Startseite
NATURHEILZENTRUM T.C. HOLLMANN
EBV, CFS Schwerpunktzentrum Diagnostik - Therapie - Forschung. Seit 1980 in Wuppertal, Heilpraktiker
Chemo-Sensitivitätstest


Chemo-Sensitivitätstest
© www.naturheilpraxis-hollmann.de
 


Chemotherapie gibt es auch maßgeschneidert

In der Therapie der Krebserkrankungen haben sich bestimmte Chemoprotokolle etabliert. Die Ansprechraten variieren jedoch, je nach Tumor, sehr stark. Die Chemotherapie, die bei dem einen Patienten zu einer Vollremission führt, ist bei dem anderen Patienten wirkungslos und setzt ihn nur unnötigen Nebenwirkungen aus.


Erst testen, dann behandeln
So wie das Antibiogramm in der Behandlung bakterieller Infektionen Routine geworden ist, ist jetzt auch mit einem neuen Testsystem, dem ATP-Chemosensitivitätstest, das individuelle Ansprechen von Tumoren auf Zytostatika messbar. Zum einem erlaubt der Test die Vorhersage, welche Medikamente unwirksam sind und zum anderen, welche das höchste Ansprechen erwarten lassen. Beispielsweise liegt der richtig-positive Vorhersage- wert für die Wirksamkeit einer Chemotherapie bei Mammakarzinomen bei 80 % und bei Ovarialkarzinomen bei 90 %.

 
Frisches, unbehandeltes Tumormaterial ist Voraussetzung für den Test
Für den Test benötigen wir frisches Tumormaterial (mindestens 1-3 cm), das in der Regel bei der Operation des Primärtumors oder durch eine Metastasektomie gewonnen wird. Auch können Pleuraexsudate oder Aszites für den Test verwendet werden, wenn sie reichlich Tumorzellen enthalten. Dieses Tumormaterial wird - unmittelbar intraoperativ - in eine von uns zur Verfügung gestellte Nährlösung und in einen von uns ebenfalls zur Verfügung gestellten Kühlcontainer gegeben. Dieser Kühlcontainer wird am Operationstag per Postexpress an unser Berliner Labor geschickt.

 
So funktioniert der Testablauf
In unserem Berliner Labor werden die Krebszellen aus der Gewebeprobe isoliert und kultiviert. Zu jeder Zellkultur werden die ausgewählten Zytostatika oder auch deren Kombinationen gegeben. Hierbei wird eine Verdünnungsreihe aufgebaut, so dass auch getestet wird, in welcher Konzentration ein Zytostatikum noch wirksam ist.

 
Biochemische Grundlagen des Tests
Lebende Zellen bilden ATP zur Energiegewinnung und tote Zellen können kein ATP bilden. Sind viele Krebszellen unter den Testbedingungen abgestorben, d.h. das getestete Zytostatikum oder die getestete Kombination ist wirksam, enthält die Probe auch wenig ATP. Bei einem unwirksamen Zytostatikum wachsen die Zellen weiter und bilden weiterhin ATP. Der ATP-Gehalt der einzelnen Kulturen ist also die Messgröße. Um den ATP-Gehalt in den einzelnen Kulturen messen zu können, wird ein sog. ATP-Reagenz zu den Zellkulturen gegeben, welches ATP in Licht umwandelt. Über ein Luminometer wird nun der Lichtgehalt jeder einzelnen Kultur bestimmt und über ein Rechnerprogramm ausgewertet.

Im Ergebnis wird die Wirkung eines Zytostatikum auf die Zellkultur als:

- stark sensitiv
- partiell sensitiv
- resistent
- definiert. Der behandelnde Onkologe erhält hierüber einen Befundbericht.

 
Welche Zytostatika werden getestet?
Es hat sich bewährt, die Zytostatika zu testen, die nach der klinischen Erfahrung bei dem jeweiligen Tumortyp am wahrscheinlichsten eine Wirksamkeit zeigen. Insgesamt können acht einzelne Zytostatika oder auch bis zu acht Zytostatikakombinationen getestet werden. Im Zweifel sind wir gerne bei der Auswahl der zu testenden Zytostatika oder deren Kombinationen behilflich.

 
Was kostet der Test?
Der Test wird privat nach GOÄ abgerechnet. Die Kosten für den Test (8 Zytostatika) betrogen 1.260,41 Euro. Die Kosten werden in der Regel von den Privatversicherungen übernommen.

 
Praktisches Vorgehen
Unser   Labor  sollte   möglichst   mindestens 2 Werktage vor dem geplanten OP-Termin unterrichtet werden. Wir senden dann das Versand- material (Kühlcontainer, Röhrchen mit Nährlösung, Anweisung zum Umgang mit dem Material und ausgefüllten Postexpress-Schein) direkt an die operierende Klinik oder an die gewünschte Adresse.
Das Tumormaterial wird ausschließlich in unserem Berliner Labor bearbeitet und muss auch dorthin geschickt werden! Das Material muss das Labor unbedingt binnen 24 Stunden postoperativ erreicht haben, da die Tumorzellen auch in der Nährlösung nur begrenzt lebensfähig sind. Mit Postexpress erreicht uns das Material am nächsten Morgen. Auf dem Postexpresschein muss Anlieferung vor 9.00 Uhr angekreuzt sein. Bitte beachten Sie, dass freitags kein Material abgeschickt werden darf, da es uns erst samstags erreichen würde und dann das Labor nicht besetzt ist.



Diese Website empfehlen
Diese Seite drucken
Verschiedene meiner Ausführungen zur Krankheitsentstehung und den von mir angebotenen Behandlungsmethoden und deren Wirkungen sind teilweise wissenschaftlich nicht belegt und von der Schulmedizin (noch) nicht anerkannt. Siehe auch Disclaimer. Das kann sich ändern, wie z.B. bei der Akupunktur, welche von der Komplementärmedizin zur Kassenleistung avancierte. Ungefähr 50.000 Ärzte für Naturheilverfahren und etwa 20.000 Heilpraktiker praktizieren mit ähnlichen Verfahren wie wir nach dem Motto: "Wer heilt hat Recht!"
© 2016 naturheilzentrum-hollmann.de