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Wir sind stolz, nach den HON Code Kriterien zertifiziert zu sein ("Medizinische Information, der Sie trauen können!"). Verschiedene meiner Ausführungen zur Krankheitsentstehung und den von mir angebotenen Behandlungsmethoden und deren Wirkungen sind teilweise wissenschaftlich nicht belegt und von der Schulmedizin (noch) nicht anerkannt. Siehe auch Disclaimer. Das kann sich ändern, wie z.B. bei der Akupunktur, welche von der Komplementärmedizin zur Kassenleistung avancierte. Ungefähr 50.000 Ärzte für Naturheilverfahren und etwa 20.000 Heilpraktiker praktizieren mit ähnlichen Verfahren wie wir nach dem Motto: "Wer heilt hat Recht!"

LTT-Immundiagnostik
 

 

Patienten Information: LTT Immunstimulantien

Labordiagnostisches Monitoring von immunstimulierenden Therapien mit dem LTT-Immunstimulation
Die Untersuchung der Immunkompetenz erfolgt mit dem Lymphozytentransformationstest (LTT).
Mit dem LTT kann zusätzlich zur aktuellen immunkompetenz das individuelle Ansprechen verschiedener immunstimulierender Präparate objektiviert werden.
CD4-Helfer- und zytotoxische CD8-Lymphozyten sind entscheidend für die Virusabwehr und maßgeblich an der Tumorüberwachung beteiligt. Funktionsdefizite dieser Zellen können Ursache und Folge chronisch konsumierender Erkrankungen sein. Die Rekonstitution des Immunsystems ist eine zentrale Säule bei der Behandlung von verminderten Infektresistenzen und bei der Begleitung und Nachsorge von kurativen Tumortherapien.
Die heute im niedergelassenen Bereich am häufigsten verwendeten "biological response modifiers" (BRM's) sind Pflanzenlektine (Echinacea, Mistelpräparate), bakterielle Lysate (Arthrokelan, Gynathren) sowie Milz- und Thymuspeptide.
Die Betrachtung der Studienlage zu BRM's, der publizierten Einzelfallberichte sowie zahlreicher Arbeiten zu den Wirkmechanismen machen deutlich:
- Eine unspezifische Stimulation von Lymphozyten durch BRM's ist wissenschaftlich erklärbar und im Labor messbar (siehe Befundbericht).
- Der Anteil der Patienten mit nachweisbarem Therapieeffekt liegt allerdings nur bei 30% bis 60% und ist variabel hinsichtlich der Substanzklasse und sogar des jeweiligen Präparates.
- Durch monotone kontinuierliche Verabreichung des selben Präparates wird durch Adaptation des Immunsystems in der Regel eine dauerhafte Immunstimulation nicht erreicht.
- Eine fortgesetzte Immunstimulation nach Erreichen einer (für diesen Patienten) optimalen Immunfunktion kann zum "Umkippen" in eine Immunsuppression führen.
Jede immunstimulierende Therapie sollte "unter Sicht" erfolgen, was heißt, dass der Zielparameter der Therapie, die "Immunfunktion" quantitativ erfasst und kontrolliert werden sollte.
Bei fehlendem Effekt der Therapie auf die Funktion der Lymphozyten (Zweituntersuchung üblicherweise nach 4-6-wöchiger Therapie) ist ein Austausch des Präparates oder eine Änderung des Applikationsregimes vorzunehmen. Gleiches gilt für eine nachlassende Wirksamkeit im weiteren Therapieverlauf (Verlaufsuntersuchung wird quartalsweise empfohlen).
 

Die Untersuchung der Immunkompetenz im Labor erfolgt heute ausschließlich mit dem Lymphozytentransformationstest (LTT)*. Auf Anforderung ist mit dieser Untersuchung gleichzeitig das individuelle Ansprechen verschiedener immunstimulierender Präparate messbar, da deren immunaktivierender Effekt zumindest teilweise auf einer sich entwickelnden T-Zellreaktivität beruht.

Hinweis:
Im Gegensatz zu diesem qualitativen Untersuchungsverfahren ist die rein quantitative Bestimmung der CD4- CD8- und NK-Zellen im zellulären Immunstatus kein funktioneller Parameter und somit für das Monitoring immunstimulierender Therapien wenig geeignet. Dennoch unverzichtbar in der Eingangsdiagnostik!
 
Aussagen der Untersuchung:
Erstuntersuchung
- Wie ist die aktuelle Immunkompetenz?
- Besteht gegenüber einem der zur Wahl stehenden Immunstimulantien eine Vorsensibilisierung

Folgeuntersuchung
(frühestens 6 Wochen nach Therapiebeginn)
- Verbesserung der Immunfunktion unter Therapie?
- Anstieg der Präparate-spezifischen T-Zellreaktivität (Zeichen für in vivo Effekt des gewählten Präparates)

Weitere Verlaufsuntersuchung (halbjährlich)
- Plateau halten, sonst Therapie modifizieren!!!
- Vermeidung von:
- Überstimulation
- Toleranzentwicklung gegenüber dem Präparat

 

www.CFS-Center.de : Das chron. Erschöpfungssyndrom könnte auch Ihr Thema sein!

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Autor dieser Seite ist T.C. Hollmann - Last Update 191210
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