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NATURHEILZENTRUM T.C. HOLLMANN
EBV, CFS Schwerpunktzentrum Diagnostik - Therapie - Forschung. Seit 1980 in Wuppertal, Heilpraktiker
Ozon-Sauerstoff-Therapie
- "Ozon-Blutwäsche" genannt -
 
 
 
Ozon-Sauerstoff-Therapie
© www.naturheilpraxis-hollmann.de
 
 
 
Was ist "OZON-Sauerstoff"?
Ozon umhüllt unseren Planeten als Schutzschicht, die bekanntlich inzwischen große Löcher aufweist. Es ist ein charakteristisch frisch riechendes Gas, wie es als natürlicher Bestandteil unserer Atmosphäre auf sonnigen Waldlichtungen, nach Gewittern oder in der Nähe von UV-Strahlung (z.B. Solarium) auftritt. Es ist eine besonders aktive Form des Elementes Sauerstoff, welches aus 3-atomigen Molekülen ("3-wertig") besteht. Genau deshalb wirkt es bedeutend intensiver als normaler Sauerstoff. Es hat eine sehr hohe Oxydationswirkung, weswegen es auch als VITAL-Sauerstoff bezeichnet wird. Eine Art Super-Sauerstoff also!
Was bewirkt Sauerstoff im menschlichen Körper? Ohne Sauerstoff kein Leben! Jede menschliche Zelle benötigt für ihren Stoffwechsel Sauerstoff. Fehlt dieser, so stirbt die Zelle innerhalb von Minuten.
 
Ozon hat drei Atome statt zwei Atome Sauerstoff.
Der Sauerstoff, der dem menschlichen Körper normalerweise in der Atemluft zur Verfügung steht, besteht aus zwei Atomen Sauerstoff. Im Ozon liegt der Sauerstoff in einer besonders aktiven Form vor, mit 3 Atomen Sauerstoff. Wo der menschliche Körper nicht mehr von sich aus in der Lage ist, das Gewebe mit dem lebensnotwendigen Sauerstoff zu versorgen, wie z.B. beim sog. "Raucherbein" oder dem Herzinfarkt, kann es zu nachhaltigen Gewebeschädigungen kommen.
Ozon gibt als Therapeutikum sofort das freie Sauerstoff-Atom ab. Dieser kann direkt an die roten Blutkörperchen als Träger des Sauerstoffs abgegeben werden. Somit wird durch die Ozonabgabe der Sauerstoff auch die Körperzellen erreichen, die einen erhöhten Bedarf haben, z.B. beim oben genannten arteriell durchblutungsgestörten Patienten.
Welche Einsatzgebiete? "Seit 1954 wird in Zentraleuropa die Große Eigenblutbehandlung mit Ozon (GEBO), die eine Variante der Ozontherapie darstellt, als Therapieverfahren genutzt [WEHRLI & STEINBART 1954]. Als wichtige Einsatzgebiete der GEBO gelten periphere arterielle [VÁLDEZ ET AL. 1993] und venöse sowie zerebrale Durchblutungsstörungen, chronische und akute virale Erkrankungen und Stoffwechsel / metabolische Störungen [DEHMLOW & JUNGMANN 2000; KONRAD 1991; MATTASSI 1985; MATTASSI ET AL. 1983]. Als weitere Indikationen für die GEBO werden die Immunstimulierung und die so genannte Umstimmung genannt [WOLFSTÄDTER 1994]. Adjuvant (ergänzend) wird die GEBO bei Neoplasien (Krebs)  [RIVA SANSEVERINO ET AL. 1990; MATTASSI 1985; ROKITANSKI 1982], Allergien und Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis [COOKE ET AL. 1997; FAHMY 1991] sowie bei Patienten mit AIDS zur allgemeinen Immunstimulation [GARBER ET AL. 1991] und zur Behandlung von therapieresistenten Diarrhöen [CARPENDALE ET AL. 1993] eingesetzt.

Eine 1980 von der Ärztlichen Gesellschaft für Ozontherapie e.V. (ÄGO3) in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Gießen durchgeführte retrospektive Analyse über „Zwischenfälle und typische Komplikationen in der Ozon-Sauerstoff-Therapie“ erfasste 644 von 2.815 angeschriebenen, der ÄGO3 bekannten Ozontherapeuten (884 Ärzte und 1933 Heilpraktiker) im westlichen deutschsprachigen Raum. Diese 644 Therapeuten gaben an, mindestens 5.579.238 Ozonanwendungen an 384.775 Patienten durchgeführt zu haben [DEHMLOW & JUNGMANN 2000; JACOBS 1982]. Von ihnen beurteilten über 90% den Heilerfolg mit „sehr gut“ bzw. „gut“. Über 50% der beteiligten Ärzte beurteilten ihren Behandlungserfolg mit „gut“, über 50% der Heilpraktiker beurteilten ihren Erfolg mit „sehr gut“. Nur ein Therapeut gab an, mit mangelhaftem Erfolg zu arbeiten. Diese Darstellung einer subjektiven Beurteilung kann jedoch eine objektive, gemäß wissenschaftlichen Standards durchgeführte Erfassung der Wirksamkeit von Ozonbehandlungen bzw. der unerwünschten Wirkungen nicht ersetzen, sondern stellt lediglich eine erste Datenbasis dar. Neuere Untersuchungen zu dieser Thematik existieren nicht."
Zitat aus der Dissertation (s.u.) von W.J.Müller, Essen. Ergebnisse seiner Doktorarbeit, s.u.
 
Die Ozon - Therapiearten
Die Ozon-Therapie ist ungefähr 80 Jahre alt und wird von Therapeuten seit dieser Zeit weltweit mit großem Erfolg durchgeführt.
Ein Meilenstein in der Ozontherapie setzte der engagierte Ludwigshafener Arzt, Dr. med Horst Kief vor 30 jahren in Form der "Hyperbaren Ozon-Therapie". Hierbei besteht bei genauer Dosierungsmöglichkeit eine so intensive Ozonbehandlung des Blutes, wie sie bisher nicht möglich war. Bei dieser Therapie wird das OZON dem Hämoglobin (roter Blutfarbstoff) und dem Blutplasma mit Überdruck in einer Infusionsflasche zugeführt.
Ozon und Sauerstoff werden durch dieses Prinzip in wesentlich größeren Mengen aufgenommen und gelangen folglich beim Zurückfließen in das Gefäßsystem auch in größeren Mengen an den Ort der Schädigung im menschlichen Körper.
Bei tausenden von Behandlungen hat gerade diese Therapiemöglichkeit (die richtig angewandt frei von Nebenwirkungen ist) die Arbeit im Naturheilzentrum gut unterstützt.

Große Sauerstoff-Eigenbluttherapie (GSEB)
Die Große Sauerstoff-Eigenbluttherapie, im Volksmund "Blutwäsche" genannt, wird von mir seit 30 Jahren  am Patienten angewendet. Die TÜV geprüfte Technik wird stets fachlich und technisch auf dem neuesten Stand gehalten
Bei sachgemäßer Anwendung ist die GSEB nach meiner Erfahrung segensreich und frei von Nebenwirkungen.

Warum Blutwäsche?
Sie werden einwenden, das man sich ja viel an der "frischen" Luft bewegt, jedoch reicht das im Krankheitsfall nicht aus, um wieder gesund zu werden. Dann die vielen mit den konventionellen Methoden nicht heilbaren Krankheiten: Hier reicht es nicht mehr, nur "tief durchzuatmen"!
Als Beispiel: Warum befinden sich Lungen -und Kreislaufsanatorien in Gebieten der "guten Wald- und Höhenluft" (die so gut riecht)? Hier wird VITAL-Sauerstoff an Duftstoffe des Waldes gebunden und so für den Menschen festgehalten.
 
Patienten fragen bei uns nach der Ozontherapie mit folgenden Krankheiten:
- Sauerstoff-Mangel  
- Herzschwäche, Angina Pectors (Verkalkung der Herzkranzgefäße)
- Leberschädigungen (Fettleber, Alkohol, Viren)
- Durchblutungsstörungen der Arme, Beine, Augen und des Gehirns
- Apoplex: Nachbehandlung bei Schlaganfall (auch bei Lähmungen)
- rheumatische Erkrankungen (Muskel- oder Gelenkrheumatismus,
  Hexenschuß, Ischiasbeschwerden etc.)
- Cholesterin: zu hohe Blutfette,
- zu hoher Harnsäurespiegel (Gicht)
- verzögerte körperliche Erholung nach schweren Erkrankungen
- Zusatztherapie bei Krebserkrankungen
- Hauterkrankungen verschiedenster Art (Akne, Ekzeme)
- Migräne / Kopfschmerzen
- Schwindel / -anfälle
- allgemeine Abgeschlagenheit
- verzögerte Erholung von Erkrankungen
- Pilzinfektionen
- Asthma bronchiale
- Heuschnupfen
- Chronische Entzündungen - Blase, Niere, Nebenhöhlen, Darm

Ob bei den Fragestellungen eine Ozonkur Erfolg verspricht, wird erst nach Untersuchung in der Sprechstunde geklärt.

Was sagt die Wissenschaft?
Die Dissertation (s.u.)  von W.J.Müller, Essen kommt auf Seite 123 zu der Erkenntnis, daß es sich nicht um einen Placebo Effekt handelt und zu folgender Erkenntnis:
"Die vorliegende Arbeit prüft mit einer placebokontrollierten, randomisierten, doppelblinden Cross-over-Studie den Therapieeffekt der GEBO (Große Eigenblut Ozon) bei Patienten mit chronischem Müdigkeitssyndrom mit zwei unterschiedlichen Ansätzen:
So wurde der Einfluss der GEBO auf das aktuelle allgemeine Befinden der Patienten anhand zweier validierter klinischer Selbstbeurteilungsskalen untersucht. Sowohl bei der Befindlichkeitsskala (Hauptzielkriterium) als auch bei der Beschwerdenliste nach von Zerssen, die von den Patienten vor und nach jedem Therapiezyklus ausgefüllt wurden, ergaben sich nach dem Zyklus mit Ozon, nicht jedoch nach dem Placebozyklus mit Sauerstoff signifikant niedrigere Werte, d. h. eine Verbesserung der Befindlichkeit bzw. des Beschwerdebildes. Die GEBO soll die Abgabe von O2 an das Gewebe der kapillären Endstrombahn erleichtern. Dafür wurden mit einem spektrophotometrischen Verfahren (EMPHO II) die intrakapilläre Hämoglobinoxigenierung und die relative Hämoglobinkonzentration gemessen und der intrakapilläre O2-Gehalt der Haut während der ersten und zehnten GEBO- bzw. GEBS-Therapiesitzung berechnet.
Es lässt sich beim Vergleich der Blutentnahme- mit der Transfusionsphase sowohl bei der intrakapillären Oxigenierung als auch bei der relativen Hämoglobinkonzentration und dem daraus errechneten O2-Gehalt ein signifikanter Abfall im Verum-Zyklus beobachten, aber nur in der 10., jedoch nicht in der 1. Sitzung und auch nicht im Placebo-Zyklus. Hiermit wird die Hypothese einer duch die GEBO erleichterte Abgabe von O2 an das Gewebe des kapillären Stromgebietes gestützt. Da sich dieser Trend jeweils erst am Ende eines Zyklus abzeichnet, ist ein Summationseffekt der Therapiesitzungen zu vermuten."
      
Gegenanzeigen:
Schilddrüsenüberfunktion. Einnahme von "ACE-Hemmern" (Medikamente gegen hohen Blutdruck, z.B: "Lopirin", "Pres", "Tensobon", "Delix", "Xanef", "Acerbon", "Coric", "Coversum", "Cibacen" ..). Begleiterscheinung: Die Therapie kann den Blutdruck und Blutzuckerspiegel etwas senken.
 
      
Was tun?
Den "Sauerstoff-Partialdruck" bei uns messen lassen. Gründliche Untersuchung durchführen lassen. Informationsgespräch führen.
 
Therapie und Behandlungsablauf:
Vorgehen: Es würde Ihnen aus der Armbeuge 100-200 ccm Blut (völlig schmerzlos!) entnommen.
In der sterilen Einmalflasche ("Mikro-Perl-System") wird das Blut, ungerinnbar, mit dem 3-wertigen VITAL-Sauerstoff intensiv vermischt.
Das so behandelte, jetzt hellrote = sauerstoffreiche Blut wird über die gleiche Infusionsleitung innerhalb von einigen Minuten zurückgegeben. Die Wirkstoffkonzentration ist, entsprechend der Diagnose, exakt dosierbar. Wenn es Ihnen möglich ist, im Anschluß an die Behandlung zu Hause zu ruhen, wird die Wirkung noch intensiver sein.
Mit wahlweise: Singulett-Sauerstoff, als HOT, oder hyperbarem 3-wertigem Vital-Sauerstoff.
 
Wie oft?
Zweimal (-4x) wöchentlich. In der Regel sind 8-12 Behandlungen erforderlich. Bei Bedarf einmal jährlich eine Auffrischungsserie. In ausgesuchten Fällen nach der Grundserie 1x monatliche Erhaltungstherapie. Gegen häufigere Anwendungen ist nichts einzuwenden
 
 

Bezügl. der nachfolgenden Veröffentlichungen:
Es werden Forschungsergebnisse oder Verfahren oder Methoden vorgestellt, die ich persönlich für hochinteressant halte. Ob die Ergebnisse in einigen oder mehreren Publikationen wissenschaftlich hinreichend gesichert sind, ist nicht gesagt. Die Schulmedizin verlangt hierfür randomisierte, multizentrische, placebokontrollierte klinische Studien und Veröffentlichungen in den führenden Fachzeitschriften.  Ich möchte Ihnen aber auch gerne schon lange vor dieser oftmals nicht zu bewältigenden Hürde interessante neue Ergebnisse zeigen. 

 
Klinische Studie über die Wirkung der Großen Eigenblutbehandlung mit Ozon auf die Befindlichkeit von Patienten mit Chronischem Müdigkeitssyndrom
Zur Erlangung des Doktorgrades der Hohen Medizinischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
1. Gutachter: Frau Prof. Dr. med. Karin Kraft, Klinik und Poliklinik für Innere Medizin, Lehrstuhl für Naturheilkunde, Universitätsklinik Rostock, 2. Gutachter: Herr Prof. Dr. med. Georg Nickenig, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik II, Universitätsklinik Bonn. Aus der Medizinischen Universitätsklinik Bonn Direktor Prof. Dr. H. Vetter
Ozontherapie Dissertation - Vorgelegt von Wilfried Jürgen Müller aus Essen, Tag der Mündlichen Prüfung: 09.07.2007 (Pdf. Dokument)



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Verschiedene meiner Ausführungen zur Krankheitsentstehung und den von mir angebotenen Behandlungsmethoden und deren Wirkungen sind teilweise wissenschaftlich nicht belegt und von der Schulmedizin (noch) nicht anerkannt. Siehe auch Disclaimer. Das kann sich ändern, wie z.B. bei der Akupunktur, welche von der Komplementärmedizin zur Kassenleistung avancierte. Ungefähr 50.000 Ärzte für Naturheilverfahren und etwa 20.000 Heilpraktiker praktizieren mit ähnlichen Verfahren wie wir nach dem Motto: "Wer heilt hat Recht!"
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