Diese Web Seite ist von der Health On the Net Stiftung akkreditiert: Klicken Sie, um dies zu überprüfenInformation für den Leser: Wir sind nach den HON Code Kriterien zertifiziert ("Medizinische Information, der Sie trauen können!". Ich möchte Sie dennoch unmißverständlich darauf hinweisen, dass einige der hier vorgestellten Themen wissenschaftlich nicht belegt und von der Schulmedizin (noch) nicht anerkannt sind. Siehe auch Disclaimer. Das kann sich ändern, wie z.B. bei der Akupunktur, welche von der Komplementärmedizin zur Kassenleistung avancierte. Ca 50.000 Ärzte für Naturheilverfahren und etwa 20.000 Heilpraktiker praktizieren mit ähnlichen Verfahren. Manche Patienten verzichten auf "Evidence-based-medicine" mit ihren randomisierten Doppelblindstudien und vertrauen der traditionellen Erfahrungsheilkunde, die teilweise von Generation zu Generation vererbt wurde, nach dem Motto: "Wer heilt hat Recht!"

Histaminunverträglichkeit - Histaminose - Histaminintoleranz 
- mindestens 1 % der Deutschen leiden darunter -

 

    
                                                                                              

 

 

Histamin ist ein Gewebehormon und Botenstoff im Gehirn und man kennt den Begriff  vielleicht schon im Zusammenhang mit der Freisetzung bei Allergien und auch durch medikamentöse Histamin-Blocker, die Anti-histaminika. Das Bild oben zeigt wie ein Nahrungsallergen Histamin freisetzt. Was den Wenigsten bekannt ist: Es gibt auch histaminreiche Nahrungsmittel und Medikamente, die eine Freisetzung fördern. Histamin kann krank machen. Wir setzen zur Diagnose eine spezielle Stuhlanalyse ein und bestimmen die Diaminoxidase (DAO), sowie ggf. Histamin im Blut und Urin.

Die Symptome der Histaminwirkungen reicht von:



Fachbegriffe übersetzt:
- Nausea / Vomitus = Übelkeit / Erbrechen
- Vigilanz = Wachheit
- Hypotonie = niedriger Blutdruck
- Anaphylaxie = allergischer Schock
- Pruritus = Juckreiz

- Urtikaria = Nesselsucht
- Flush = anfallsweiser roter Kopf
- Tachykardie /Arrythmie = Herzrhythmusstörungen
- ZNS = Gehirn, zentrales Nervensystem
- Endothelpermeabilität = Durchlässigkeit bestimmter Gewebszellen
- nasale Obstruktion = verstopfte Nase
- Bronchokonstriktion = verengte Bronchien / Asthma
- Diarrhö = Durchfall
- Gastrointestinaltrakt = Magen-Darmtrakt
- Meteorismus = Blähungen
- Dysmenorrhoe = schmerzhafte Regel

Wer auf histaminreiche Nahrungsmittel wie Rotwein oder Emmentaler scheinbar typisch allergisch mit Flush, Kopfschmerzen oder Asthma reagiert, liefert in Allergietests unter Umständen trotzdem negative Ergebnisse. Grund für seine Beschwerden ist eine Histaminintoleranz, die auf einem Mangel an DAO, dem histaminabbauenden Enzym, beruht. Auf die Spur der Histaminintoleranz führt in der Regel bereits die Krankengeschichte. 

Das NMI-Portal schreibt dazu: "Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte es sich dabei nicht um eine genetisch bedingte, sondern um eine erworbene Erkrankung handeln, die bei ca. 1% der Bevölkerung auftritt. Circa 80% der Betroffenen sind Frauen, die meisten davon ab dem 40. Lebensjahr."

 

Auch eine rasch nach einem Insektenstich eintretende Anaphylaxie legt, so Dr. Jarisch, den Verdacht auf eine Histaminintoleranz nahe, insbesondere wenn Hautsymptome fehlen.

Eine schöne Übersicht findet sich hier.

Karenz (Weglassen) der Auslöser als Therapie muss sein:
Sofern Sie betroffen sind, sollten Sie folgende Histamin-Lieferanten ab sofort erst einmal ganz meiden.
Diese sind besonders reich an Histamin:

Wurstwaren:
- Dauerwurst
- Rohwurst
- Salami

- Schinken
 
Fisch:
- Thunfisch
- Sardine
- Hering
- Makrele
- Sardellen
- Tintenfisch

 Käse:
- Hartkäse
- Appenzeller
- Gouda
- Bergkäse
- Cheddar
- Edamer
- Emmentaler
- Parmesan
- Roquefort
- Harzer Käse
- Stilton englisch (Gorgonzola)
- Tilsiter
- Camembert

Obst:

- Bananen
- Erdbeeren
- Sauerkraut
- Spinat
- Tomaten
Spirituosen:
- Rotwein
- Champagner /Sekt
- Desertwein / Weißwein
- Bier
- nicht wasserklare Schnäpse
- Rotweinessig
 Je älter und je wärmer das betr. Nahrungsmittel ist, desto höher der Histamingehalt.

Und dann gibt es auch noch histaminfreisetzende Substanzen:
Konservierungsmittel:
- Na-, K- oder Ca-Benzoat (E210-213)
- Parahydroxybenzoesäureester (E214-219)
- Sorbinsäure (E200-203)
- Sulfite (E221-228)
Farbstoffe:
- Amaranth (E123)
- Chinolingelb (E104)
- Cochenillerot (E120)
- Erythrosin (E127)
- Indigotin (E132)
- Kurkumin (E100)
- Lactoflavin (E101)
- Patentblau (E131)
- Tartrazin (E102)
- Glutamat (E620-625)
Vitamin B6 einnehmen!
Mangel an Vitamin B6, einem Koenzym der Diaminoxidase, welche Histamin abbauen kann.
- ausserdem setzen wir noch 2-3 andere biologische Medikamente ein

Zu den schulmedizinischen Medikamenten, welche die DAO hemmen und somit den Histaminabbau stören, gehören in erster Linie:
Arzneimittel:
- ASS, Acetylsalicylsäure, Aspirin etc.
- NSAR Antirheumatische chemische Medikamente
- Muskelrelaxantien
- Acetylcystein (ACC)
- Ambroxol -. Schleimlöser
- Aminophyllin
- Amitriptylin - Antidepressivum
- Chloroquin
- Clavulansäure
- Isoniazid
- Metamizol
- Metoclopramid
- Propafenon
- Verapamil - Herzmittel

zum Thema gehören auch noch folgende Seiten:
- Allergie Schnelltest
- Allergie
- Wohnraumgifte
- Umweltgifte
- Nahrungsunkverträglichkeiten
- Stuhlanalyse
- Darmsanierung
- Entgiftung
- AutoUro Therapie

Interessante Links:
- Symptome Wiki: Histamin-Intoleranz
- Literatur, Kochbuch für Histaminintolerante

 

www.CFS-Center.de : Das chron. Erschöpfungssyndrom könnte auch Ihr Thema sein!

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Autor dieser Seite ist T.C. Hollmann - Last Update 170810
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