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Wir sind stolz, nach den HON Code Kriterien zertifiziert zu sein ("Medizinische Information, der Sie trauen können!"). Verschiedene meiner Ausführungen zur Krankheitsentstehung und den von mir angebotenen Behandlungsmethoden und deren Wirkungen sind teilweise wissenschaftlich nicht belegt und von der Schulmedizin (noch) nicht anerkannt. Siehe auch Disclaimer. Das kann sich ändern, wie z.B. bei der Akupunktur, welche von der Komplementärmedizin zur Kassenleistung avancierte. Ungefähr 50.000 Ärzte für Naturheilverfahren und etwa 20.000 Heilpraktiker praktizieren mit ähnlichen Verfahren wie wir nach dem Motto: "Wer heilt hat Recht!" |
Arsen
- Dieses Gift gehört nicht in Ihren
Körper! -

Wenn die
Arsen-Konzentration
im Urin nach Chelat Therapie erhöht ist:
Die meisten Formen des über die Nahrung aufgenommenen Arsens werden über den
Urin ausgeschieden und die Urinkonzentration kann durch den einmaligen Verzehr
von stark arsenhaltigen Schalentieren um einen Faktor von 50 bis 100 ansteigen.
Aus diesem Grund ist eine erhöhte Arsenkonzentration im Harn ein Hinweis auf
eine Exposition, deutet jedoch nicht notwendigerweise auf eine Anhäufung im
Gewebe oder Toxizität hin. Arsen kann außer über die Nahrung auch durch
Inhalieren oder Hautkontakt assimiliert werden. Es gibt Untersuchungen über
einige Phasen der Urinausscheidung beim Menschen mit Halbwertzeiten von 2
Stunden, 8 Stunden, 8 Tagen und 280 Tagen. Die längeren Halbwertzeiten spiegeln
die langsamer erfolgende Entgiftung wieder. Dies betrifft das Arsen, das in
Leber, Nieren, Milz, Lungen, Haut, Muskeln und Knochen abgelagert war. Die
Detoxikation erfolgt durch Methylierung, wozu widerum S-Adenosylmethionin
benötigt wird. Erkrankungen, die sich negativ auf die Methylierung auswirken,
wie beispielsweise Homocystinurie, führen zu einer erhöhten Toxizität des
Arsens. Die Arsenkonzentration kann nach der Verabreichung von
Entgiftungssubstanzen wie DMSA, DMPS oder D-Penicillamin im Urin steigen.
Dieser Urintest unterscheidet nicht zwischen den vielen verschiedenen chemischen
Formen des Arsens. Arsen kommt in zwei unterschiedlichen Oxidationsstufen,
As(+3) und As(+5), vor und es gibt verschiedene toxische Formen: anorganisches
As(+3) oder (+5), organisches As(+3) oder As(+5), aliphatische und methylierte
Formen und organische Komplexe. Arsen bildet "Metalloide" mit Schwefel, Selen
und Phosphor. Diese Verbindungen hemmen Enzyme, insbesondere solche, die für die
Energiegewinnung und die Entgiftung wichtig sind.
Arsen hat verschiedene toxische Auswirkungen.
Es hemmt die mitochondrialen Funktionen, unter anderem den Pyruvat-, Succinat-
und alpha-Ketoglutaratmetabolismus (Metaboliten des Krebs-Zyklus), inaktiviert
Liponsäure, beeinträchtigt die Lymphozytenstimulation und -proliferation und
hemmt DNA-Reparaturen. Arsen gilt als Umweltkarzinogen.
Symptome, die bei einer übermäßigen Arsenaufnahme auftreten:
- ähnlich wie Knoblauch riechender Atem und vermehrte Speichelbildung,
- Erschöpfung,
- Brustschmerzen,
- Diarrhoe (Durchfall)und
- Hypotonie (niedriger Blutdruck).
Langfristige oder chronische Anzeichen sind z.B.
- Haarausfall,
- fehlende Pigmentierung der Haut,
- weißstreifige Fingernägel,
- Anorexie,
- periphere Neuropathie (Nervenstörung in den Füssen /unterschenkeln)
- Leukopenie (zu wenig weisse Blutkörperchen)
- Erythrozytenschwäche (rote Blutkörperchen).
Chronische
Vergiftung (Browning; Fowler, 79; Goodman,
Stockinger):
Allgemeinsymptome sind
- Appetitlosigkeit,
- Gewichtsabnahme,
- Schwäche,
- Übelkeit,
- Erbrechen,
- Durchfall oder
- Obstipation. Auch
- Gastritis und
- Bronchitis werden beobachtet.
Frühsymptome sind Lid- und Knöchelödeme durch Gefäßwandschädigung.
Haut- und Schleimhautveränderungen sind:
- Entzündungen im Nasen-Rachenraum,
- Husten,
- Heiserkeit,
- Geschwüre im Rachenraum und an
- Rektum,
- Vagina und
- Magen;
- Dermatitis oder
- chronisches Ekzem (»Hüttenkrätze«);
- symmetrische Hyperkeratose mit Verhornungen (Arsenwarzen) und
- Rhagaden vor allem an Handinnenflächen und
- Fußsohlen;
- Arsenmelanose mit kleinfleckigen, schmutzigen, graubraunen Verfärbungen an
Augenlidern,
- Schläfen,
- Nacken,
- Brustwarzen und
- Achselhöhlen, in schweren Fällen am ganzen Körper (die Schleimhäute sind
frei); ferner
- Hyperhidrosis (Vermehrt Schwitzen)
- Haarausfall (diffuser oder feinfleckiger)
- brüchige Fingernägel (»Mees'sche Bänder«, Zonen erhöhten Arsengehalts).
- Arsenpolyneuritis befällt zuerst Beine, dann Arme. Sie schreitet von distal
nach zentral fort und zeigt sich in Parästhesien, Schmerzen, motorischen
Lähmungen, Muskelatrophien und Kontrakturen. Auch Hirnnerven können betroffen
sein
(evtl. Erblindung).
Die Arsenenzephalopathie führt zu
- Kopfschmerzen,
- Fieber,
- Krampfanfällen und
- Koma.
Die Sternalpunktion zeigt eine Steigerung der Erythropoese mit pathologischen
Kernteilungsformen.
Blutbildveränderungen, Leberschäden und Spätschäden wurden unter Wirkungscharakter beschrieben.
Vorkommen:
Arsen findet sich unter anderem in kontaminierten Schalentieren oder anderen
Meeresfrüchten, eßbaren Algen, bei der Herstellung von Halbleiter- oder
photoelektrischen Komponenten (insbesondere Galliumarsenid), bei
Elektroplattierungs-, Galvanisierungs- und Ätzungsverfahren, in einigen
Fungiziden und Pestiziden, in der chemischen Verfahrenstechnik (Reagenzien,
Katalysatoren), in Feuerwerkskörpern (intensive weiße und blaue Farben), in
Ledergerbstoffen, in der Taxidermie, im Textildruck, in Blei- und
Kupferlegierungen (Kabelummantelungen, Lötmetalle, Kugeln) und speziellen
Zweigen der Glasfabrikation (Opalglas, Entfärbungsmittel).
Das Halbmetall Arsen findet sich in der oberen Erdkruste vor allem als Begleiter
sulfidischer Erze. Es legiert sich leicht mit Schwermetallen und erhöht deren
Korrosionsfestigkeit. Weiterhin kommt Arsen in der Glasindustrie, bei der
Reinigung von Elektrolytlösungen und in der Halbleitertechnik zur Anwendung.
Arsenale wurden als Holzschutzmittel eingesetzt, im Weinbau bei der
Reblausbekämpfüng sowie als Herbizide. In einigen außereuropäischen Ländern ist
das Grund- und damit das Trinkwasser stark arsenbelastet [15, 18]. Organische
Arsenverbindungen finden sich im menschlichen Organismus aufgrund biologischer
Methylierung, vor allem als Monomethylarson- und Dimethylarsinsäure. Hauptquelle
der oralen Arsenbelastung ist der Konsum von Fisch und Meeresfrüchten,
insbesondere von Matjes. Diese enthalten Arsen vor allem in Form von Arsenobetain und Arsenocholin, aber auch anorganisches Arsen.
Pathomechanismus:
Anorganische Arsenverbindungen werden nach inhalativer oder peroraler Aufnahme gut resorbiert und im Blut an die Erythrozyten gebunden. Arsen wird aus dem Blut schnell eliminiert, die Halbwertszeit der ersten Phase beträgt weniger als eine Stunde, nach 24 Stunden sind nur noch < 0, l % der ursprünglich vorhandenen Menge im Blut nachweisbar [35]. Die Deponierung erfolgt vorwiegend in Leber und Nieren, Muskulatur, Knochen sowie in der Haut und in den Haaren. In seiner dreiwertigen Form bindet Arsen an Sulfhydrylgruppen und beeinflußt Enzymsysteme unter anderem der intrazellulären Atmung, des Glutathionmetabolismus und DNA-Reparaturmechanismen. Aufgenommenes anorganisches Arsen wird im Körper methyliert und vor allem als Dimethylarsinsäure ausgeschieden. Wirkungen beim Menschen Die akute Arsenvergiftung setzt mit Schwindel, Übelkeit, Erbrechen und abdominellem Schmerzen ein, blutige Durchfälle und Muskelkrämpfe, schlaganfallähnliche Symptome und Bewußtseinseintrübung treten hinzu. Der Tod erfolgt im Kreislaufversagen. Die inhalative Arsenwasserstoffintoxikation ist durch eine rasch einsetzende, ausgeprägte hämolytische Wirkung gekennzeichnet. Bei der chronischen Toxizität steht die reizende Wirkung auf Haut, Atemwege und Augenbindehäute im Vordergrund. Arsen bzw. Arsenverbindungen führen zu Haut und Schleimhautgeschwüren, Nasenseptumperforationen treten auf. Beobachtet werden Hyperkeratosen an Handflächen und Fußsohlen, sogenannte Arsenwarzen und verstärkte Hautpigmentierungen (Arsenmelanosen), auch Depigmentierungen von Hautarealen und Haarausfall. Gewebsnekrosen (Gangrän), auch als Folge peripherer Gefäßveränderungen durch arsenhaltiges Trinkwasser [8] sind beschrieben worden. Die chronisch Arsenintoxikation kann periphere symmetrische sensible und motorische Nervenfunktionsstörungen (toxische Polyneuropathie) verursachen, Himnervenbeteiligung und psychische Veränderungen kommen vor. Schädigungen des Herzmuskels oder anderer innerer Organe wie der Leber und der Nieren wurden beobachtet. Häufig finden sich laborchemisch Hinweise auf die hämatotoxische, vor allem hämolytische Wirkung des Arsens wie Anämie, Leukopenie und Hyperbilirubinämie. Gesundheitsschäden durch mit Fischgenuß aufgenommenes Arsen(obetain) sind bisher nicht beobachtet worden. Wegen des hohen, Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugenden Gehalts mehrfach ungesättigter Fettsäuren im Fisch kann vom Fischverzehr auch nicht abgeraten werden.
Arsen gehört zu den Stoffen, die nach gesicherten Erkenntnissen humankanzerogen sind. Beobachtet werden vor allem Krebserkrankungen der Atemwege, aber auch solche der Haut. Arsenbelastungen und Zigarettenrauch wirken synergistisch [17, 29], Raucher verdreifachen ihr Lungenkrebsrisiko bei gleichzeitiger Arsenbelastung (Abb. 5). Der arsenbedingte Hautkrebs ist vielgestaltig, er tritt zumeist Jahrzehnte, von Ausnahmen bei hoher Belastung abgesehen, mindestens 10-15 Jahre nach Expositionsbeginn vor allem im Bereich hyperkeratotischer Hautveränderungen auf. Berichtet wird auch über multiples Auftreten von Basalzellkarzinomen und Morbus Bowen. Maligne Entartungen in anderen Organen durch Arsen, etwa des Magen-Darmtrakts, werden diskutiert.
Diagnostik und Therapie
Arsenbestimmung im Harn. Die Therapie der akuten, häufig in suizidaler Absicht erfolgten Arsenintoxikation kann mit 2,3-Di- mercapto-1-propansulfonsäure (DMPS) erfolgen. Zumeist wird eine Hämodialyse unumgänglich sein. Arsenintoxikationen mit Arsenausscheidungen im Harn von 360 mg/1 (= 0,36 g/l) wurden so überlebt.
Wir entgiften mittels Chelat Therapie und einer sanften Phyto-Basistherapie.
Arsenintoxikationen chronischer Art sehen wir recht häufig
bei unseren Patienten!
zum Thema gehören auch:
-
Chelattherapie zur Ausleitung
- Indivital Blutuntersuchung
(Vollblut) auf Schwermetalle, Spurenelemente und Mineralien
- Quecksilber
- Amalgam
- Cadmium
- Nickel
- Blei
- Schwermetall Intoxikation
www.CFS-Center.de : Das chron. Erschöpfungssyndrom könnte auch Ihr Thema sein!
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Autor dieser Seite ist T.C. Hollmann - Last Update 191210
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