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NATURHEILZENTRUM T.C. HOLLMANN
EBV, CFS Schwerpunktzentrum Diagnostik - Therapie - Forschung. Seit 1980 in Wuppertal, Heilpraktiker
Chlamydien
- Chlamydia pneumoniae und Chlamydia trachomatis -


Chlamydien
Chlamydien

Chlamydia pneumoniae Elementarkörperchen
auf roten Blutkörperchen in der Dunkelfeld Mikroskopie

 

Chlamydia peumoniae
Die Chlamydien wurden früher zu den Viren gezählt. Heute werden sie jedoch den kokkenförmigen Bakterien zugeordnet. Bei den Chlamydien handelt es sich um obligat intrazellulär lebende Bakterien. Es ist wohl z.Zt. der rätselhafteste Erreger und wird immer wieder mit chronischen Erkrankungen wie z.B. :
- Arteriosklerose,
- Multiple Sklerose,
- Diabetes mellitus,
- CFS - Chronisches Müdigkeitssyndrom ),
- Alzheimer,
- Asthma,
- Chronischer Nasennebenhöhlenentzündungen,
- Rheumatoider Arthritis,
- Fibromyalgie,
- Morbus Crohn,
- chron. Prostataentzündungen,
- Blasenentzündung usw.
in Zusammenhang gebracht. Unbestritten ist jedoch, das Chlamydia pneumoniae zu den Erregern von (atypischen) Lungenentzündungen gehören. Meist verlaufen Infektionen mit Chlamydia pneumoniae jedoch unbemerkt oder mit normalen Erkältungssymptomen. Chlamydien verfügen nicht über eigene Energiebereitstellungssysteme, sondern bedienen sich der Energie (ATP) der befallenen Körperzelle. Sie manipulieren die Zellen so, daß sie ihnen ihre Energie zur Verfügung stellen, dabei aber nicht zugrunde gehen. Diese Manipulation der Ursprungszelle hat einen Funktionsverlust zur Folge.


Wieso ist eine Infektion mit Chlamydia pneumoniae (CP) so problematisch?
Die Erkrankung hatte meist als Atemwegsinfektionen begonnen, um sich dann mehr oder weniger unbemerkt im Körper auszubreiten und andere Gewebe zu infizieren z.B. Nerven, Gehirn, Muskeln, Blutgefäße und sogar Zellen des körpereigenen Immunsystems, die Makrophagen.

Die Standard Antibiotikatherapie von etwa 2 Wochen kann die Chlamydien nur in einer Ihrer 3 Lebensphasen erreichen. Es können durch zu kurze Anwendungszeiträume die CP-Lebensformen überdauern, die dann später die CP Rückfälle bewirkt.
CP selbst produziert mindestens zwei toxische Substanzen die Gewebezerstörung verursachen und Entzündung, sowie eine chronische Immunaktivierung und den Körper mit einer Toxinlast belastet.
Überlebt in der Zelle wie ein Parasit und stiehlt Energie um sich selbst fortzupflanzen.
Eine Therapie, wie auch immer, muss wirksam so lange durchgeführt werden, bis CP in allen 3 Phasen abgetötet ist, damit keine Re-Infektion stattfinden kann.

Meine Labor-Diagnostik:
- durch den LTT: Ein SI (Stimulationsindex) von über 3 zeigt ein Chlamydiensyndrom an.
   Der Test ist somit positiv und das Patientenblut hat spezifische zirkulierende T-Zellen. Nur ein SI von unter 2 gilt als sicher negativ.
- Antikörper mit der Immunfluoreszensmethode (IgA, IgM, IgG): sekundär:
  Es können ergänzend noch IgA Antikörper auf Chlamydia pneumoniae im Immunfluoreszenztest untersucht werden, wichtiger ist in meiner Praxis der LTT Test
- Dunkelfeld Mikroskopie kann befallen Erythrozyten aufzeigen
- PCR im ersten Morgenurin bei Verdacht auf Chlamydia trachomatis Infektion (wenn positiv: ansteckend!)
 

Therapie:
Antibiotika werden natürlich schulmedizinisch bei einer akuten Chlamydien Lungenentzündung eingesetzt.
Völlig anders sieht es aber beim chronischen Chlamydien Syndrom aus. Es gibt keine sicher erfolgsversprechende Antibiose.
Der belgische CFS Spezialist Prof. deMeirLeir zeigte in seinem Fortbildungsvortrag ein 30-Tage-Protokoll mit tgl 250 mg Azithromycin. Kürzere Anwendung brachten keinen nachhaltigen Erfolg!
Die abenteuerlichsten Langzeit Antibiotika Kombinationen werden - off label use - in Laienkreisen herumgereicht und es finden sich immer wieder Ärzte, die auch jahrelange AB Kuren durch Privatrezepte unterstützen. Meist völlig unkritisch, Chemotherapie-gläubig und mit monokausaler Denkweise.
Das entspricht nicht den wirklichen Verhältnissen von Multisystemerkrankungen und birgt Gefahren, da unsere Energiesysteme, die Mitochondrien dauerhaft zerstört werden können und natürlich auch Resistenzen gezüchtet werden.
Was nützt es dann, wenn auch die letzte Chlamydie zerstört ist, aber der Patient sich kein bisschen besser fühlt!


Wir dagegen praktizieren Immunstimulation der zellulären Abwehr mit meinen speziellen Immunstimulantien:
- Es geht darum, die natürlichen Killerzellen weit über die 21% Grenze zu aktivieren.
  Dazu habe ich einige Forschung betrieben, auch veröffentlicht, und kann die erfolgsversprechendsten Immunmodulatoren mit frischem Patientenblut auf objektive Wirksamkeit testen.

- Weiter können Th1 wirksame Immunstimulantien eingesetzt werden (Th1 - Th2 Immunbalance)
  Interferon Gamma- und Th1-basierte Immunstrategien können immerhin intrazelluläre Erreger erreichen!
  Auch dazu habe ich viel Forschung betrieben und einige Tausend (!) Zytokinmessungen durchführen lassen.

- Außerdem kommt häufig ein pflanzliches Malaria Medikament zum Einsatz,
- genauso wie die Mikroimmuntherapie.
- Entgiftungsmaßnahmen sind vom Patienten intensiv durchzuführen, da CP Toxine ausgeschieden werden müssen
 

Chlamydien oder Viren in kernhaltiger Wirtszelle
© www.naturheilzentrum-hollmann.de
Chlamydien oder Viren in kernhaltiger Wirtszelle:
Zytotoxische T-Zellen (Tz) zerstören die infizierte Wirtszelle
Unser Ziel ist es, die Cytotoxischen T-Zellen zu stimulieren

Chlamydien
© www.naturheilpraxis-hollmann.de

Parasit in einem Makrophagen:
Antigene von Parasiten werden von TH1-Zellen erkannt,
die Zytokine (Interferon-gamma) ausschütten,
wodurch der Makrophage aktiviert wird.
Diese Aktivierung führt zu einer Produktion verschiedener Effektormoleküle
wie Sauerstoffradikale und Stickstoffoxid, welche die intrazellulären Parasiten abtöten.


 Tabelle 2:

In der Spalte Chla finden Sie Symptome und Krankheiten, die bei meinen Patienten mit nachgewiesener Chlamydien Infektion vorhanden waren.
Wie Sie sehen, macht es Sinn, auch nach anderen Erregern zu suchen, da diese oft die gleiche Symptomatik verursachen.
Wir haben nicht einen einzigen Patienten, der "nur" unter einer Monoinfektion leidet. Aus der Erkenntnis  benutze ich den Begriff der chronischen Mehrfachinfektion als wahre Ursache von Multisystemerkrankungen.
Die Tabelle wird nach und nach von mir weiter entwickelt.

Auf dieser Tabelle liegt Copyright by T.C. Hollmann. Es handelt sich um eine fortlaufende Erweiterung

Symptome
Erreger:
Streptokokken
Staphylokokken
Helicobacter Pylori
Yer
Tox
Gia
Teta
Parvo
Borna
Abgeschlagenheit
×
×
Acrodermatitis atrophicans
ADS ähnliches Syndrom
×
Albträume
×
Alkoholunverträglichkeit
×
Alopezie
×
×
ALS ähnlich
×
Alzheimer
×
Analreiz
×
Aneurisma, cerebrales
×
Angststörung
×
Apoplex
×
×
Appetitverlust
×
Arteriosklerose
×
Arthritis, reaktive
×
Atemnot (Pneumonie)
×
Ataxie (cerebral)
×
Asthma
×
Augen, trocken / brennen /verschlechtert
×
Auge: Gesichtsfeldausfall
×
Augen: Entzündung , herabhängendes Lid
×
Augen: Doppelbilder
×
Augen: Mouches volantes
×
Augen:Fremdkörpergefühl
×
Augen: Horner Syndrom
×
Augen:Nystagmus
×
Augen:Lichtempfidlichkeit
×
Augen: Anschwellungen um A. herum
Augen:Uveitis, Vitritis, Vaskulitis
Augen: Muskelerkrankung
×
Bannwarth-Syndrom
×
Basedow
×
Bauchschmerzen
×
×
Benommenheit, benebelt
×
×
×
Blähungen
×
Blasenentleerungsstörung
×
Blutbild (BB)verändert
×
BB: Granulozytopenie, < "Neutrophile"
×
BB: Lymphozytopenie, < Lymphozyten
×
BB: Thrombozytopenie, < Thrombozyten
×
BB: Hyp-Gammaglobulinämie
×
Blasenbeschwerden (während Mens)
×
Blasenentzündung, interstitielle
×
Blasenfunktionsstörung
×
Blind, Erblindung
×
Bluthochdruck
×
Brainfog (Nebel im Kopf)
×
×
×
Brennende Missempfindungen
×
Bronchien (entz., verengt, asthmat.
×
Brustkorbschmerz
×
Burkitt Lymphom
×
B-Zell Lymphom
×
CFS
×
×
Chorea
×
Crohn, Morbus
×
Colitis ulcerosa
×
Darmentzündung, chronische
×
Denkstörung
×
×
×
Demenz
×
×
Depressionen
×
×
×
Dermatitis atrophicans maculosa
×
Diabetes mellitus
×
Durchfall
×
Eierstockentzünd, - Schmerzen
×
×
Endokarditis
×
Enzephalitis
×
Epilepsie
×
×
Erblindung
×
Erbrechen
×
Erschöpfung
×
×
×
Erythema nodosum
×
Erythema migrans (Wanderröte)
×
Extremitäten: schwach, taub, Schmerz
×
Fazialisparese
×
Fatigue
×
×
×
Fibromyalgieartig
×
×
Fiebrig (subfebril)
×
Fieberepisoden
×
×
Fußschmerzen
×
Gammaglobulin <
×
Gangstörung
×
Gebärmutter schmerzt
×
Gedächtnisstörungen
×
×
×
Gelenkentzündung (arthritis)
×
Gelenkschmerzen
×
×
×
Geruchsstörungen
×
Geschmacksstörungen
×
Gesicht: Taubheit, Kribbeln, Schwellung
×
Gesichtsfeldausfall
×
Gesichtsschmerzen
×
Gewichtsabnahme
×
Gewichtszunahme
×
Gripp Infekt-ähnlich
×
×
×
Haarausfall
×
×
Hämorrhoiden
×
Hände, steife
×
Halluzinationen (optische, akust., Geruchs-)
×
Halsschmerzen
×
×
Harnwegsinfekt
×
Hautatrophie, umschriebene (Anetoderma)
×
Heiserkeit
×
×
Hepatitis, chronische
×
×
×
Harnwegsreiz
×
Haut: jucken, Schuppe, Rötung
×
Haut: masernartig
×
Herz-Rhythmus, Extraschläge, AV-Block
×
×
×
Herz -stiche, - schmerzen
×
Herz: Endokarditis, Myokarditis, Perikarditis
×
×
Herz: Kranzgefäße (KHK)
×
Herz: Vorhofflimmern, tachykardie
×
×
Herzschwäche
×
Hirnatrophie
×
Hirnentzündung
×
Hirnhautentzündung
×
×
Hirnnervenstörung
×
Hodenschwellung
×
Hodgkin
×
Hodenschmerzen
×
Hörstörungen
×
Husten, trocken (Pneumonie?)
×
×
Hypertonie
×
Impotenz
×
Ischialgie
×
Karpaltunnelsyndrom
×
Kehlkopf- reiz, - Entzündung
×
Kiefer(Gelenk)schmerzen
×
Knochenmarkaplasie
×
Knochenschmerzen (Osteomyelitis)
×
Konzentration <
×
×
×
Koordinationsstörungen
×
Kopfschmerzen
×
×
Koronare Herzkrankheit
×
Krankheitsgefühl
×
×
Kreuzdarmbeingelenk
×
Kribbeln
×
Kurzatmigkeit
×
Labilität, emotionale
×
Lähmung, Halbseiten-
×
Lähmung der Beine
×
Lärmempfindlichkeit
×
Laryngitis
×
Leberstörung bis Hepatitis
×
Lebervergrößerung
×
Lesestörung
×
Libidoverlust
×
Liehen sclerosus et atrophicans
Lungenentzündung
×
×
Lupus erythematodes, system.
×
Lymphknotenschwellung
×
×
- Hals
×
- Achsel
×
- Leiste
×
Lymphozyten <
×
Lymphozytom
×
Magen, brennen, - schmerz
×
Mandelentzündung
×
Meniere Krankheit
×
Meningitis
×
×
Menstruation: Verschlimmerung während
×
Milzvergrößerung
×
Morbus Basedow
×
Morbus Behçet (Vasculitis)
×
Morbus Crohn
×
Morbus Hodgkin
×
Morphea
×
Müdigkeit, schwere
×
×
×
Multiple Sklerose (ähnlich)
×
×
×
Mund, Schmerzen im
×
Muskelschmerzen
×
×
×
Myelitis
×
Myokarditis
×
×
Myositis
×
Mund trocken
×
Nackendruck / Schmerzen
×
×
Nase trocken
×
NasenNebenhöhlen (Sinusitis)
×
Naso-Pharyngeal -Carcinom
×
Nervenschmerzen
×
Nervenentzündung
×
Nervosität
×
Neurologische Auffälligkeiten
×
Neutrophile <
×
Nieren (entzündung)
×
×
Obstipation (Verstopfung)
×
Oesophagitis
×
Ohren jucken
×
Ohrenentzündung (Otitis)
×
×
Opticus neuritis
×
Osteomyelitis
×
Panikattacken
×
Parkinson / -ähnlich
×
×
Pneumonie
×
×
Polyneuropathie
×
×
Prostatitis
×
×
Psyche< , >
×
Rachen, Schmerzen im
×
Rheumatisches
×
RA Rheumatoide Arthritis
×
Reizdarm
×
Rosacea
×
Rückenschmerzen
×
×
Sarkoidose
×
Schizophrenie-ähnlich
×
Schmerzen (Nerven)
×
Schlafstörung
×
×
Schlaganfall
×
Schluckstörungen
×
Schmerzen, generalisiert od. brennend
×
Schmerz, einschießende oder klopfende
×
Schulleistung, nachlassende
×
Schwindel
×
Schleimhaut trocken
×
Schilddrüse <, >
×
Schüttelfrost
×
Schwindel
×
Sehnenschmerzen (Arm, Achilles, Fußsohle
×
×
Sehnerventzündung
×
Sensibilitätsstörungen
×
Sinusitis
×
Sjögren Syndrom
×
Sklerodermie
×
Sprach- und Sprech- u. Schreibstörung
×
Stimmungsschwankungen
×
Taubheitsgefühl
×
Tinnitus
×
Tendomyopthie (Sehnenansätze)
×
×
Tourette-ähnlich
×
Tracheobronchitis
×
Thrombozyten <
×
Tremor (Zittern)
×
T-Zell-Lymphom
×
Übelkeit
×
Unruhe
×
Vasculitis (Morbus Behçet)
×
×
Verwirrung
×
Verhaltensstörung
×
Wahnvorstellungen
×
Wirbelsäule
×
×
Wortfindungsstörung
×
Wutanfälle
×
Zahnschmerzen in Mehreren
×
Zuckungen im Gesicht
×


Quellen:

- http://www.naturheilpraxis-hollmann.de/EpsteinBarrVirus.htm
- http://www.naturheilpraxis-hollmann.de/Chlamydien.htm
-
Lexikon der Infektionskrankheiten des Menschen, Springer Verlag
-
http://www.cpnhelp.org/diseases_and_symptoms_ass
-
http://www.naturheilpraxis-hollmann.de/Borreliose.htm

 

Hier einige Artikel zum Thema CP:

Arteriosklerose
Ursache Chlamydieninfektion?

Sind Bakterien für die Arteriosklerose verantwortlich? In den letzten Jahren sind eine Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen veröffentlicht worden, die den Schluss nahe legen, die Entstehung der Arteriosklerose könnte auch aufgrund einer chronischen Infektion mit dem Erreger Chlamydia pneumoniae zu erklären sein. Dieser bakterienähnliche Erreger kann chronisch verlaufende Infektionen der Atemwege verursachen. Erst 1995 wurde seine Beteiligung an arteriosklerotischen Veränderungen der Herzkrankgefäße entdeckt. Diese Beteilung von Chlamydia pneumoniae an der Arteriosklerose ist heute zweifelsfrei nachgewiesen. Ob der Erreger aber die Hauptursache der Erkrankung ist, kann noch nicht gesagt werden. Er könnte genau so gut nur ein Aspekt des klassischen Entstehungskonzeptes sein.

Chlamydien werden in der Lunge von Abwehrzellen aufgenommen. Es gibt für die Beteiligung der Chlamydien an der Arteriosklerose ein Erklärungsmodell. Der Erreger Chlamydia pneumoniae infiziert die Atemwege. Die Abwehrzellen des Immunsystems, die Fresszellen, werden alarmiert und beginnen sozusagen routinemäßig die eingeatmeten Fremdkörper entsorgen. Der Erreger Chlamydia pneumoniae wird in die Fresszelle aufgenommen und "versteckt" sich dort. Er hat nämlich die Fähigkeit entwickelt, in der Fresszelle zu überleben und sich zu vermehren. Gelangen diese Abwehrzellen über den Blutkreislauf in das arterielle Gefäßsystem, so verursachen die Chlamydien in den Gefäßwänden chronische Entzündungen, die zu den bekannten Einlagerungsprozessen von Fett und Eiweiß in die Gefäßwand führen. Weil sich der Erreger in dieser Umgebung sehr gut vermehren kann, wird immer, wenn eine Abwehrzelle wegen "Überladung" aufplatzt, erneut ein Schwall Erreger freigesetzt. Dann werden jedes Mal wieder neue Abwehrzellen angelockt, die sich wieder mit Chlamydien "vollfuttern". Das Aufplatzen bedeutet aber auch, dass sich die Verkrustungen von der Gefäßwand lösen. Sie können dann über den Blutfluss weitergetragen werden und an einer anderen Stellen einen Gefäßverschluss hervorrufen.
Viele Forschungsergebnisse sprechen für die Theorie. Für diese Theorie sprechen einige Fakten, die ansonsten schwer einzuordnen wären:
Es wurde ein Zusammenhang zwischen der koronaren Herzkrankheit und anderen arteriosklerotisch bedingten Erkrankungen und dem Vorhandensein von Antikörpern gegen Chlamydia pneumoniae festgestellt.
Mit verschiedenen Techniken wurde der Erreger Chlamydia pneumoniae in arteriosklerotischen Plaques nachgewiesen.
Drei verschiedene Studien haben eine erfolgreiche antibiotische Therapie (Makrolid-Antibiotika) bei koronarer Herzkrankheit nachgewiesen.
Es konnte eine Infizierung der Zielzellen (Makrophagen, Muskelzellen, Endothelien) durch Chlamydia pneumoniae nachgewiesen werden.
Im Tierversuch konnte eine Erkrankung durch die Injektion von Chlamydia pneumoniae künstlich hervorgerufen werden.

Bisher unerklärliche Phänomene werden erklärbar. Die Bedeutung einer Infektion mit Chlamydia pneumoniae für die Entstehung von Arteriosklerose wird durch einige, bisher schwer erklärbare Phänomene gestützt:
Der bisher unerklärliche Rückgang der Arteriosklerose seit 1965 würde sich mit der seit dem sich durchsetzenden Antibiotikatherapie bei bakteriellen Erkrankungen erklären lassen.
Die niedrigere Herzinfarktrate in Frankreich, die bisher als Effekt des Rotweins gedeutet wurde, erklärt sich durch den dort höheren Antibiotikakonsum.
Die bei einem Herzinfarkt auftretenden Entzündungszeichen werden als Zeichen für eine chronische Infektion erklärbar.
Die Häufung von Herzinfarkten beim männlichen Geschlecht stünde in Verbindung mit der Häufung bakterieller Infektionen bei Männern.

Es gibt auch Widersprüche. Allerdings lassen sich auch Argumente gegen die Infektionstheorie finden. In den Entwicklungsländer zum Beispiel ist die Arteriosklerose sehr selten, obwohl gerade dort der Erreger Chlamydia pneumoniae besonders häufig vorkommt. Ein Grund für diesen scheinbaren Widerspruch könnte sein, dass es unter primitiven hygienischen Bedingungen schon in der Kindheit zu einer ersten Infektion mit Chlamydia pneumoniae kommt, die allerdings den Verdauungstrakt betrifft. Dann bildet sich bei diesen Kindern schon eine teilweise Immunität gegen den Erreger. In den Industrieländern kommt es häufig erst im späteren Kindesalter bis hin zum frühen Erwachsenenalter zu einer Infektion, die dann die Atemwege betrifft und zu einer systemischen Infektion führt, die sich auf die Blutgefäße ausdehnt.

Therapie mit Antibiotika derzeit nur für Hochrisikopatienten befürwortet. Derzeit werden umfangreiche Studien durchgeführt, die die Beteiligung von Chlamydia pneumoniae an der Arteriosklerose genauer untersuchen und therapeutische Maßnahmen sicherstellen sollen. Geht man von der Beteiligung des Erregers aus, so muss eine Behandlung mit Antibiotika als Konsequenz angesehen werden. Wie diese Therapie konkret aussieht, wie lange sie erfolgen muss, wie hoch die Gefahr der Resistenzentwicklung ist etc., wird derzeit in Langzeitstudien ermittelt. Dennoch befürworten verschiedene Mediziner bereits heute, unter Abwägung aller Risiken, eine Antibiotikatherapie bei Hochrisikopatienten. 



Das Chlamydiensyndrom - moegliche Symptome einer Chlamydieninfektion
Chlamydia pneumoniae - Ein Erreger chronischer, extrapulmonaler Infektionen? Chlamydiensyndrom
Deutsches Ärzteblatt 98, Ausgabe 17 vom 27.04.2001, Seite A-1135 / B-969 / C-909 von der Dortmunder Ärztin Silke Brockmann
zu dem Beitrag von Dr. med. Andreas Essig, Prof. Dr. med. Reinhard Marre in Heft 50/2000

Die in dem Beitrag referierten oder generierten Hypothesen zu Zusammenhängen der Chlamydieninfektionen mit bisher ungeklärten Symptomen oder Syndromen kann ich mit meinen Analysen unterstützen.
Ich überblicke in meinem Patientenklientel seit 1993 mehr als dreihundert Fälle, bei denen eine bestimmte Symptomenkonstellation auftrat und gleichzeitig positive Chlamydien-IgG-Antikörper (Titer zwischen 1:100 und 1:3200) nachweisbar waren. Die Antikörperbestimmung erfolgte ohne Differenzierung der drei Serotypen (C. psittaci, C. pneumoniae, C. trachomatis). Aufgrund der Beobachtung, dass es bei diesen Patienten zu einer Besserung der Symptomatik unter antibiotischer Behandlung – Doxycyclin oder Erythromycin(-derivate) – kam, habe ich die Hypothese entwickelt, dass es ein Chlamydiensyndrom gibt, das durch folgenden Symptomenkomplex charakterisiert wird:
- Schmerzen in verschiedenen Gelenken, vorwiegend den kleinen, und zusätzlich in einem oder mehreren, besonders belasteten großen (zum Beispiel Knie, Schulter, rechtes Handgelenk, Hüfte). Die Wirbelgelenke sind im Bereich der HWS oder LWS mitbefallen;
- Trockenheit der Schleimhäute in Mund, Nase, Augen, Juckreiz der Gehörgänge, Reiz der Harnwege und des Enddarms;
- Brennen der Augen, Verschwommensehen, Sehverschlechterung;
- Auftreten von einzelnen juckenden, schuppenden Rötungen der Haut;
- Reiz der Atemwege (insbesondere Kehlkopf) und Bronchien, chronische Entzündungen in diesem Bereich, Obstruktion der Bronchien, Verkennung als Allergie;
- Schmerzen im Bereich der Eierstöcke und der Gebärmutter bei Frauen, Verschlimmerung bei der Menstruation, dann auch Auftreten von akutem Blasenreiz oder schockähnlichen Zuständen;
- „Brennen“ im Magenbereich (manchmal auch dumpfer Schmerz), Blähungen, allgemeines Unwohlsein im „Bauch“ (Peritonealreiz?);
- Auftreten von „Herzstichen“, Schmerzen in der Herzgegend, Extraschlägen des Herzens;
- Starke, manchmal unüberwindliche Müdigkeit beziehungsweise Schläfrigkeit (wie bei subakuter Enzephalitis) und gleichzeitiger Nackendruck mit starker Muskelverspannung der HWS (Meningealreizung? Ausdruck der Entzündung der kleinen Wirbelgelenke?);
- Schmerzen im Bereich von Sehnen, häufige Lokalisation: Oberarme, Fersen (Achillessehnen), Fußsohlen;
- Schmerzen in mehreren Zähnen.
Die unüberwindliche Müdigkeit war das Symptom, das am häufigsten Behandlungsanlass war. Die übrige Symptomenkonstellation weist Ähnlichkeiten auf zu klinisch definierten Syndromen, wie der Fibromyalgie und dem chronischen Müdigkeitssyndrom.
Nach meinen Messungen geht das vollständige Abklingen der Chlamydiensymptomatik mit negativer Antikörperbildung einher. Die Existenz einer Durchseuchung ohne klinische Bedeutung kann ich aus meinen Daten nicht bestätigen.
Als Infektionsquellen kommen nach meiner Erkenntnis nicht nur exotische Vögel, Hühner und Tauben in Frage, sondern auch Katzen, Kaninchen, häusliche Nagetiere und infizierte Menschen. Auffällig häufig bewohnen Patienten mit positiven Chlamydien-Antikörpern Wohnungen mit Schimmelpilzbefall, sodass darüber nachzudenken wäre, ob sich die obligat intrazellulär wachsenden Chlamydien möglicherweise der Pilze als Wirt bedienen.
 

Links:
- Epstein-Barr Virus
- HHV-6 (Humanes Herpes Virus 6)
- Aspergillus-fumigatus Schimmelpilz
- Varizella-zoster-Virus
- Cytomegalie-Virus 
- Herpes-Simplex Virus
- Methylquecksilber
- Streptokokken Bakterien  (demnächst mehr.., bzw Herderkrankungen; Zahnherde, Tonsillitis)
- Tetatoxoid (Tetanus-Impfung /Impfschaden) (demnächst mehr..)
- Candida Hefepilz
- Nickelallergie /-toxikose
- Gluten-Intoleranz
- Borreliose


Weitere Infos und Forum auch unter:
http://www.cpnhelp.org/home

 

Liebe Leser:
Nachfolgend finden Sie wichtige Infos im Zusammenhang mit dem Thema Chlamydien.
Wir aktualisieren ständig und gliedern die Recherchen in 2 Bereiche:

- Pressemitteilungen
- Dissertationen und wichtige wissenschaftliche Arbeiten

Bezügl. der nachfolgenden Veröffentlichungen:
Es werden Forschungsergebnisse oder Verfahren oder Methoden vorgestellt, die ich persönlich für hochinteressant halte. Ob die Ergebnisse in einigen oder mehreren Publikationen wissenschaftlich hinreichend gesichert sind, ist nicht gesagt. Die Schulmedizin verlangt hierfür randomisierte, multizentrische, placebokontrollierte klinische Studien und Veröffentlichungen in den führenden Fachzeitschriften.  Ich möchte Ihnen aber auch gerne schon lange vor dieser oftmals nicht zu bewältigenden Hürde interessante neue Ergebnisse zeigen. 


Pressemitteilungen

Wie man Chlamydien schnell und einfach erkennt
Chlamydien Artikel - Bild der Wissenschaft, 30.07.09

Asthma bei Kindern: Oft sind Chlamydien mit im Spiel
Chlamydien Artikel - Ärzte Zeitung, 07.07.09

Wie Bakterien ihre Wirtszellen beeinflussen
Chlamydien Artikel - Curado GmbH Leverkusen, 23.04.08

 


Dissertationen und wichtige wissenschaftliche Arbeiten

Die heimliche Epidemie
Chlamydien Volltext - Ilse Spadlinek, Salzburger Nachrichten, Uni-Nachrichten, 06.06.09 (Pdf. Dokument)

Chlamydia trachomatis Prävalenz im Wochenbett : ein Screening an 2794 Wöchnerinnen
Zur Erlangung des Medizinischen Doktorgrades der Medizinischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau. Aus der Universitätsfrauenklinik Abteilung Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit Poliklinik, Leitung: Prof. Dr. med. univ. G. Gitsch der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau.  Dekan: Prof. Dr. med. Christoph Peters, 1. Gutachter:   PD Dr. med. Andreas Clad, 2. Gutachter:   Prof. Dr. med. Uwe Frank
Chlamydien Dissertation - Vorgelegt von Birte Kulemann aus Hamburg, Publikationsdatum: 30.03.2009 (Pdf. Dokument)

Untersuchungen zur pathogenetischen Rolle bakterieller Mikroorganismen in der Atherogenese / CV Redl. Chlamydophila pneumoniae  und Atherosklerose
Zum Erwerb des Doktorgrades der Medizin an der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximillians-Universität München. Aus der Medizinischen Klinik und Poliklink I Klinikum Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität München Direktor: Prof. Dr. med. Gerhard Steinbeck. Berichterstatter: Priv. Doz. Dr. med. Markus G. Engelmann, Mitberichterstatter Priv. Doz. Dr. Stefan Holdenrieder, Priv. Doz. Dr. Hae-Young Sohn, Dekan:  Prof. Dr. h.c. M. Reiser, FACR, FRCR
Chlamydien Dissertation - Vorgelegt von Constanze Bailer-Redl aus München, Tag der Mündlichen Prüfung:  12.03.2009 (Pdf. Dokument)

Chronische Atemwegserkrankungen bei Kindern: Chlamydien als Ursache  für Asthmasymptome?
Webley WC et al. Rate of Chlamydia trachomatis and Chlamydia pneumoniae  in Pediatric Respiratory Infections. Eur Resp J. 2009;33:360–367
Chlamydien Volltext - Kommentar: Prof. Dr. med. Matthias Griese, München, Pneumo news 02/09 (Pdf. Dokument)


Sabotage in der Zelllogistik
Chlamydien Volltext - Von Barbara Abrell, MaxPlanckForschung - Das Wissenschaftsmagazin der Max-Planck-Gesellschaft 1/2009 (Pdf. Dokument)


Zunehmende Bedeutung der Co-Infektionen bei Borreliose- Patienten - entweder parallel zu einer Borrelien Infektion oder auch anstatt -
Fachbeitrag von Dr. med. Armin Schwarzbach, Facharzt für Laboratoriumsmedizin
Chlamydien Volltext -  BCA Borreliose Centrum Augsburg Betriebs GmbH & Co. KG, Stand: 12.11.2008 (Pdf. Dokument)

Englisch
Long-term effects of amino acids on chlamydia infection
Zur Erlangung des akademischen Grades Doktor der Naturwissenschaften - Dr. rer. nat. - genehmigte Dissertation. Von der Fakultät III  - Prozesswissenschaften der Technischen Universität Berlin
Promotionsausschuss, Vorsitzender : Prof. Dr. Roland Lauster, Gutachter: Prof. Dr. Ulf Stahl, Gutachter: Prof. Dr. Thomas F. Meyer
Chlamydien Dissertation - Vorgelegt von Diplom-Ingenieur Joscha Gussmann aus Berlin,  Publikationsdatum: 20.05.2008 (Pdf. Dokument)

Kurzfassung in Deutsch: Langzeiteffekte von Aminosäuren auf Chlamydiainfektionen
Diese Arbeit untersucht die Effekte von erhöhten Aminosäurekonzentrationen auf chlamydiale Infektionen in vitro und in vivo.
Im ersten Teil der Arbeit wurden Zellen mit Chlamydia trachomatis bzw. Chlamydophila pneumoniae infiziert, und hohe Konzentrationen der proteinogenen Aminosäuren zum Wachstumsmedium gegeben. Von allen getesteten Substanzen inhibierten Leucin, Isoleucin, Methionin und Phenylalanin am stärksten das chlamydiale Wachstum. Ein deutlicher Unterschied in der Inhibierung wurde für Methionin beobachtet, das die Vermehrung von Retikularkörperchen bei C. trachomatis inhibiert, jedoch nicht bei C. pneumoniae.
Der zweite Teil der Arbeit untersucht die Wirkung der am stärksten inhibierenden Aminosäuren auf C. trachomatis. Zuerst wurde ausgeschlossen, dass die Hemmung des chlamydialen Wachstums durch negative Effekte auf die Wirtszellen hervorgerufen wurde. Dann wurde gezeigt, dass die Bakterien nicht vollständig aus der Kultur eliminiert wurden, sondern sich eine kleine Bakterienpopulation ausbildete, die zwar nicht infektiös, aber metabolisch aktiv war. Die Infektivität ließ sich durch Wiederherstellung der normalen Nährstoffkonzentration reaktivieren, weshalb schlussgefolgert wurde, dass die Aminosäuren in den Chlamydien Persistenz induzieren. Dies scheint jedoch eine neue Art von Persistenz zu sein, da das Transkriptionsmuster von den bisher bekannten Persistenzmodellen abwich.
Im dritten Teil der Arbeit wurde die Hemmung der Chlamydien in vivo untersucht. Zuerst wurde im Langzeitversuch getestet, ob die Aminosäuren negative Auswirkungen auf gesunde Mäuse hatten. Dies war für Leucin und Isoleucin nicht der Fall, weshalb Leucin bei Mäusen angewandt wurde, welche mit C. pneumoniae infiziert waren. Diese Behandlung führte zu einer deutlichen Verringerung der Bakterienzahl in den Lungen der Tiere.
Zusammen mit anderen Ergebnissen unserer Gruppe schlussfolgern wir, dass vor allem die verzweigtkettigen Aminosäuren Leucin und Isoleucin durch Kompetition an einem chlamydialen Aminosäuretransporter zu Valinmangel führten. Obwohl dadurch eine persistente Bakterienpopulation entstand, könnte diese Behandlung ein Potential für die Behandlung von chlamydialen Infektionen haben.


Einfluss der Eisen-Restriktion auf das Wachstum von Chlamydia pneumoniae und Chlamydia trachomatis

Zur Erlangung des Medizinischen Doktorgrades der Medizinischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau. Aus dem Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Albert-Ludwigs-Universiätt Freiburg im Breisgau
Dekan: Prof. Dr. Dr. h.c. H. E. Blum, 1.Gutachter: PD Dr. med. Heike Freidank, 2.Gutachter: Prof. Dr. rer.nat. Georg Bauer
Chlamydien
Dissertation - Vorgelegt von Heiko Billing geb. in Heidelberg, Publikationsdatum: 24.11.2000 (Pdf. Dokument)



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