeitschrift für Naturheilverfahren 47, 9, 2006 (Pdf. Dokument)
www.CFS-Center.de : Das chron. Erschöpfungssyndrom könnte auch Ihr Thema sein!
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Autor dieser Seite ist T.C. Hollmann - Last Update 191210
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