NATURHEILZENTRUM HOLLMANN / BREIDENBACH
EBV, CFS Schwerpunktzentrum Diagnostik - Therapie - Forschung. Seit 1980 in Wuppertal vertreten.
MS und Epstein-Barr
Penn Studie zeigt, dass EBV das Gehirn infizieren kann

Nervenzellen


Forschungen geben Anlass zur der Annahme, dass virale Infektionen der Grund für einige Symptome von Hirnleistungsstörungen sein könnten.

Jahrelang war Forschern eine Verbindung zwischen einigen neurologischen Zuständen und bestimmten Spezies von Herpesviren aufgefallen. Bei Patienten mit z.B. Alzheimer Erkrankung, Multiple Sklerose (MS) und zerebellarer Ataxie wimmelt es im Nervenwasser nur so von Epstein-Barr-Viren (EBV).
Bislang ist die Bedeutung dieser Verbindung unklar geblieben ebenso wie man davon ausgegangen ist, dass der Epstein-Barr-Virus, genau wie andere Viren aus der gleichen Untergruppe - Gamma-Herpesviren genannt - Nervenzellen nicht infizieren kann.

Amerikanische Forscher entdeckten eine direkte Verbindung zwischen Nervenzellen und Epstein-Barr-Virus (EBV-Virus) wie auch einem weiteren Herpes-Virus. Ob diese Verbindung ursächlich ist, steht noch nicht fest, aber neue Optionen für Therapien könnten sich daraus ergeben.

Ein Zusammenhang zwischen Epstein-Barr-Virus (EBV) und Multipler Sklerose (MS) wird schon lange vermutet. Über 50 Jahre wird dazu bereits geforscht. Bekannt ist, dass etwa das Nervenwasser von MS-Erkrankten oft EBV aufweist. Bei einer sehr hohen sogenannten Durchseuchungsrate der Bevölkerung mit diesem Virus (mehr als 90% der über 40-Jährigen sind infiziert) war es bisher allerdings nicht gelungen, einen direkten Zusammenhang mit den Schäden in Gehirn und Rückenmark herzustellen.

Dies liegt nicht zuletzt daran, dass man bisher annahm, dass das EBV die Nervenzellen selbst nicht infizieren könne. Genau dies konnten Forscher der University of Pennsylvania nun aber zeigen.

EBV und ein verwandtes Virus, das Kaposi-Sarkom-assoziierte Herpesvirus (KSHV), beide gehören zur Familie der Gamma-Herpesviren, können sowohl kultivierte wie primäre Neuronen infizieren als auch sich in ihnen replizieren. Die Wissenschaftler zeigten dies mit genetisch vorbehandelten, grün fluoreszierenden Viren.

Multiple Sklerose (MS) antiviral bekämpfen ?

"Ich konnte es nicht glauben," sagt Prof. Erle S. Robertson, Direktor des Tumor Virology Training Program am Abramson Cancer Center. "In 50 Jahren Forschung an EBV hat niemand jemals dieses Virus in Nervenzellen entdeckt. Aber vielleicht hat einfach nie jemand hingeschaut."

Wenn mit diesen Forschungsergebnissen auch keineswegs die Ursache der Multiplen Sklerose (MS) nachgewiesen ist, legen die Daten doch nahe, dass diese virale Infektion durch Gamma-Herpesviren zumindest einige der Symptome verursachen könnte. Darüberhinaus ergäbe sich durch den Einsatz von antiviralen Medikamenten eventuell eine neuartige therapeutische Strategie.

Die Anzahl der an Multiple Sklerose (MS) Erkrankten in Deutschland wurde bislang auf rund 130.000 geschätzt. Allerdings wird vermutet, dass die Zahl der von Multiple Sklerose (MS) betroffenen Menschen möglicherweise deutlich höher sein könnte als bisher angenommen. Eine Auswertung zeigte, dass im Jahr 2010 mehr als 200.000 eine Diagnose MS hatten.

Was bieten wir an?
Die einfache Antikörperbestimmung beim Hausarzt bringt Einem in der Regel nur die stereotype Aussage, dass man irgendwann einmal eine Epstein-Barr-Virus (EBV) Infektion gehabt hat, die angeblich ausgeheilt sei.
Achtung! Diese Aussage ist nicht gesichert. Ob die Virusinfektion persistiert (weiterhin besteht) kann weder mit der simplen IgG-, noch den IgM- Antikörperbestimmungen abgeschätzt werden.

In unserer wissenschaftlich basierten Epstein-Barr-Virus (EBV) Schwerpunktpraxis stellen wir exakte Diagnosen mit unseren EBV- spezialisierten modernen Labortests (EBV-spezifischer Lymphozyten-Spezialtest, Immunfluoreszentest, Killerzelltests, maßgeschneiderte Immunmedikation, Dunkelfeldmikroskopie). Es wimmelt nur so! Aber ihr Blut soll ja angeblich steril und die Infektion ausgeheilt sein. Können Sie sich das vorstellen? Wir geben natürlich auch den Direktnachweis des Virus mittels der PCR in Auftrag, jedoch schließt ein negatives Ergebnis eine schwere Infektion keinesfalls aus.
Ja, und so können wir eine chronische Epstein-Barr-Virus (EBV) Infektion eindeutig nachweisen und ebenso den Heilungsverlauf dokumentieren.

zum Artikel: Ursache für Multiple Sklerose (MS)
Bestimmte Viren können Nervenzellen infizieren - Ursache für Multiple Sklerose ?

zur Pressemitteilung der University of Pennsylvania:
Penn Study Shows that Certain Herpes Viruses Can Infect Human Neurons

mehr Informationen über den Epstein-Barr-Virus

weitere Informationen zu Multiple Sklerose (MS) und Epstein-Barr-Virus:
Multiple Sklerose und EBV



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Leser-Kommentare
02.06.2016
08:23:57
von Sonja
Ich weis, durch die Klinik in Rötz, dass ich viel zu hohe Werte von EBV und Herpes habe. Ausserdem eine seit 12 Jahren diagnostizierte chr. Borreliose besteht. Ich leide an sehr vielen Symptomen, die aber von Ärzten und Gutachternnicht ernst genommen werden. Ich bin enttäuscht vom Gesundheitsystem und verunsichert. Da ich mittlerer Weile verarmt bin, bin ich von der Kassenmedizin abhängig. Auch habe ich Ängste, nach meinen jetzigen Gesundheitzustand zu schliessenweitere schwerwiegende, wie in ihren Ausführungen beschrieben Folgekrankheiten zu enden.
09.10.2016
21:09:30
von javila
Borrelien regulieren den Vitamin D Rezeptor (und somit das angeborene Immunsystem) um 50 % runter - dann sind für andere Infekte Tür und Tor geöffnet. Über eine spezielle Form der Ohrakupunktur kann man das Immunsystem gegen die Keime stimulieren. Die Behandlung ist aufwändig und wird von den GKV nicht übernommen, dauert 1 - 1/2 Jahre.
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Verschiedene meiner Ausführungen zur Krankheitsentstehung und den von mir angebotenen Behandlungsmethoden und deren Wirkungen sind teilweise wissenschaftlich nicht belegt und von der Schulmedizin (noch) nicht anerkannt. Siehe auch Disclaimer. Das kann sich ändern, wie z.B. bei der Akupunktur, welche von der Komplementärmedizin zur Kassenleistung avancierte. Ungefähr 50.000 Ärzte für Naturheilverfahren und etwa 20.000 Heilpraktiker praktizieren mit ähnlichen Verfahren wie wir nach dem Motto: "Wer heilt hat Recht!"
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