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Wir sind stolz, nach den HON Code Kriterien zertifiziert zu sein ("Medizinische Information, der Sie trauen können!"). Verschiedene meiner Ausführungen zur Krankheitsentstehung und den von mir angebotenen Behandlungsmethoden und deren Wirkungen sind teilweise wissenschaftlich nicht belegt und von der Schulmedizin (noch) nicht anerkannt. Siehe auch Disclaimer. Das kann sich ändern, wie z.B. bei der Akupunktur, welche von der Komplementärmedizin zur Kassenleistung avancierte. Ungefähr 50.000 Ärzte für Naturheilverfahren und etwa 20.000 Heilpraktiker praktizieren mit ähnlichen Verfahren wie wir nach dem Motto: "Wer heilt hat Recht!" |
Autoimmunerkrankungen

Der Entstehungsmechanismus von
Autoimmunkrankheiten war bisher weitgehend unbekannt. Ein vom Bundesministerium
für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie (BMBF) seit 1990 mit 13
Mio. DM geförderter Forschungsverbund von 20 Projekten brachte neue Aufschlüsse.
Forschungserfolg: Erstmals Hinweise über Entstehung von Autoimmunkrankheiten
An Autoimmunkrankheiten leiden Schätzungen zufolge bis zu fünf Prozent aller
Erwachsenen in Europa und den USA. Das Krankheitsbild: Eine Störung des
Immunsystems führt zu Entzündungen in verschiedenen Organen des Körpers. Einmal
aufgetreten, bleiben sie mit wechselnder Stärke meist lebenslang bestehen.
Solche chronischen Entzündungen können bis zur Zerstörung der betroffenen Organe
führen. Zu den von Autoimmunprozessen ausgelösten Krankheiten gehören so
unterschiedliche Krankheitstypen wie Diabetes, Multiple Sklerose und
rheumatische Erkrankungen.
Der Entstehungsmechanismus von Autoimmunkrankheiten war bisher weitgehend
unbekannt. Ein vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und
Technologie (BMBF) seit 1990 mit 13 Mio. DM geförderter Forschungsverbund
brachte neue Aufschlüsse.
Krankheitsmechanismus erforscht
Bisher war weitgehend unbekannt, wie diese Störungen des Immunsystems ablaufen.
Ein Projekt des vom BMBF geförderten Forschungsverbundes
,,Autoimmunitätsforschung" fand heraus, wie die Schwermetalle Quecksilber oder
Gold eine Störung des Immunsystems auslösen können: Eine Schlüsselrolle spielt
nach heutigem Wissensstand eine bestimmte Gruppe weißer Blutkörperchen, die
T-Lymphozyten. Normalerweise schützen sie zusammen mit anderen Immunzellen den
Organismus vor eindringenden Bakterien und Viren. Es gibt jedoch T-Lymphozyten,
die sich ,,verirren" und körpereigene Zellstrukturen angreifen. Im gesunden
Körper wird ein Großteil dieser defekten Zellen durch einen
Selbstzerstörungsmechanismus ausgeschaltet oder durch verschiedene
Kontrollmechanismen ruhig gestellt. Anders bei Autoimmunkrankheiten:
Fehlgesteuerte T-Zellen werden aktiv und greifen körpereigenes Gewebe
an.
Großer Forschungserfolg
Was diesen Angriff auf das ,,Selbst" auslöst, ob äußere Faktoren oder Prozesse
im Körper, konnte bei den meisten Autoimmunkrankheiten nur vermutet werden.
Unklar war auch, welche körpereigenen Moleküle vom Immunsystem fehlgeleitet
werden. Die Beobachtung, das bestimmte Schwermetalle eine Autoimmunerkrankung
auslösen können, ist deshalb ein Glücksfall. Ernst Gleichmann und seine
Mitarbeiter von der Universität Düsseldorf entdeckten, daß die Behandlung eines
Antigens mit Gold- bzw. Quecksilbersalzen in Mäusen die Immunantwort gegen
dieses Antigen verändert. Antigene sind körperfremde Stoffe. Während ohne Gabe
von Schwermetallsalzen der richtige Teil des Antigens von T-Zellen angegriffen
wird, reagiert das Immunsystem nach einer Behandlung mit Gold oder Quecksilber
verstört. Es greift auch Teile des Antigens an, die nicht bekämpft werden
sollten. Der Grund: Schwermetalle lösen eine chemische Veränderung des Antigens
aus. Die T-Zellen können das ursprüngliche Antigen nicht mehr erkennen. Es wird
vermutet, das dieser Mechanismus auch für das Entstehen von Autoimmunkrankheiten
verantwortlich ist.
Neue Behandlungsstrategie möglich
Viele Medikamente zur Behandlung von Rheuma enthalten Goldsalze, da sie eine
heilenden Wirkung auf die rheumatische Arthritis ausüben. Bei 20 Prozent der so
behandelten Rheumapatienten treten Entzündungen als unerwünschte Nebenwirkungen
auf. Wahrscheinlich sind sie auf die beschriebenen Autoimmunprozesse
zurückzuführen. Allerdings sind auch die anderen verfügbaren Medikamente zur
Rheumabehandlung mit deutlichen Nebenwirkungen verbunden, sodaß alternative
Behandlungsmöglichkeiten deshalb begrenzt sind. Aufgrund der neuen Erkenntnisse
können Forscher aber neue Strategien für eine wirkungsvollere Behandlung von
Autoimmunkrankheiten entwickeln.
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Autor dieser Seite ist T.C. Hollmann - Last Update 191210
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