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Hormontyp
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Bildungsstätte
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Funktion
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Eigenschaften
Die Besetzung der Hormonrollen
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Cortisol ,
Cortison
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Nebennierenrinde
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Cortison
und Cortisol sind die Streßhormone der Nebenniere. Zusammengefasst haben sie
folgende Wirkungen: Abbau von Eiweißen in der Muskulatur, in der Haut und im
Fettgewebe. Abbau von Fett aus den peripheren Fettdepots Dadurch
gelangen freie Fettsäuren ins Blut. Erhöhung des Blutzuckers. Antientzündlicher Effekt
bei Verletzungen. Immundämpfender Effekt durch Hemmung der Abwehrzellen.
Antiallergischer Effekt durch die Hemmung allergiebedingter
Entzündungsreaktionen.
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Wie Hormone im Gehirn einer Frau wirken:
hektisch, unruhig, gestresst; körperlich und emotional sehr empfindlich.
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DHEA(Dehydroepiandrosteron)
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Nebennierenrinde
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Androgenes
Hormon, das den Aufbau von körpereigenem Eiweiß beschleunigt. Kann in
Testosteron, aber auch in Vorstufen von Östrogen umgewandelt werden.
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"Jungbrunnenhormon";
Vorstufen-Hormon, aus dem Geschlechtshormone gebildet werden; schaltet den Körper
bei Bedarf auf Sparkurs; unterdrückt die Bildung von Stresshormonen;
verlangsamt biologische Reaktionen; verstärkt Gedächtnisbrücken im Gehirn;
hat schützenden und nährenden Effekt auf Nervenzellen; wirkt fettreduzierend;
beugt Osteoporose und Arterienverkalkung vor.
Wie Hormone im Gehirn einer Frau wirken:
Vorratsspeicher für alle Hormone; allgegenwärtig, umfassend, erhält die Lebensgeister; liefert Energie; Vater und Mutter von Testosteron und Östrogen, trägt auch den Spitznamen »Mutter aller Hormone«; Zeus und Hera der Hormone; in jungen Jahren in großer Menge vorhanden, mit zunehmendem Alter sinkt sein Spiegel stark ab.
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Trijodthyronin
FT3 (Freies)
T3
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Schilddrüse
Hypothyreose
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Trijodthyronin
ist ein Schilddrüsenhormon. Im Tri-jod-thyronin sind drei Jod-Atome.
Der Begriff Hormon kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie
antreiben, in Bewegung setzen, was T3 gut charakterisiert
Freies T3 ist das nicht an Eiweißstoffe gebundene T3. Und nur die freien
Hormone sind wirksam.
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T3 ist
in der Lage, in fundamentale Stoffwechselprozesse einzugreifen und wirkt
aktivierend. Es fördert die Wärmeentwicklung, erhöht den Sauerstoffverbrauch,
beschleunigt die
Kohlenhydrat-Aufnahme, steigert die Neubildung von Glucose sowie die
Mobilisation des Leberglycogens (Glycogen = Speicherform von Kohlenhydraten),
aktiviert die Freisetzung körpereigener Fettbestände, beschleunigt den
Cholesterolabbau, fördert die Proteinsynthese, beeinflusst den
Wasserhaushalt
und den Knochenstoffwechsel. Unentbehrlich sind Schilddrüsenhormone für die
Wachstums- und Reifungsprozesse des Skeletts sowie für die Gehirnentwicklung.
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Thyroxin
FT4
(Freies) T4,
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Schilddrüse
Hypothyreose
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Thyroxin
ist das andere Schilddrüsenhormon.
Freies T4 ist das nicht an Eiweißstoffe gebundene T4, somit der wirksame
Anteil.
T4 muß
allerdings in T3 umgewandelt werden, um seine Wirkung zu entfalten
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Gleiche,
aber weniger intensive Wirkung wie T3. Dafür ist die Konzentration von T4
10-mal höher, als die von T3.
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Östradiol
(Estradiol = E2)
Östrogen
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wird
von bestimmten Zellen in den Eierstöcken (Ovarien) gebildet
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Wachstum der weiblichen Geschlechtsorgane: Eierstöcke, Eileiter,
Gebärmutter, Schamlippen, Brust.
Knochenwachstum und -bildung: Einerseits fördern Östrogene das Längenwachstum
bei Mädchen, andererseits führen sie auch zum Abschluss des Längenwachstums
durch Verschluss der Wachstumsfugen. Fehlen die Östrogene aus irgendeinem
Grund wachsen Frauen langsamer werden aber letztlich etwas größer.Östrogene
wirken dem Knochenschwund (der Osteoporose) entgegen
Fetteinbau: Östrogene fördern Fetteinbau an den für die weibliche Figur
typischen Stellen.
Wachstum der Schleimhaut der Gebärmutter: Unter Östrogeneinfluss kommt es
im Rahmen des monatlichen Zyklus zu einem starken Wachstum der
Gebärmutterschleimhaut. In dieser proliferativen oder Östrogenphase genannten
Phase (=1. Zyklushälfte) wird die nach der Regelblutung nur mehr dünne
Schleimhaut der Gebärmutter wieder aufgebaut.
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Östrogene regen das
Wachstum der Gebärmutterschleimhaut und des Brustdrüsengewebes an und sind
an der Regulation des Menstruationszyklus beteiligt. Im Gehirn spielen sie
eine Rolle für das psychische Wohlbefinden. Aber auch der Stoffwechsel der
meisten anderen Organe wird durch Östrogene beeinflusst. Sie wirken dem
Knochenabbau entgegen und beeinflussen den Fettstoffwechsel positiv. Um das
50. Lebensjahr herum nimmt die Östrogenproduktion deutlich ab. Die dadurch
entstehenden subjektiven Probleme können durch eine Hormonersatztherapie (HRT)
weitgehend aufgehoben werden. Neueren Erkenntnissen zufolge birgt eine
solche Therapie aber deutliche Risiken, vor allem eine Erhöhung des
BrustKrebs-, Herzinfarkt- und Schlaganfallrisikos.
Wie Hormone im Gehirn einer Frau wirken:
Östrogen die Königin: stark, mächtig, umfassend; bisweilen ganz geschäftsmäßig, dann wieder die aggressive Verführerin; Freundin von
Dopamin, Serotonin,
Oxytocin, Acetylcholin und Noradrenalin (Wohlfühlsubstanzen).
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Progesteron
,Gestagen
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Gelbkörper
(Corpus luteum) der Eierstöcke
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Progesteron
wird nur in bestimmten Phasen des Menstruationszyklus (2. Hälfte) und in der Schwangerschaft
gebildet. Es reguliert die Uterustätigkeit, fördert die Einnistung einer
befruchteten Eizelle und die Entwicklung der Brustdrüse.
Wichtig
für den Wasserhaushalt; wichtig für die Stabilität von Venen und Knochen; wichtig
für die seelische Ausgeglichenheit
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Gestagene: bewirken
die Ausreifung der Gebärmutterschleimhaut und ermöglichen so die Einnistung
der befruchteten Eizelle. Der wichtigste Vertreter der Gestagene ist das
Progesteron. Fehlt es, kann es zu Osteoporose und Gedächtnisverlust kommen,
und die Fettspeicherung arbeitet nicht mehr, wie sie soll. In
Tierexperimenten wurden zahlreiche positive Effekte bei der Verabreichung
von Progesteron beoBachtet, zum Beispiel Stärkung des Immunsystems. Beim
Menschen können allerdings starke Kopfschmerzen und Depressionen auftreten.
Wie Hormone im Gehirn einer Frau wirken:
unauffälliger, aber die machtvolle Schwester des Östrogens; taucht vorübergehend auf und kehrt manchmal wie ein plötzliches Gewitter die Wirkung des Östrogens um; bei anderen Gelegenheiten der sanfte Vermittler; Mutter des Allopregnolons, das im Gehirn beruhigend wirkt.
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Testosteron
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Hoden
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Testosteron
ist das wichtigste männliche Sexualhormon. Es dient der
Geschlechtsdifferenzierung der männlichen Fortpflanzungsorgane und sorgt für
die Ausbildung der sekundären Geschlechtsmerkmale wie z.B. Bartwuchs,
Körperbehaarung und Stimmbruch.
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Androgene sind anabol wirksam, d.h. sie fördern das Knochen- und
Muskelwachstum. Geringe Mengen werden bei der Frau in der Nebenniere
gebildet und wirken sexuell stimulierend.
Wie Hormone im Gehirn einer Frau wirken:
schnell, selbstbewusst, konzentriert, umfassend, männlich; machtvoller Verführer; aggressiv, gefühllos; hat keine Zeit zum Kuscheln.
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TSH (Thyrotropin) = Schilddrüse stimulierendes Hormon
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Hypophysenvorderlappen
Hypothyreose
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Thyrotropin
regt die Schilddrüse zur Freisetzung der Schilddrüsenhormone T3 und T4 an.
Außerdem fördert TSH die Teilungsfrequenz der Schilddrüsenzellen. Dadurch
wird die Schilddrüse vergrößert.
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Androstendion
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Wie Hormone im Gehirn einer Frau wirken:
Mutter des Testosterons in den Eierstöcken; spornt zum Frechsein an; in jungen Jahren reichlich vorhanden, schwindet in den Wechseljahren und stirbt mit den Eierstöcken.
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Melatonin
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Allopregnenolon
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Wie Hormone im Gehirn einer Frau wirken:
die luxuriöse, beruhigende, besänftigende Tochter des Progesterons; ohne sie sind wir mürrisch; sie beruhigt, besänftigt, neutralisiert jeden Stress, aber sobald sie verschwindet, kommt die Reizbarkeit des Entzugs; ihr plötzlicher Abgang ist drei bis vier Tage vor der Periode der entscheidende Grund für das Prämenstruelle Syndrom
(PMS).
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Vasopressin
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Wie Hormone im Gehirn einer Frau wirken:
heimlich im Hintergrund, unterschwellig-aggressive männliche Energie; Bruder des Testosterons, Bruder des Oxytocins (lässt wie dieses den Wunsch nach männlich-aktiven Bindungen entstehen).
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Oxytocin
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Wie Hormone im Gehirn einer Frau wirken:
weiches, schnurrendes Kätzchen; kuschelig, nährend, erdverbunden; die gute Fee Ginda im Zauberer von Oz; hat Spaß daran, zu helfen und zu dienen; Schwester des Vasopressins (des männlichen Hormons für zwischenmenschlichen Umgang), Schwester des Östrogens, Freundin des Dopamins (einer weiteren Wohlfühlsubstanz).
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