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Bio
Terrain Analyse (BTA)
Die BTA wurde von von Prof. L. Cl. Vincent ab 1950 entwickelt.
Er erforschte vor allem die Qualität des Trinkwassers und entdeckte das
Geheimnis von besonders gesunden Menschen, z.B. den legendären Hunzas im
Himalaya. Ebenso bestimmte Orte in Frankreich mit besonders heilsamem
Mineralwasser. Da der Mensch zu ca. 70% aus Wasser besteht, kann es nicht egal
sein, welche physikalische Qualität dieses Wasser hat.
Die Bio-Elektronische Terrain-Analyse nach Prof. Vincent (BE-T-A) ist eine physikalische und auch biochemische Meßmethode, mit deren Hilfe exakt das sog. biologische Terrain von Krankheiten bzw. auch von Substanzen bestimmt und beschrieben werden kann.
Jedes Lebewesen braucht ein ganz bestimmtes Terrain, um leben zu können. Gesunde Bakterien (Symbionten) vermehren sich in einem anderen Terrain als pathogene Keime. Viren benötigen wiederum ein Terrain, das von dem der bakteriellen Krankheitserreger völlig verschieden ist. Das Terrain, in dem der Krebs entsteht, ist genau bekannt, ebenso das von Thrombose und Infarkt oder das von Neurosen oder der Tuberkulose und der Poliomyelitis.
Drei gezielte Messungen erfassen das biologische Terrain, indem die Werte pH, rH2 und R der drei Körperflüssigkeiten Blut, Speichel und Urin bestimmt werden:
- das Blut gibt Aufschluss über alle
immunologischen Vorgänge,
- der Speichel über die Verdauungsabläufe
- der Urin über die Ausscheidung.
BTA, BETA oder auch BEV ist ein Verfahren zur Bestimmung der physikalischen Parameter pH (Säurewert), rh (Redox-Potential) und r-Wert (Leitfähigkeit) in Flüssigkeiten. Bei der medizinischen Anwendung am Menschen werden die Werte der 3 Körperflüssigkeiten Blut, Speichel und Urin erfasst. Daraus ergeben sich konkrete Hinweise auf die Beschaffenheit des Inneren Milieus (Zustand der Körpersafte, biologisches Terrain) bezüglich Übersäuerung, Anti-Oxidantienstatus und Mineralhaushalt.

Bei der BTA wird der pH-Wert, der Redox-Wert
sowie der Widerstand von Blut, Speichel und Urin gemessen. Aus den gewonnenen
Werten lassen sich gute Aussagen über den Grad der Belastung des Blutes bzw. des
Organismus mit Schlackestoffen, die Fähigkeit der Ausscheidung dieser
Schlackestoffe sowie des degenerativen Druckes ableiten, mit dem der Körper
vorzeitig altert.
Aus der Zusammenschau der Werte lassen sich auch Hinweise darauf finden, welche
Reserven der Körper in der Abwehr von Erkrankungen hat.
Umgekehrt lassen sich auch gezielte therapeutische Empfehlungen geben, die zur
Korrektur von pathologischen Meßwerten eingesetzt werden können.
Eine Therapiekontrolle aller therapeutischen Bemühungen wird möglich.
Die computerisierte Analyse der Körperflüssigkeiten Blut, Speichel und Urin auf die Faktoren pH (Säure, Basen-Status), rH2 (Oxidationsstatus) und r (Leitfähigkeit) ermöglicht es, prä-pathologische Zustände und diskrete Abweichungen von Normwerten frühzeitig zu erkennen.
Es zeigt sich, ob die Verdauung , die Aufnahme von Vitaminen, Mineralstoffen und anderen bioaktiven Nahrungsstoffen bedarfsgerecht ist. Im sportmedizinischen Bereich lassen sich die Organfunktionen unter Belastungssituationen dokumentieren und es ergibt sich eine rationale Grundlage für eine individuelle Anpassung des Supplementierungsprogrammes.
Umwelttoxische Einflüsse können die Meßwerte teils erheblich verändern und werden somit frühzeitig erkannt.
Durch eine kontrollierte Änderung der
Lebensführung, wie Nahrung, Trinkgewohnheiten, sportliche Aktivität und den
gezielten Ausgleich von chronischen Defiziten werden oftmals schon entscheidende
Besserungen in einem vorher "hoffnungslosen Fall" erzielt.
Die pH-Messung
zeigt an, ob die Biochemie
der untersuchten Körperflüssigkeiten zu sauer oder zu basisch und somit, ob eine
Enzymaktivität in ihrem jeweiligen optimalen Bereich stattfinden kann.
Die Flüssigkeiten des Körpers und die mehr gelartige Substanz seiner Zellen besitzen ausgefeilte Puffersysteme. Deren Hauptkomponenten sind das Bicarbonat, das Phosphat, das Hämoglobin (Blutfarbstoff) und bestimmte Eiweissstoffe.
Unser gesamter Stoffwechsel produziert unter Normalbedingungen wesentlich mehr Säuren als Basen. Der biologische Oxidationsprozess endet meist in einer sauren Valenz (z.B. Kohlensäure, Harnsäure etc), die dann zur Ausscheidung kommt. Ist nun die Ausscheidungsfunktion gestört, oder produziert der Stoffwechsel des Patienten zuviel Säuren, kommt es zu einem Ungleichgewicht im Körper, welches - wenn chronisch, zu Krankheiten führt.
Ein therapeutischer Ansatz besteht in einer
Anregung der Ausscheidungsfunktionen, in einer Umstellung der Ernährung und der
Zufuhr von speziellen Mineralstoffen, teils in mikro- und homöomolarer Form.
Der Oxidationsstatus oder das Redoxpotential
bezeichnet die Anzahl an energietragenden Elektronen (e-) in der
untersuchten Flüssigkeit. Sie ist oxidiert bei einer geringen Anzahl an freien
e- , reduziert bei Vorhandensein von vielen e-. e- werden bei den
energieliefernden Prozessen gebraucht und in der komplizierten Kaskade von
Kofaktoren der Atmungskette zu Wasser und Kohlensaure (CO2) verbrannt. e- werden
im Körper also verbraucht und werden mit der Nahrung zugeführt bzw. aus ihren
Bestandteilen gewonnen.)
Die Untersuchung der verschiedenen Körperflüssigkeiten auf den Gehalt an Elektronen gibt Aufschluss über den Status der energieliefernden Prozesse in den Organen. Gehen mit dem Urin beispielsweise viele energietragende Elektronen) verloren, und ist der Gehalt an e- im Gewebe zu niedrig, dann liegt meist eine Blockade (der Atmungsfermente und damit) der Energiegewinnung im Gewebe vor, die zu einer Stoffwechselentgleisung führen kann.
Radikale sind Moleküle, denen e- fehlen. Sie haben die Tendenz anderen Molekülen e- zu entziehen, und sie damit zu verändern, teilweise zu zerstören. Der Körper selbst besitzt spezialisierte Abwehrzellen die hochreaktive freie Sauerstoffradikale produzieren, um etwa eingedrungene Erreger zu eliminieren, oder um Fremdkörper oder Giftstoffe abzubauen. Ist beispielsweise der Gehalt an freien e- im Urin und im Gewebe (Speichel) niedrig liegt der Verdacht auf eine chronische Entzündung im Gewebe nahe, bei der laufend freie Radikale freigesetzt werden.
Die Messung des Redox-Potentials ermöglicht somit differenzierte Aussagen in der Diagnostik und ist ein wertvolles Hilfsmittel bei der Suche nach Krankheitsursachen wie Beherdungen oder umwelttoxische Belastungen.
Das Therapieziel besteht in einem Ausgleich
bestehender Ungleichgewichte zwischen den untersuchten Körperflüssigkeiten mit
einem speziellen Augenmerk auf einen freien Fluss von lebensspendenden und
energiebeladenen Elektronen im Organismus.
Die Messung der Widerstandsfähigkeit
oder
des r-Wertes einer Losung zeigt das Ausmaß ihrer elektrischen Leitfähigkeit. Die
Leitfähigkeit ist abhängig von der Anzahl der gelosten "Leiter" oder Ionen in
der Lösung. Die wesentlichen Ionen (oder Elektrolyte) im Körper sind freie,
gelöste Mineralstoffe, wobei in Blut und Urin die Natrium-Ionen überwiegen, im
Gewebe, bzw. in den Zellen hingegen sind Kalium und Magnesium in der Überzahl.
Durch die innen und aussen unterschiedlichen Ionen-Konzentrationen erhalten die
Körperzellen ihr Membranpotential aufrecht, welches ihnen Widerstandsfähigkeit,
Reizempfindlichkeit (Nerven) und mechanische Leistung (Muskeln) ermöglicht. Die
vergleichende Messung der Ionen-Konzentration in den 3 getesteten
Körperflüssigkeiten ermöglicht somit Aussagen über die prinzipielle
Funktionsfähigkeit der beteiligten Zellen.
Eine Hauptaufgabe der Nieren ist es das spezifische ionale Gleichgewicht des Körpers aufrecht zu erhalten, indem Sie die Ausscheidung der Ionen sehr genau steuert. Ist die Ionen-Konzentration im Urin beispielsweise zu hoch und im Blut zu niedrig, so weist dies auf eine Fehlfunktion der Nieren hin. Ist die Ionen-Konzentration im Gewebe zu hoch, in Blut und Urin hingegen normal oder niedrig, so liegt damit ein Hinweis auf eine "Verschlackung" des Gewebes mit organischen Sauren oder anderen Stoffwechselprodukten vor.
Die Therapie von Ungleichgewichten der Ionen-Konzentrationen in den untersuchten Körperflüssigkeiten besteht in deren gezieltem Ausgleich, sowie der Anregung von verbundenen Organfunktionen.
Zusammengefasst hat der Behandler mit der Stoffwechselfunktionsanalyse ein Werkzeug in der Hand, welches ihm tiefe Einblicke in das Stoffwechselgeschehen ermöglicht. Mannigfaltige diagnostische und therapeutische Hinweise resultieren aus der Zusammenschau der gemessenen Daten auch mit anderen Untersuchungsergebnissen wie konventionellen Labordaten, funktioneller Diagnostik und bildgebenden Verfahren. Die exakte Datenhaltung und somit uneingeschränkte Dokumentierbarkeit der Befunde ermöglichen eine sinnvolle Therapieplanung und -kontrolle.
Der Nutzen der Bioterrain-Analyse:
- Feststellung der primären oder kausalen
biologischen Fehlfunktion
- Erfassung und Bewertung des Säure-Basen-Haushaltes
- Erfassung und Bewertung von oxidativem Stress
- Erfassung und Bewertung des Mineralstoffwechsels
- Quantitative Therapieplanung
- Rationaler Therapieansatz
- Zuverlässige, reproduzierbare Messtechnik
- Gewinnung von exakten Untersuchungsdaten
Wichtig:
- Bitte nüchtern zur Blutabnahme kommen
- Nichts essen
- nichts trinken
- nicht Zähneputzen
- nicht Rauchen
- Keine Medikamente einnehmen
- 1. Urinprobe nachts oder Morgenurin
- dann 1-2 Stunden später die 2. Probe Urin. (evtl in Praxis lassen)
- und bitte ab nachts Speichel sammeln (2-3 cm Füllstand)
www.CFS-Center.de : Das chron. Erschöpfungssyndrom könnte auch Ihr Thema sein!
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Autor dieser Seite ist T.C. Hollmann - Last Update 150810
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