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NATURHEILZENTRUM T.C. HOLLMANN
EBV, CFS Schwerpunktzentrum Diagnostik - Therapie - Forschung. Seit 1980 in Wuppertal, Heilpraktiker
Auto Uro Therapie - Eigenharntherapie
- eine interessante Umstimmungstherapie nicht nur bei Allergien -


Auto Uro Therapie

 

 

Die Auto-Uro Therapie (Eigenharntherapie) beruht auf uralten Traditionen und gehört von jeher zum Arzneischatz vieler Völker. 

Unter Eigenharnbehandlung verstehen wir die Rückverleibung kleinster Mengen frisch ausgeschiedenen Urins, um krankhafte Prozesse günstig zu beeinflussen. Sie ist eine ständig verfügbare Naturmedizin. 

Im Harn sind eine Reihe wichtiger Wirkstoffe wie Hormone, Botenstoffe, Mineralien, Vitamine und Enzyme in unterschiedlicher Konzentration enthalten. Durch die im Urin vorhandenen Stoffwechselschlacken werden bei einer Re-Injektion kleiner Mengen Entgiftungs- und Immunmechanismen im Organismus aktiviert und reguliert.  Die Harntherapie wirkt direkt auf das Immunsystem des Organismus und führt zu einer Selbstregulation verloren gegangener Abwehrfähigkeiten (sogenannte kybernetische Vorgänge).

Hierbei wird keimfreier Eigenharn zur Re-Injektion verwandt. 
Anwendung bei
:
- Allergien - Pollenallergien
- Asthma
- Hautekzemen
- Fließschnupfen
- Nesselsucht
- Migräne
- Reizdarmsyndrom
- Rheuma und 
- chronische Blasenentzündungen 

Die Schulmedizin beschäftigt sich nicht mit dieser Therapieform und somit handelt es sich um eine heilpraktikerspezifische, naturheilkundliche Therapie, s. Disclaimer.

Ein Ausspruch des berühmten Naturarztes Paullini (1699) war: "Gottes Wunder sind auch im kleinsten Dreck !"
Wenn man das Buch von Paullini auch als Kuriosum ansehen mag, ändert das jedoch nichts an der Tatsache, dass die heilende Wirkung des Eigenurins seit Jahrtausenden in den verschiedensten Formen bekannt ist. Wer kennt heute nicht die eine oder andere volksheilkundliche Überlieferung, z.B. als uringetränkter Umschlag bei Hühneraugen.

Anders als das Blut ist der Harn in einfacher und natürlicher Weise dem Menschen seit Alters her zugänglich, aber erst 1927 kam es durch Dr. Camino (Palermo) zur Anwendung von Eigenharninjektionen bei Infektionen. Die franz. Ärzte Dr. Jaussion und Dr. Paléologue berichteten 1929 über Erfolge bei der Behandlung des "Ekzems". In Deutschland, veranlasst durch die Entdeckung von Hormonen im Harn, war es unter anderen Dr. Herz, der Eigenharninjektionen erfolgreich bei hormonellen Störungen einsetzte. Dr. Krebs berichtete über dramatische Heilungen besonders bei Kindern. 

Aber Dr. M. Krebs erkannte schon in den dreißiger Jahren ganz richtig, als man anfing den Urin zu untersuchen und Einzelsubstanzen aus ihm zu analysieren und anzuwenden, dass der Harn als Ganzes viel stärkere Fähigkeiten entwickelt, als seine einzelnen, isolierten Wirkstoffe. Unlängst wurden vom Laboratorium des Weizmann Institutes in Rechovot die Substanz aus dem Urin analysiert, namens TNF (tumor necrosis factor), weil es bei Testtieren bestimmte Krebsgewächse angreift. Der Tumor-Nekrose-Faktor (TNF) zählt als Botenstoff zu der Gruppe der Zytokine und wirkt bei akuten Entzündungsreaktionen zusammen mit den Akute-Phase-Proteinen im Organismus. Denkbar ist, dass die Re-Injektion dieses Zytokins eine Gegenregulation hervorruft und somit Entzündungshemmung bewirkt.

Die Auto-Uro Therapie wird in unserer Praxis 1-2x wöchentlich, in akuten Fällen auch tgl. angewendet für 8-12-16 Anwendungen.
Gründliche Keimfreiheit ist – selbstredend - Voraussetzung. Wir untersuchen den Harn jedes Mal und haben eine biologische Möglichkeit gefunden, den Harn zu sterilisieren.

Die Kombinationen mit Akupunktur im Falle von Heuschnupfen, u.a. kann schnell Linderung bis hin zur völligen Erscheinungsfreiheit verschaffen.

Mit Beginn des Heuschnupfens injizieren wir 0,5 -1-2 ml Eigenurin, ansteigend (bei Kindern etwas weniger, bei großen Menschen bis drei Milliliter) in den Muskel. Die Injektion ist nahezu schmerzfrei. Verwendet wird der frische Urin, der vor jeder Injektion auf Salze, Zellen (Leukozyten und Erythrozyten) und Bakterien geprüft wird. Urin von Frauen während der Regelblutung wird nicht verwendet. Oft ist nach zwei Wochen der Heuschnupfen fast völlig verschwunden. Gelegentlich reichen weniger Injektionen. Es gibt allerdings auch Patienten, bei denen eine längere Behandlung notwendig ist. Dann müssen auch im zweiten Jahr noch einige Injektionen gegeben werden, in den meisten Fällen aber wesentlich weniger als im ersten Jahr. Selten benötigt der Geplagte im dritten Jahr eine weitere Behandlung. Die Therapie ist völlig nebenwirkungsfrei.

zum Thema gehören auch noch folgende Seiten:
- Allergie Schnelltest - Allergie
- Darmsanierung
- Entgiftung
- Epstein Barr Virus
- Histamin

- Nahrungsunkverträglichkeiten
- Stuhlanalyse- Umweltgifte- Wohnraumgifte  

Literatur

  • Johann Abele: Die Eigenharnbehandlung. Erfahrungen und Beobachtungen, Haug-Verlag, 1995. ISBN 3-7760-1537-3
  • Ingeborg Allmann: Die Heilkraft der Eigenharn-Therapie, Ariane-Verlag, 1994. ISBN 3-929960-08-7
  • Ingeborg Allmann und Ulrike Kohrs-Gerlach: Harntherapie für Heilberufe, Grundlagen und Praxis, Johannes Sonntag Verlagsbuchhandlung, 1998. ISBN 3-938201-00-2
  • John W. Armstrong: Urin – Wasser des Lebens, Ingeborg Allmann Verlag und Buchversand, 2002. ISBN 3-00-008845-8
  • Martha M. Christy: Selbstheilung mit Urin – Unsere eigene perfekte Medizin, Ennsthaler Verlag, Steyr 1997. ISBN 3-85068-499-7
  • Dr.med. Ulrich Erwin Hasler: Eine eigene Apotheke ist in Dir, Eigenverlag 1994. ISBN 3-9520373-0-3
  • Hans Höting: Lebenssaft Urin – Die heilende Kraft, Goldmann Verlag 1994. ISBN 3-442-13783-7
  • Hans Höting: Heilkraft des Urins; Diagnose, Anwendung, Wirkung, Goldmann Verlag 1997. ISBN 3-442-13946-5
  • Heidelore Kluge: Urin, Heilquelle des Menschen, Südwest Verlag GmbH 1995. ISBN 3-517-01657-8
  • Coen Van der Kroon: Die goldene Fontäne, VGS Verlagsgesellschaft, Köln 1994. ISBN 3-8025-1287-1
  • Coen Van der Kroon: Urintherapie von A bis Z, VGS Verlagsgesellschaft, Köln 1997. ISBN 3-8025-1349-5  
  • Gennadi Malachov: Urin-Therapie, Verlag Phönix, 1999. ISBN 3-00-004176-1
  • Angela Martens: Heilsaft Urin – Ein altes Mittel neu entdeckt, Weltbild Buchverlag, 1999. ISBN 3-89604-756-6
  • Dr. Flora Peschek-Böhmer: Urin-Therapie – ein Tabu wird gebrochen, Heyne Verlag, 1995.
  • Carmen Thomas: Ein ganz besonderer Saft, Urin, VGS Verlagsgesellschaft, Köln 1993. ISBN 3-8025-1268-5
  • Carmen Thomas: Blick über den Zaun – Urin weltweit, VGS Verlagsgesellschaft, Köln 1995. ISBN 3-8025-1292-8
  • Carmen Thomas: Erfahrungen mit Urin – Briefe zum besonderen Saft. vgs 1996
  • Dr. Eberhard Teske: Gesund durch Eigenharn, Corona Verlag, Hamburg 1995 (Bd. 1), 1996 (Bd. 2). ISBN 3-928084-29-1 (Bd. 1), ISBN 3-928084-31-3 (Bd. 2)



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Verschiedene meiner Ausführungen zur Krankheitsentstehung und den von mir angebotenen Behandlungsmethoden und deren Wirkungen sind teilweise wissenschaftlich nicht belegt und von der Schulmedizin (noch) nicht anerkannt. Siehe auch Disclaimer. Das kann sich ändern, wie z.B. bei der Akupunktur, welche von der Komplementärmedizin zur Kassenleistung avancierte. Ungefähr 50.000 Ärzte für Naturheilverfahren und etwa 20.000 Heilpraktiker praktizieren mit ähnlichen Verfahren wie wir nach dem Motto: "Wer heilt hat Recht!"
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